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Straßenbahn von Gera | ||||
Ein achtachsiger NGT8G in der Leibnitzstraße, Kreuzung Cubaerstraße | ||||
| Grundinformationen | ||||
| Ort | Gera, Deutschland | |||
| Transportsystem | Straßenbahn | |||
| Anfangsdatum | 22. Februar 1892 | |||
| Länge der Routen | 18,5 km | |||
| Anzahl der Zeilen | 3 | |||
| Anzahl Stationen | 40 | |||
| Zahl der Fahrzeuge | 28 KT4D, 6 KTNF8, 12 NGT8G | |||
| Spurweite | 1000 (Meterspur) mm | |||
| Darsteller | Geraer Verkehrsbetrieb GVB | |||
| Netzwerkkarte | ||||
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Das Straßenbahn von Gera ist ein wichtiger Bestandteil der öffentlicher Verkehr in diesem Deutsche Stadt im Osten der ZustandThüringen. Der Betrieb liegt in den Händen der Geraer Verkehrsbetrieb (CFP) GmbH. Nach der Straßenbahn von Halle (Saale), hast Gera die zweitälteste elektrische Straßenbahnnetz aus Deutschland. Es wurde am 22. Februar 1892 eröffnet und hat eine Spurweite ab 1 Meter. Die GVB vermarktet die Straßenbahn, insbesondere die jüngste Linie 1, als Stadtbahn. Der Reiseverein Pro Bahn hat die GVB 2008 mit ihrem Fahrgastpreis für die hervorragende Anbindung der Straßenbahn an den drei Bahnhöfen bzw. Haltestellen gekürt. 2014 erhielt sie den gleichen Preis für die vorbildliche Ausarbeitung der Nutzbarkeit des öffentlichen Verkehrs und die effiziente Organisation der Fahrzeugwartung.
Geschichte
Entwicklung bis 1971
Die Straßenbahnlinie wurde am 22. Februar 1892 eröffnet und ist damit die zweite elektrische Straßenbahn in Deutschland. Es war nur die Arbeit der Localbahn-Bau und Betriebs-Gesellschaft Wilhelm Hostmann & Co von Hannover war aber im Besitz der Eisenbahn-Bau und Betriebs-Gesellschaft Vering & Waechter von Berlin. Am 31. Dezember 1905 wurden Eigentum und Betrieb an die Geraer Elektrizitätswerk und Straßenbahn AG.
Die ersten beiden Linien mit einer Gesamtlänge von 8,6 km führten von Tinz nach Debschwitz (Südfriedhof) und von Untermhaus (Mühlgrabenbrücke) nach Lindenthal (nahe der jetzigen Haltestelle Wintergarten). Ein Jahr später, am 1. April 1893, eine dritte Zeile der Gegenwart Bahnhof nach Poppeln. Die Linien mündeten in der Heinrichstraße (damals Roßplatz), die bis heute zentraler Umsteigepunkt des öffentlichen Personennahverkehrs in Gera geblieben ist.
Die Strecke nach Lindenthal wurde am 8. November 1901 bis zum Bahnhof Pforten verlängert, von wo aus die Schmalspurbahn zu Meuselwitz in Betrieb genommen wurde. Die Straßenbahn unterhielt an dieser Stelle einen Anschluss an das Schienennetz, das fortan dem Transport von Güterwagen zu den Geraser Industriebetrieben diente. Am 19. November 1925 kam eine Strecke nach Zwötzen hinzu, die bei Wintergarten von der Strecke nach Pforten abzweigte und die Ochsenbrücke überquerte. Die Strecke nach Debschwitz wurde 1935 um eine Haltestelle bis zur Schenkendorfstraße verlängert. Inzwischen, am 17. August 1930, war bereits ein erster kurzer Abschnitt gesperrt, nämlich zwischen Wilhelmplatz (heute Friedrich-Naumann-Platz) und Mühlgrabenbrücke in Untermhaus.
1945 musste die Strecke nach Pöppeln gehen, die seit der Eröffnung 1939 der Obusliniebus nach Leumnitz, das nur am Wochenende betrieben wurde, musste wegen Kriegsschäden gesperrt werden. Auch der Abzweig vom Puschkinplatz zum Bahnhof Gera verschwand kriegsbedingt. In den 1950er Jahren wurde das Netz nach Süden erweitert: 1956 von Debschwitz nach Lusan (Zoitzbergstraße) und 1959 mit dem Abschnitt in Zwötzen zum sogenannten Südring. In den 1960er Jahren wurde die DDR-Regierung zur Einstellung des Straßenbahnbetriebs in allen Städten mit weniger als 200.000 Einwohnern. Infolgedessen wurde am 16. Juni 1968 die Strecke von der Innenstadt bis Untermhaus eingestellt, am 14. November 1971 folgte der Streckenabschnitt Innenstadt – Wintergarten – Zwötzen. Dadurch verblieb in Gera nur eine Straßenbahnlinie, nämlich die von Tinz über die Innenstadt und Debschwitz bis zur Wendeschleife Zwötzen in der Höhe Wehrstraße. Auch in Tinz entstand in den 1960er Jahren eine Wendeschleife, mit der die Strecke mit Einbahnstraßenbahn.
