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Walplein | ||||
Nördlicher Teil des Walplein | ||||
| Geografische Informationen | ||||
| Ort | Brügge | |||
| Loslegen | Weinbergstraße (Süd) | |||
| Ende | Walstraat (Osten), Zonnekemeer (wir stehen Eintopfstraße (Norden) | |||
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Es Walplein ist ein Quadrat in der Mitte von Brügge.
Beschreibung
Nach der gängigsten Meinung verdankt es seinen Namen der Nähe der ersten Stadtmauer, die 1127 erbaut wurde. Auf den meisten Drucken des Stadtplans von Brügge, gezeichnet von Marcus Gerards, eingraviert im Jahr 1562, heißt es jedoch "Waals Plein", was einige glauben lässt, dass sich die französischsprachigen Kaufleute (Wallonen und Franzosen) dort versammelten, um Handel zu treiben. Diese Annahme ist falsch. Das Hinzufügen von Straßennamen und Legenden zu Gerards' Plan geschah nur in der 18. Jahrhundert und ist nicht zuverlässig.
In dem 19. Jahrhundert der Platz zeichnete sich unter anderem durch die Anwesenheit von Gerbereien und blaue Farbstoffe. Es befindet sich jetzt auf dem Touristenpfad der Beginenhof durch die Memling-Museum zum Gröningemuseum und der Burg. Es ist daher ein belebter touristischer Durchgangs- und Haltepunkt. Die Bäume, die den Charakter des Ortes maßgeblich bestimmen, wurden erst 1903 gepflanzt. 1982 wurde der Walplein saniert und als Bronze- Skulptur des Westflämisch Künstler Jef Claerhout Gesendet.
Am Platz und in der Nachbarschaft auch schon immer, und das spätestens seit dem 16. Jahrhundert, Brauereien. Heute ist die einzige aktive Brauerei in der Innenstadt hier zu finden: Brauerei 'De Halve Maan' wurde 1856 gegründet und wird heute in sechster Generation von der Gründerfamilie geführt. Heutzutage sind die Biere Brügge Narr und Starker Hendrik gebraut.
Es Haus der Anbetung 'Le Maire' liegt ebenfalls am Walplein. Es wurde 1910 in einem umgebauten 17. Jahrhundert Lagerhaus, wo auch auf der Gartenseite einige Häuser und eine kleine Kapelle gebaut wurden.
Literatur
- Valentin VERMEERSCH, Die Walplaats, in: Brugsch Handelsblad, 12.8.1971
- John BALLEGEER, Reiseführer durch das alte Brügge, Antwerpen/Weesp, 1984, p. 114-115.
- Suzanne VAN AERSCHOT-VAN HAEVERBEECK (Hrsg.), Stefanie GILTÉ, Aagje VANWALLEGHEM, Bauen im Wandel der Zeit. Inventar des kulturellen Erbes in Belgien. Die Architektur. Teil 18n b. Stadt Brügge, mittelalterliche Stadterweiterung Süd, Turnhout, 2004, p. 226-236.
- Pierre MARLIER, La Walplein in Brügge im Milieu des XIXe siècle, in: Jahrbuch 1991-92. Städtische Museen Brügge, Brügge, 1993, S. 195-204.
- französische DEBRABANDERE, Ortsnamen in Brügge, in: Brugge die Scone, September 2013.
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