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Keersstraat | ||||
Keersstraat | ||||
| Geografische Informationen | ||||
| Ort | Brügge | |||
| Loslegen | Philippstockstraat | |||
| Ende | Cordoeaniersstraat | |||
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Das Keersstraat ist in einer straße Brügge,
Beschreibung
Die Keersstraat liegt nordöstlich von der Großer Markt. Der erste Ort, an dem Kriminelle hingerichtet wurden, der erste Galgenfeld befand sich also etwas außerhalb des gräflichen und städtischen Bereichs auf der Burg. Anzahl Robert I der Friese ließ dort 1080 eine Kapelle errichten, die dem heiligen Petrus geweiht war. Unterhalb der Kirche befand sich eine Krypta, die der Verehrung der Heiligen Katharina, der Patronin der Töpfer, gewidmet war. Auch die Zunft der Bogen- und Pfeilmacher hielt dort ihre Zeremonien ab. Ab 1321 hielt die Armbrustgilde des Heiligen Georg ihre religiösen Zeremonien in der Peterskapelle. 1389 wurde es durch einen Brand zerstört und wieder aufgebaut. Es wurden zwei kleine Kapellen gebaut, die den Heiligen Barbara und Martin geweiht waren.
Ab einem unbestimmten Datum das Handwerk der Kerzenmacher oder Gießkannen seine Gottesdienste gehen in dieser Kapelle weiter. 1615 errichteten sie ihr Handwerkshaus an der Stelle, wo 1615 die in der Geuzener Zeit verschwundene St.-Martins-Kapelle gestanden hatte. Der größte Teil dieses Hauses ist erhalten geblieben.
1723 wurde die Kapelle abgerissen und nach Plan und unter Aufsicht von Hendrik Pulinx. Dort setzten die Kerzengießer ihre Gottesdienste bis Ende des Jahres fort altes Regime. Dass sie der Straße ihren Namen gaben, die vorher Galgenfeld genannt, machte Sinn.
Als die Kapelle aus dem Gottesdienst genommen wurde, erhielt sie den Namen die Keerske und wurde für verschiedene Aktivitäten genutzt. Im 19. Jahrhundert war es eine Schreinerei und lange Zeit ein Café-Chantant. Im 20. Jahrhundert wurde es Sitz und Versammlungsraum des Koninklijke Gidsenbond und des Circle for Overseas and Maritime Interests. Am Ende dieses Jahrhunderts wurde die Kapelle gründlich restauriert. Bei dieser Gelegenheit wurden in den Jahren 1700 und 1716 zwei ungeschützte Häuser gegen ihn gebaut Philippstockstraat, abgerissen. Die Kapelle wurde wieder für Gottesdienste genutzt, einerseits von den Niederländisch-reformierte Kirche, andererseits durch die anglikanische Kirche.
Literatur
- J. GAILLIARD, Handwerk und Gewerbe von Brügge, Brügge, 1854.
- Adolphe DUCLOS, Brügge, Geschichte und Souvenirs, Brügge, 1910.
- Theo RAISON, La Chapelle Saint-Pierre in Brügge. Projekt de Restaurierung, Brügge, 1918.
- Luc DEVLIEGHER, Die Häuser in Brügge, Tielt, 1968
- Albert SCHOUTET, Die Straßennamen von Brügge. Herkunft und Bedeutung, Brügge, 1977, ISBN 9789062675036 .
- Brigitte BEERNAERT e. ein., Keersstraat 1, St.-Petri-Kirche, in: Denkmäler und Arbeit. Tage des Kulturerbes Brügge 1997, Brügge, 1997.
- C. VAN BELLEGHEM, Das ehemalige Sint-Pieterskapel oder die Keerske und das Handwerk der Kerzengießer, Abhandlung West-Vlaamse Gidsenkring (unveröffentlicht), Brügge, 2000.
- Brigitte BEERNAERT e. ein., Keersstraat 1, in: Ein Garten ist mehr als er steht, Tage des offenen Denkmals Brügge 2002, Brügge, 2002.
- Brigitte BEERNAERT e. ein., Keersstraat 1, St.-Petri-Kirche, in: Import - Export, Tage des offenen Denkmals Brügge 2006, Brügge, 2006.
- Chris WEYMEIS, Brügge, von Academiestraat bis Zwynstraat, Band 3: J-K, Brugge, Van de Wiele Publishers, 2016, ISBN 978-90-76297-637 .
- Christophe DESSCHAUMES, Keersstraat 1, ehemalige St.-Petri-Kapelle, in: Brügge neoklassizistisch, Tage des offenen Denkmals 2017, Brügge, 2017.
- Christophe DESSCHAUMES, Ehemalige Peterskapelle, in: Brügge 2018. Tage des offenen Denkmals, Brügge, 2018.
Straßen und Plätze in Brügge mit einem Artikel auf Wikipedia:
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