Bis Ende der 1990er Jahre
Ab 1972 entstand im Südwesten der Stadt der neue Stadtteil Lusan, der später mit 45.000 Einwohnern das größte Neubaugebiet der Stadt wurde. Bezirk Gera. Der Stadtteil sollte durch eine neue Straßenbahnlinie zwischen der Endschleife Tinz und Lusan-Brüte erschlossen werden, deren erster Abschnitt am 5. Oktober 1977 zur Endschleife Zeulenrodaer Straße (heute Lusan-Brüte) eröffnet wurde. Dazu die ersten neuen Tatra-Straßenbahnen vom Typ KT4D gekauft. Am 27. und 28. Oktober 1979 wurde diese Strecke bis Lusan-Zeulsdorf verlängert. Die Endstation Lusan-Brüte, die ursprünglich nur vorübergehend als Endstation dienen sollte, ist noch heute in Betrieb.
Am 1. Juni 1984 wurde die Pflege, der Haupteinkaufsstraße der Stadt, wurde der letzte eingleisige Abschnitt des Straßenbahnnetzes eingestellt. Die Straßenbahn hat ein eigenes neues Gleis in der Straße parallel zu Sorge . bekommen Hinter der Mauer, die komplett neu gestaltet und umbenannt wurde in Am Leumnitzer Tor. Zu diesem Zweck wurde die Strecke durch und unter einem in der DDR zu dieser Zeit einmaligen Mehrfamilienhaus geführt. Erwähnenswert ist auch, dass für das Arbeiterfest (Arbeiterfestspiele), die 1984 in Gera stattfand, wurde um den Busbahnhof am Geraer Bahnhof ein Wendegleis gebaut, das jedoch nie an das Straßenbahnnetz angeschlossen wurde. Kürzlich (vor der letzten Neugestaltung des Bahnhofsplatzes) zeugte eine Straßenbahn als Imbiss von dem Plan, den Bahnhof und den Busbahnhof wieder an das Straßenbahnnetz anzuschließen.
Ab 1986 entstand im Nordosten der Stadt das neue Areal Bieblach Ost, das durch die Verlängerung der Linie Lusan – Tinz mit der Straßenbahn bedient wurde. Diese Linie wird bis heute unverändert betrieben. Wie in Lusan wurde auch in Bieblach Ost die Straßenbahnlinie in mehreren Phasen gebaut und eröffnet. Zunächst wurde am 18. Dezember 1986 der Abschnitt bis zur Haltestelle Roschütz (heute Heidecksburgstraße) in Betrieb genommen; am 24. April 1989 folgte der Rest bis zur heutigen Endstation Bieblach Ost. Anders als in Lusan wurde die provisorische Wendeschleife Roschütz wieder abgebaut. Jenseits der Wendeschleife wäre Bieblach Ost ein neues Depot errichtet werden (neben dem bereits geplanten Depot im Süden der Stadt) und deshalb wurde die Wendeschleife bereits in Funktion der späteren Erweiterung konzipiert. Das Wende Viele Pläne blieben jedoch stehen: Im Neubaugebiet wurden nicht alle geplanten Phasen effektiv umgesetzt und das Depot verschrottet. Heute ist nur noch das zweite, parallel innerhalb der Wendeschleife verlegte, aber ungenutzte Gleis ein sichtbares Überbleibsel dieses Projektes.
Nach dem Deutsche Wiedervereinigung eine rasche Modernisierung des Straßenbahnnetzes folgte. Ab 26. Oktober 1990 keine zweiachsigen Straßenbahnen (Goth Rams Serie ET57 bis 62, bzw. Tatra T2D) mehr eingesetzt. Immerhin stammen einige dieser Fahrzeuge noch aus den 1950er Jahren.
Das Straßenbahndepot zog von der De-Smit-Straße in der Innenstadt an den südlichen Stadtrand. Mit dem Bau des neuen Einkaufszentrums Gera-Arkaden die zentrale umsteigehaltestelle Heinrichstra overstape wurde komplett neu gestaltet und 1998 in Betrieb genommen.
Stadtbahnprogramm und Beitritt zum Verkehrsverbund Mittelthüringen
Stadtbahn-Programmphase I
Im Zeitraum 2002 bis 2008 wurde die erste Ausbaustufe des Straßenbahnnetzes abgeschlossen. Damit einher ging eine Investition von 92 Millionen Euro, davon kamen 64 Millionen Euro aus Fonds.
- Neubau Linie 1
Zwischen 2002 und 2006, Stadtbahn Linie 1 von Untermhaus über Bahnhof/Theater und Heinrichstraße nach Zwötzen wurde saniert. Das Projekt wurde von Norbert Vornehm, dem damaligen CEO des Transportunternehmens und später (2006-2012) Bürgermeister aus Gera. Aufgrund von Versäumnissen bei der Planung der Eisenbahnbrücke Pforten war es nicht möglich, zusammen mit der alten Linie 2 eine ringförmige Trasse zu bilden. Die neue sechs Kilometer lange Strecke, die zu 80 % auf einem freien Bett liegt, ist für Geschwindigkeiten bis 70 km/h ausgelegt. Von beiden Endhaltestellen ist der zentrale Umsteigepunkt in zehn bzw. bei optimierter Ampelschaltung in acht Minuten zu erreichen. Ein halbes Jahr vor dem ursprünglichen Fahrplan konnte die Strecke am 3. November 2006 in Betrieb genommen und am 5. November 2006 in Betrieb genommen werden. Begleitet wurde das Projekt durch die Organisation der Bundesgartenschau 2007 in Gera und Ronneburg. Für die Stadtbahn wurde am Bahnhof eine eigene Unterführung gebaut; die Straßenbahnhaltestelle schließt direkt an die Bahnsteige an, was den Umstieg erheblich erleichtert.
