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Eiermarkt | ||||
Eiermarkt | ||||
| Geografische Informationen | ||||
| Ort | Brügge | |||
| Loslegen | Geldmünzenstraße | |||
| Ende | Geernaartstraat | |||
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Das Eiermarkt ist ein kleines Quadrat in Brügge.
Beschreibung
Dieser Ort hieß ursprünglich Bergschwimmbad oder Zehn Berghpöle. Galbert von Brügge beschrieb es als sumpfigen Teich, in den man ertrinken konnte und in den manchmal Leichen hingerichteter Verbrecher geworfen wurden. Es sollte daran erinnert werden, dass einer hier im hinteren Teil des Großer Markt war lokalisiert. Der Name Bergpoel blieb bis 1600 in Gebrauch.
In der Zwischenzeit kam der Name Eiermarkt in Gebrauch, der sich zunächst mehr auf die Tätigkeit als auf den Ort bezog. Schließlich war es der Ort, an dem der Milchhandel sein Zentrum hatte, sei es im Sumpf oder nicht. 1288 gab es bereits ein Boterhuis oder Boterhalle. Die Halle wurde 1404 wieder aufgebaut, aber 1540 für den Neubau aufgegeben Butterhaus in dem Jakobsstraße. 1580 wurde die Halle am Eiermarkt wegen Baufälligkeit abgerissen.
Der Eiermarkt besteht aus drei Teilen:
- ein viereckiger Platz, der seitlich vom Grote Markt durch die Kapelle des Heiligen Christophorus und jetzt durch die Rückseite der Gastronomiebetriebe. Seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts sind ausschließlich Gastronomiebetriebe entstanden.
- ein zweiter Teil ist dort eigentlich Teil der Straßen und nicht als Platz erkennbar.
- ein dritter Teil ist die kurze Straße vom Markt zum eigentlichen Eiermarkt.
Der Eiermarkt verläuft von der Ecke des Marktes, gesäumt von der Geldmünzenstraße auf einer Seite und die Kuipersstraat zu den anderen. In ihn mündet die Sint-Jakobsstraat sowie die Geernaartstraat und der Rozemarijnstraat.
Einwohner
- Joseph Van Walleghem, Chronist Ende 18. Jahrhundert
- Achiel Van Acker, Antiquitätenhändler von 1934 bis 1938 unter der Adresse Eiermarkt 5.
Literatur
- Adolphe DUCLOS, Brügge, Geschichte und Souvenirs, Brügge, 1910.
- Albert SCHOUTET, Die Straßennamen von Brügge. Herkunft und Bedeutung, Brügge, 1977.
- Chris WEYMEIS, Brügge von Academiestraat bis Zwijnstraat. Teil 2 (E bis I), Brügge, 2012
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