- Sanierung Linie 2
Am Zwötzener Bahnhof wurde für die Linie 2 eine neue Wendeschleife gebaut und 2004 in Betrieb genommen. Es kann auch von Bussen genutzt werden. Straßenbahnen und Busse halten seitdem an der gleichen Haltestelle wie die Züge auf der Bahnstrecke von Gera nach Saalfeld, beziehungsweise Zeulenroda. Die alte Wendeschleife in der Zwötzener Straße wurde aufgegeben und die Linie 2 dadurch verkürzt.
- Verlängerung der Linie 3
In der Innenstadt, die heute Teil der Stadtbahnlinie 1 ist, wurde eine Wendeschleife errichtet. Sie entstand beim Umbau der Berliner Straße auf einem freien Bett, sowie in der Heinrichstraße am Park der Jugend und auf der Heinrichbrücke. Die Haltestellenbahnsteige des Südbahnhofs wurden nach Norden zur Straßenbahnhaltestelle verlegt Park der Jugend verschoben, so dass eine Verbindung zwischen Linie 3 und Bahn entstand, vergleichbar mit der Linie 1 am Bahnhof Gera. In der Tinzer Straße wurde ein Grünbett verlegt, die Tinzer Wendeschleife entfernt und an der Berufsakademie eine neue Umsteigehaltestelle zwischen Stadtbus, Regionalbus und Straßenbahn gebaut. Der Plan aus der Zeit nach der Wende, die Wendeschleife bei Verkehrsstörungen oder Unfällen in beide Richtungen befahrbar zu machen, wurde damit realisiert.
Stadtbahn-Programmphase II
Im Juli 2007 beschloss der Stadtrat, das vom Verkehrsunternehmen entwickelte Stadtbahn-Programm fortzuführen. Ursprünglich für 2009 geplant, wurde die zweite Phase 2010 schließlich aufgrund von Schwierigkeiten bei der Bereitstellung der notwendigen Mittel gestartet. Bis 2015 würden 50 Millionen Euro investiert, davon 32 Millionen aus Mitteln.
Im Juli 2012 wurde das Finanzierungsverfahren jedoch ausgesetzt. Obwohl der Bund seinen Anteil von 30 Millionen Euro im Haushalt zugesagt und auch dem Land grünes Licht gegeben hatte, kam die im Mai 2012 erhoffte Mittelfreigabe nach einer abschließenden Evaluierung durch das Thüringer Verkehrsministerium nicht zustande. Die Suspendierung erfolgte auf Drängen der am 1. Juli angetretenen neuen Bürgermeisterin von Gera. Das Verkehrsunternehmen wurde gebeten, die Berechnungen für das mittlerweile fünf Jahre alte Programm zu überarbeiten und mögliche Alternativen auszuarbeiten. Besprochen wurden der Neubau der Linie 4, der Erhalt der Trasse zwischen der Berufsakademie und Bieblach Ost und das Ausmaß der Verlängerung der Wiesestraße. Im August bestätigte ein vom Bürgermeister beauftragtes Audit die Zahlen des Verkehrsunternehmens und die Wirtschaftlichkeit des Projekts. Die Arbeiten sollen nun im Januar 2013 beginnen.
- Ausbau Linie 3
Im Jahr 2010 erfolgte die Erneuerung der Trasse in der Nähe von Hinter der Mauer zu einem grünen Bett und mit neuen Haltestellen. Beginn der Sanierung der Trasse jenseits der Berufsakademie nach Bieblach Ost und der Ausbau auf Stadtbahnnorms war für 2012 geplant. Dieser Rangierbahnhof wurde 2013 fertiggestellt.
Außerdem ist die Flugbahn zwischen den Drehdreieck Lusan und Brüte und dann die dort vorhandene Wendeschleife kann erweitert oder umgebaut werden. Der Beginn dieser Arbeiten war ebenfalls für 2012 geplant. Zudem würde die Wiesestraße zwischen 2013 und 2015 saniert, inklusive der Neugestaltung des Verkehrsflusses. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurden die beiden letzten Projekte auf Eis gelegt.
- Neubau der Linie 4
Abhängig von der demografischen Entwicklung im Norden von Gera ist eine neue rund drei Kilometer lange Stadtbahn-Verlängerung bis Langenberg mit vier Haltestellen geplant. Von Lusan kommend würden die Straßenbahnen in den Norden der Stadt dann abwechselnd als Linie 3 bis Bieblach Ost und als Linie 4 bis Langenberg im jeweils zehnminütigen Takt verkehren.
Vorbei an der Haltestelle Berufsakademie ein Drehdreieck würde konstruiert werden. Der hier beginnende Neubauabschnitt überquert die Kreuzung zwischen Tinzer und Thüringer Straße und folgt dann dem Westrand der Tinzer Straße in einem eigenen Bett in Richtung Langenberg. Jenseits des Armeekommissariats (Bundeswehrersatzamt) wird zur Siemensstraße (Bundesstraße 7) überquert und eine gleichnamige Haltestelle eingerichtet; dies wird auf der nordöstlichen Seite des Parkplatzes von sein Möbel Rieger (gegenüber der Tankstelle). Die Route verläuft auf eigenem Bett westlich der Zufahrtsstraße durch das Gewerbegebiet und taucht unter der Autobahn hindurch. Nach Überquerung der Kreuzungszone mit der Ferdinand-Porsche-Straße folgt die Strecke dem Rand der B7 bis zur Siedlungsgrenze.
In Langenberg wird die Einmündungszone mit der Max-Bögl-Straße gekreuzt und eine gleichnamige Haltestelle eingerichtet, gefolgt von a Park & Ride-Einrichtung. Dieser würde sich in unmittelbarer Nähe der Autobahnausfahrt befinden. Von der Bundesstraße nach Nordwesten abbiegend verläuft die geplante Trasse auf der Westseite der Schrebergärten durch einen Grüngürtel. Die Wohnstraße Zu den Wiesen wird im Westen von den beiden großen Reihenhausanlagen gekreuzt, wobei in unmittelbarer Nähe der Übergangszone eine gleichnamige Haltestelle geplant ist. Unmittelbar danach verläuft der Stadtbahnabschnitt in einem Bogen in östlicher Richtung zwischen den bestehenden Wohneinheiten. Die Langenberger Straße (Bundesstraße 7) wird erreicht und an der Kreuzung Zeitzer Straße überquert.
Die im Uhrzeigersinn betriebene Schleife mit dem Terminal Langenberg betritt den Freiraum südlich der Zeitzer Straße zwischen Kirche und Supermarkt. Getrennte Abfahrts- und Zustiegshaltestellen sowie ein Umleitungsgleis sind vorhanden. Für die Stadtbuslinien 27 (Wernsdorf), 28 (Großaga) und 29 (Hermsdorf) sowie für die Regionalbuslinien 203 und 204 wird auf der Innenseite der Wendeschleife ein Busbahnhof mit mehreren Umsteigehaltestellen errichtet gegen den Uhrzeigersinn an den Haltestellen ankommen, so dass zwei mit der Stadtbahn kombinierte Umsteigehaltestellen sind. Die Aus- und Einfahrtszonen von Straßenbahn und Bus liegen sich daher direkt gegenüber und ermöglichen einen schnellen und sicheren Umstieg.
Der ursprüngliche Baubeginn war 2011 mit einer Bauzeit von drei Jahren vorgesehen. Mit dem Baubeginn einer provisorischen Wendeschleife und des geplanten Wendedreiecks an der Berufsakademie wurde im April 2013 der Baubeginn der Linie 4 eingeläutet. Finanzierungsprobleme führten jedoch zum Abbruch der Arbeiten. Inwieweit die Arbeiten nach dem Insolvenzantrag vom 3. Juli 2014 noch beginnen oder fortgeführt werden, ist noch nicht bekannt.
Gera im Verkehrsverbund
Am 12. Dezember 2010 ist die GVB der Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) und damit auch zum VMT-Tarifsystem. Das gilt für die Busse und Straßenbahnen der GVB City-Tarif ab Tarifzone 40 (Gera); dies gilt auch für Regionalzüge ab DB-Region, die Erfurter Bahn und die Vogtlandbahn. Angesichts der Transportunternehmen der Bezirk Greize, die Gera vollständig umfasst, dem Verkehrsverbund nicht beigetreten ist, wurde als Verbindung mit dem übrigen Verkehrsverbund im Landkreis Greiz eine Tarifzone 881 eingerichtet, in der der Tarif des Verkehrsverbundes in den Regionalzügen der DB Regio gilt und die Erfurter Bahn. In dieser Zone sind die Stationen Bad Köstritz und Kraftsdorf gelegen. Darüber hinaus gilt der VMT-Tarif innerhalb der Cityzone Gera auch für die OVS-Linie 810 zwischen Busbahnhof und Weißig sowie für die RVG/PRG-Linien 27 und 28 zwischen Busbahnhof und Röppisch.
Insolvenz und Umschuldung
Am 3. Juli 2014 führte die Geschäftsführung der GVB GmbH die Gericht van Gera leitete ein Insolvenzverfahren ein. Dies lag an der fehlenden Finanzierung durch die Muttergesellschaft Stadtwerke Gera AG. Bei der Gründung des Verkehrsunternehmens war geplant, den Gewinn, den die Stadtwerke aus dem Energieverkauf erzielen würden, zur Finanzierung des defizitären öffentlichen Verkehrs zu verwenden. Durch die Liberalisierung des Energiemarktes waren die Gewinne der Muttergesellschaft jedoch so stark gesunken, dass das Defizit für den Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs nicht mehr ausgeglichen werden konnte. Die Stadt Gera befand sich damit in einer schwierigen Situation. Der Stadtrat stimmte einer vorgeschlagenen kurzfristigen Lösung für den Verkauf von Eigenheimen der Stadt nicht zu. Bisher mussten die Stadtwerke Gera AG, die Stadt und die GVB die größten Anstrengungen unternehmen, um die Löhne der Beschäftigten durchzusetzen. Zudem stimmte die Landesregierung in Weimar nicht zu, dass die Stadt Gera einen neuen Kredit aufnehmen würde, um die Insolvenz der Stadtwerke und des Verkehrsunternehmens abzuwenden.
Das Insolvenzverfahren war beim Amtsgericht Gera unter der Nummer 8 IN 359/14 bekannt, und Dr. jr. Michael Jaffé aus München berufen. Im Gegensatz zu vielen Insolvenzen mussten die Aktivitäten jedoch nicht eingestellt werden; es wurde lediglich die Verpflichtung auferlegt, dass die Aufträge erst nach Zustimmung der Kurator.
Alle Parteien des Landes Thüringen und der Stadtverwaltung haben sich darauf verständigt, einen unterbrechungsfreien öffentlichen Personennahverkehr in Gera zu gewährleisten. In der Vergangenheit wurden verschiedene Vorschläge gemacht, die Häufigkeit zu reduzieren, aber jedes Mal wurden sie abgelehnt. Am 1. September 2014 erfolgte eine erste Angebotsänderung in Umsetzung des bereits im Februar genehmigten Verkehrsplans. Im selben Monat wurde in Absprache mit der zuständigen Gemeindeverwaltung und dem vorläufigen Verwalter ein reduziertes Angebot vereinbart, das am 6. Oktober 2014 in Kraft trat und den zuvor vereinbarten Verkehrsplan teilweise aufhob.
Am 1. Oktober 2016 hat eine neu gegründete städtische Arbeitsgesellschaft den Betrieb des öffentlichen Personennahverkehrs übernommen. Letztere übernahm sowohl die notwendigen Betriebsmittel (Busse und Straßenbahnen) als auch die Mitarbeiter der GVB.
Liniennetz
Aktuelle Linien
Die Geraer Straßenbahn betreibt derzeit folgende drei Linien:
| Linie | Route | Länge (km) | Fahrzeit (min) | Haltestellen |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Untermhaus – Friedrich-Naumann-Platz – Hauptbahnhof/Theater – Heinrichstraße – Wintergarten – Zwötzen | 6,1 | 19 | 13 |
| 2 | Lusan-Zeulsdorf – Lusan-Laune – Betriebshof GVB – Bahnhof Zwötzen | 3,5 | 11 | 9 |
| 3 | Lusan-Zeulsdorf – Lusan-Laune – An der Spielwiese – Heinrichstraße – Straße des Bergmanns – Tinz – Berufsakademie – Bieblach-Ost | 11,6 | 33 | 25 |
Nach der Fahrplananpassung ab 6. Oktober 2014 verkehren die Linien wie folgt:
- Linie 1: Mo-Fr alle 10 Minuten, ab 16.45 Uhr sowie Sa und So alle 15 Minuten, alle 30 Minuten außerhalb der Stoßzeiten
- Linie 2: Mo-Fr tagsüber im 30-Minuten-Takt, am Wochenende ab Lusan/Laune bis Bahnhof Zwötzen ersetzt durch Buslinie 15. Diese fährt ebenfalls im Halbstundentakt.
- Linie 3: Mo-Fr alle 10 Minuten Grunddienst, an Schultagen bis 08:00 alle 5 Minuten, bis 16:30 alle 20 Minuten Verstärkungsfahrten, ab 19:00 und am Sa und So alle 15 Minuten, Sa von 9.15- 15:30 alle 10 Minuten, alle 30 Minuten außerhalb der Stoßzeiten, alle 70 Minuten in der Nacht.
Mit den Änderungen im September und Oktober 2014 wurde der Fahrplan der Linie 3 komplett angepasst. Von Montag bis Freitag gilt zwischen 05:00 und 19:00 Uhr ein Zehn-Minuten-Takt mit Niederflurstraßenbahnen. An Schultagen wird die Frequenz zwischen 06:30 und 09:00 Uhr auf fünf Minuten verdoppelt. Am Samstag verkehrt die Linie 3 zwischen 10:00 und 14:00 Uhr im 15-Minuten- und sogar im 10-Minuten-Takt, sonntags zwischen 12:00 und 18:00 Uhr im 15-Minuten-Takt das Hofwiesenparkfeest, eine Bewehrungslinie 5 verkehrt abends, seit Fahrplananpassung im Juni 2012 auch sonntags. Zwischen 13.00 und 18.00 Uhr erhöht sich damit die Frequenz zwischen Lusan und dem Zentrum auf eine Straßenbahn im 7,5-Minuten-Takt.
Geschichte der Liniennamen
In der Wendezeit waren regelmäßig verwirrende Liniennamen anzutreffen. Da viele Veröffentlichungen über Gera nach 1991/1992 jahrelang nicht aktualisiert wurden, tauchten bis Ende der 1990er Jahre teilweise falsche Angaben in Reiseführern auf. Bei eigenen GVB-Dokumenten war dies in der Regel nicht der Fall.
- Als Linie 1 verkehrte eine Straßenbahnlinie von Tinz über Lusan-Brüte nach Lusan-Zeulsdorf
- Als Linie 1E verkehrte eine Straßenbahnlinie von Tinz nach Lusan-Brüte
- Als Linie 2 fuhren die Straßenbahnen von Tinz nach Zwötzen
- Schließlich wurde als Linie 3 die Linie Bieblach-Ost – Tinz – Lusan-Brüte – Lusan-Zeulsdorf bezeichnet.
Derzeit verkehren auf dieser Verbindung nur die Straßenbahnen der Linie 3, vorher jedoch zu bestimmten Zeiten im Fünf-Minuten-Takt. Von Lusan-Zeulsdorf bis Tinz gab es nur eine kürzere Variante. Diese wurde als Linie 3E bezeichnet und diente nur als Bewehrungslinie. In den letzten Jahren wurde an Schultagen zwischen Lusan-Brüte und Tinz nur eine Verstärkungsfahrt gefahren, die im Fahrplan durch die Linie 3 gekennzeichnet ist. Im Februar 2008 wurde mit dem Abbau der Tinzer Wendeschleife begonnen, so dass nur die Linie 3 auf dieser verblieb remained Verbindung. Mit dem Fahrplanwechsel 2013 wurde die letzte Verstärkungsfahrt abgesagt.
Die Linien der Linie 2 wurden in den 1990er Jahren mehrmals geändert. Ursprünglich verkehrte die Linie 2 ab Tinz auf der gleichen Strecke wie die Linie 3 über das Wendedreieck Lusan, um von dort aus einer eigenen Route nach Zwötzen zu folgen. Die Strecke wurde dann auf den Abschnitt Heinrichstraße – Wendedreieck Lusan – Zwötzen beschränkt. Nachdem die Strecke zum Fahrplanwechsel am 2. Juni 1996 komplett auf die Verbindung Lusan-Brüte – Zwötzen umgestellt wurde, wurde die Strecke 2004 mit dem Bau der Endstation Bahnhof Zwötzen nochmals verkürzt. Der Fahrplanwechsel am 10. Juni 2012 führte zu einer Frequenzreduzierung von 20 auf 30 Minuten und einer Verlängerung der Strecke nach Lusan-Zeulsdorf.
Weitere Expansionspläne
Nach Abschluss des Stadtbahnprogramms gibt es derzeit keine konkreten Ausbaupläne. Der Bebauungsplan Gera 2020 sieht drei langfristige Ausbaupläne für das Straßenbahn- und Stadtbahnnetz vor:
- Verlängerung des Abschnitts in Bieblach-Ost entlang der Gottlieb-Daimler-Straße bis Dornaer Straße (ca. 1,1 km lang, 2 Haltestellen): Die seit Ende der 1980er Jahre gebaute Endschleife war bereits für eine mögliche Verlängerung geplant. Dazu wird im Rahmen des zweiten Stadtbahnprogramms das ungenutzte Gleis abgebaut. Die Verwirklichung dieser Absicht ist mit der Weiterentwicklung dieser Zone verbunden.
- Bau einer Ost-West-Achse vom Klinikum über die Heinrichstraße nach Leumnitz: Für den Westast steht noch keine Trasse fest, im Gegensatz zur rund 4,2 Kilometer langen Ostachse, für die die Trasse bereits reserviert ist. Sie biegt am Zschochernplatz nach Osten ab und führt dann über die Altenburger Straße, Straße des Bergmanns und südlich durch Leumnitz in Richtung Flughafen. Die neue Linie würde jenseits des Industriegebiets an einem neuen P R östlich des Globus enden. Die Verwirklichung dieses Plans ist mit der weiteren wirtschaftlichen und industriellen Entwicklung der Flughafenbereich-Bereich.
- Vernetzung der Straßenbahnlinien 1 und 2 in Zwötzen: Ziel ist es, die Endstation Bahnhof Zwötzen über Lange Strade Stade mit der Stadtbahnlinie 1 über ein Umkehrdreieck auf Höhe des Ärztehauses zu verbinden. Ziel ist es, den Busverkehr zu reduzieren und die Betriebssicherheit zu erhöhen.
Warentransport
Zwischen 1892 und 1963 sowie zwischen 1982 und 1985 wurden auch Güter auf dem Netz der Geraer Straßenbahn transportiert.
Kurz nach der Eröffnung des Straßenbahnnetzes im August 1892 wurde der Güterbahnhof der Preußische Bahnhöfe (heute Gera Hauptbahnhof) mit einem Gütergleis verbunden. Die Waggons wurden auf Rollrahmen gestellt und dann mit Elektrolokomotiven über das Straßenbahnnetz zu den verschiedenen Werken gezogen. Am Anfang waren die Waggons der Sächsische Eisenbahn gehandelt. Wenn die verantwortliche Person Preußische Eisenbahn hielt dies für nicht mehr wünschenswert, wurde 1896 der Güterbahnhof der Sachsen Bahnhof (jetzt Südbahnhof) an das Straßenbahnnetz angeschlossen.
Als 1900/1901 die Schmalspurbahn Gera – Meuselwitz – Wuitz im Süden der Stadt abzweigte, wurden die Gleise vom nahegelegenen Betriebshof Lindenthal (nahe des heutigen Wintergartens) bis zum neuen Pfortener Bahnhof verlängert. Dadurch kann die im Meuselwitzer Raum geförderte Kohle fortan problemlos in die Stadt und mit den Elektrolokomotiven zu den Betrieben im Stadtgebiet transportiert werden.
Seit 1931 ist die Verbindung der Preußischer Güterbahnhof (Preußischer Güterbahnhof) wurde nicht mehr benötigt und wurde stillgelegt und teilweise demontiert. Bis in die 1950er Jahre wurden ständig neue Fabriken an das Straßenbahnnetz angeschlossen. Als der intensive Straßenbahnverkehr den Autoverkehr immer mehr behinderte, wurde 1963 die letzte verbliebene Lokomotive wegen eines Defekts außer Betrieb genommen und der Güterverkehr eingestellt. Ein schweres Gewitter im Jahr 1969 tat sein Übriges und zerstörte die Gleise im Pfortener Bahnhof. Der Bahnhof wurde nicht umgebaut und das im Güterbahnhof belassene Abstellgleis diente nur noch zum Umsteigen von Straßenbahnen auf Güterzüge.
Die Reduzierung der Erdölimporte aus dem Sovietunion Anfang der 1980er Jahre organisierten die WEMA-Werke auf Anweisung der DDR-Regierung den Transport zwischen den verschiedenen Werkseinheiten in der Stadt mit der Straßenbahn. Zu diesem Zweck wurde in der Nähe der Heinrichsbrücke ein spezielles Arbeitsgleis verlegt. Ein weiteres Arbeitsgleis befand sich in der Nähe des Bahnhofs Zwötzen, unweit des heutigen Betriebshofs. Der Güterverkehr konnte nur außerhalb der Stoßzeiten nach 21 Uhr erfolgen, was jedoch mit dem Produktionsprozess der Fabrik nicht vereinbar war. Infolgedessen fand der Güterverkehr mit der Straßenbahn nur noch zu unregelmäßigen Zeiten statt und wurde 1985 komplett abgeschafft.
Darüber hinaus erbringt die GVB auch den Güterverkehr auf der Bahnstrecke zwischen Gera und Zeitz. Außerdem betreibt die GVB einen fünf Kilometer langen Anschlussgleis zwischen dem Güterbahnhof Gera und dem Industriegebiet Langenberg. Diese Strecke wird von Oiltanking Diesel-Rangierlokomotiven bedient und ist in Normalspur gebaut, so dass sie sich nahtlos an das Netz der Deutschen Bahn anschließt. Laut dem ehemaligen GVB-Geschäftsführer Vornehm ist dieser Vorgang ein erster Schritt für die GVB im Schienengüterverkehr.
Fahrzeuge
Eine Übersicht der Straßenbahnen in Gera (Stand November 2006):
Fahrzeuge im Linienverkehr
- KT4D
(kUrzgelenk-TLKW 4-achsig deutschland - kurze vierachsige Gelenktriebwagen Deutschland)
Zwischen 1979 und 1990 wurden Tatra-Motorwagen des Typs KT4D gekauft, die bis 1990 alle alt Triebwagen Lowa und Gotha ersetzt. Einige dieser Straßenbahnen stammen aus den 1950er Jahren, zahlreiche Innovationen wurden in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre eingeführt. Zwischen 1990 und 1998 wurden im Regelbetrieb nur modernisierte KT4D-Straßenbahnen eingesetzt, von denen die GVB insgesamt 64 Stück im Einsatz hatte, die alle zwischen 1978 und 1990 gebaut wurden. 2009 besaß die GVB noch 28 modernisierte KT4D, davon 24 24 mit Chopper-Lenkung ausgestattet. Sechs weitere KT4D wurden umgebaut und zu KTNF8 erweitert und ein KT4D wurde in den Originalzustand als historisches Fahrzeug zurückversetzt. Der Rest wurde größtenteils an die Straßenbahnnetze von verkauft Tallinn und Lemberg und einige Straßenbahnen wurden nach Unfällen verschrottet. Als Kupplung wurden in Gera meist KT4D mit einer Leistung von 4×40 kW eingesetzt. Die KT4D sind im Fuhrpark in der Serie 3xx nummeriert. Seit April 2009 sind alle KT4D/KTNF8 mit Automaten ausgestattet. Bis dahin mussten Fahrkarten immer in Automaten an den Haltestellen oder in Verkaufsstellen gekauft werden.
- KTNF8
(kUrzgelenk-TLKW Neinjederflocken 8-achsig - kurzer achtachsiger Gelenktriebwagen mit Niederflur)
In den Jahren 1999, 2001 und 2003 wurden sechs Triebwagen mit den Nummern 348 bis 353 in KTNF8. Diese Fahrzeuge sind länger, haben ein mittig abgesenktes Mittelteil, stärkere Motoren (4 × 54 kW), eine Rampe für Rollstuhlfahrer sowie zahlreiche technische Änderungen. KTNF8-Straßenbahnen werden in Gera mit KT4DMC in der Traktion eingesetzt.
- NGT8G
(NeinElchflur-GelenktSchilfwagen 8-achsig GÄra - achtachsiger Niederflur-Gelenktriebwagen Gera)
Zur Eröffnung der Stadtbahn Linie 1 im Jahr 2006 wurden sechs neue NGT8G Niederflurstraßenbahnen von Alstom beschäftigt. Nach der Optimierung der Serviceumsetzung wurden letztendlich nur noch fünf statt sechs Straßenbahnen für den Betrieb benötigt. Seitdem verkehrt die sechste Straßenbahn hauptsächlich auf der Linie 2, wo nur eine Straßenbahn für den Betrieb benötigt wird. Sechs weitere Straßenbahnen folgten in einer zweiten Auslieferung zwischen Dezember 2007 und April 2008. Diese Straßenbahnen verkehren in Gera hauptsächlich solo. Mit der Ankunft der ersten Straßenbahn des zweiten Loses wurde beschlossen, die Straßenbahnen auf den Namen einer bedeutenden Person aus Gera zu taufen. Die erste Straßenbahn erhielt den Namen Otto Dix. Am Tag der offenen Tür am 10. Juli 2010 wurden die Straßenbahnen 201 - 203 getauft. Diese neuen Straßenbahnen lösten auf der Linie 3 den alten, nicht modernisierten KT4D ab und erhöhten den Anteil an Niederflurfahrzeugen. Toch konden alle gekoppelde KT4D-stellen niet volledig worden vervangen gezien de nieuwe trams minder plaats bieden en tijdens de spits dikwijls tegen de grens van hun capaciteit botsen. De NGT8G dragen in het wagenpark het reeksnummer 2xx.
- 201 Berta Schäfer
- 202 Werner Simsohn
- 203 Auguste Zabel
- 207 Otto Dix
- 208 Heinrich Posthumus
- 209 Otto Lummer
- 210 Clemens Weisker
- 211 Aenne Biermann
- 212 Thilo Schoder
Voor de trams met nummers 204-206 is de naamgeving nog gepland.
Speciale voertuigen
- Historische motorwagens
De GVB biedt volgende historische trams aan:
- Historische motorwagen "Gotha ET54" uit 1958 Nr 16 (ex 118 Zwickau)
- Historische motorwagen "MAN T2" uit 1928 Nr 12
- Historische motorwagen "MAN T2" uit 1905 Nr 29 (ex 25 Plauen)
- Historische bijwagen "Gotha B57" uit 1959 Nr 248 (ex 159 Jena)
- Historische motorwagen "KT4D" uit 1983 Nr 320
Uit Jena werd een volledig stel bestaande uit een motorwagen type Gotha "T57" (bouwjaar 1960, Nr 106 ex Jena 106 ex Gera 150) en een bijwagen type "Gotha B57" (bouwjaar 1959 Nr 159 ex Jena 159 ex Gera 248) naar Gera teruggehaald. Dit type deed, meestal met twee bijwagens, tot 1990 dienst op het net van Gera.
Deze voertuigen worden niet ingezet voor de reguliere dienst. Zij kunnen gehuurd worden voor privé-rondritten, worden ingezet voor PR-activiteiten en rijden soms tegen een speciaal tarief als "Hop on and off".
- Partytram
In 2002 werd uit Berlijn een speciaal omgebouwde KT4D overgenomen (ex B 4591 en voor de ombouw 9366). Deze was uitgerust met onder meer discobar, gastentafeltjes, kitchenette en toilet, bood plaats aan32 reizigers en kon geboekt worden voor speciale gelegenheden. Door gebrek aan belangstelling werd de exploitatie in de herfst van 2012 stopgezet en verhuisde de tram op 19 december 2012 naar de Thüringerwaldbahn.
- Mussentram (Spatzenbahn)
In 2003 werd naar aanleiding van het internationaal kinderfilmfestival Goldener Spatz (Gouden Mus) een KT4D (347II ex 304I) omgebouwd tot "Geraer Spatzenbahn" (Mussentram van Gera). Deze mussentram was uitgerust met ongewone zitbanken, tafels, lachspiegels, kinderspeeltuigen en een originele stuurpost in het reizigersgedeelte. De mussentram rijdt op woensdag op lijn 3 en is ook af te huren voor privé-feestjes.
Sinds juli 2008 werd motortram 355 omgebouwd tot nieuwe "Spatzenbahn".Deze heeft zoals zijn voorganger eveneens verschillende kinderspeeltuigen en een gemoderniseerde stuurpost in het reizigersgedeelte (met een display in het midden zoals gewoonlijk bij de KT4DMC). Lachspiegels bleven in dit voertuig achterwege. Om vandalisme tegen te gaan is de tram uitgerust met een camerabewakingssysteem. De reizigers worden hierop geattendeerd door pictogrammen aan de deuren. De 355 werd in het begin ingezet achter een KTNF8 en is nog steeds af te huren voor privé-feestjes.
Werktrams
De GVB beschikt / beschikte over volgende werktrams:
- de met hulpapparatuur uitgeruste trams 339 en 340 werden op 19 mei 2008 verkocht aan Lviv;
- sneeuwploegtram 151 (ex Stralsund 12);
- spoorslijptram 104 (T4D, ex Dresden 224 212, ex 224 038, ex 222 484);
- tram met hulpapparatuur 106 (T4D, ex Dresden 222 168) - door het trambedrijf van Praag omgebouwd tot tweerichtingsmotorwagen, sinds kort in dienst als sleeptram;
- tankwagen 152 (B4D, ex Dresden 274 065, ex 272 819).
Tankwagen 152 werd regelmatig gekoppeld aan de tram van het spooronderhoud in functie van het besproeien van de groene beddingen van de Stadtbahnlijn 1. Dit voertuig werd overgenomen uit Dresden en daartoe speciaal omgebouwd. De GVB bezat daarnaast nog rijschooltram 105 ex 311 (omgebouwde KT4D). Deze werd in 2004 samen met de oude spoorslijptram 104 (T4D, ex Dresden) verkocht aan het tramnet van Liberec in Tsjechië.
Toekomst
Oorspronkelijk was in het openbaarvervoerinvesteringsprogramma 2008 - 2012 voor de jaren 2010 en 2011 de aankoop van telkens twee NGT12G (twaalfassige gelede lagevloertrams Gera) ingeschreven. Ondertussen plande men om vanaf 2014 geleidelijk alle Tatratrams te vervangen door lagevloertrams. Onduidelijk was of deze zouden bestaan uit driedelige motorwagens met aanhangwagen, dan wel uit grotere meerdelige motorwagens. De nieuwe trams zouden alleszins een capaciteit moeten hebben van minstens 200 reizigers. In oktober 2009 werd als test een van het tramnet van Darmstadt geleende NGT8D met bijwagen ingezet op lijn 3. De test van de bijwagen gebeurde met opzet tijdens de herfst omdat het traject naar Bieblach Ost met een hellingsgraad tot 6% heel uitdagend is.
Literatuur
- Auteurscollectief: Straßenbahnarchiv Band 4. Raum Erfurt / Gera - Halle (Saale) / Dessau. Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1984, Nadruk 2006.
- Gerhard Bauer, Norbert Kuschinski: Die Straßenbahnen in Ostdeutschland. Band 2: Sachsen-Anhalt, Thüringen. Verlag Schweers Wall, Aachen 1994.
Externe links
- Website van het vervoerbedrijf van Gera
- Stadtbahnprogramma op de homepage van de Geraer Verkehrsbetrieb GmbH
- Beelden van de bouw van de stadtbahn in Gera op baustellen-doku.info
- Private website met informatie over het openbaar vervoer in Gera
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Bronnen, noten en/of referenties
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| Stadtbahn en tram in Duitsland | ||||||
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