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Es Oosterlingenplein ist ein Quadrat in Brügge. Der Oosterlingenplein ist mit dem Mittwoch Markt, das Spanische Freigabebucht und der Krom Genthof.
Beschreibung
Neben den vielen südeuropäischen Nationen, die jeweils ihr „Staatshaus“ in Brügge hatten, gab es auch Händler und Kaufleute aus der Hansestädte, die sich als Ganzes zusammenschlossen und ein einziges Haus als zentralen Treffpunkt hatten: das von den Brüggeern Oosterlingenhuis genannt.
1451 waren diese Leute so unzufrieden mit der Lage in Brügge, dass sie beschlossen, nach Utrecht und Antwerpen bewegen. Es war das fünfte Mal, dass die unzufriedenen Hanseaten Brügge verließen: Jedes Mal wurden sie von der wirtschaftlichen Realität und von den Zugeständnissen des Stadtrates geleitet, um ihre Spuren zu verfolgen. Eine bedeutende Delegation aus Brügge verfolgte sie 1457, damit sie sich besser fühlten. Ihnen wurden viele günstige Bedingungen geboten. Nicht zuletzt würden sie auf Kosten der Stadt Brügge einen brandneuen Stadtpalast bekommen. Sie ließen sich verführen, kamen zurück und das „Haus der Orientalen“ wurde gebaut. Es war hinten gegen die Spanische Freigabebucht, wo Boote anlegen und Waren ent- und verladen werden konnten. 1478 wurde das bestehende, teilweise aus Holz bestehende Gebäude abgerissen und unter der Leitung von Jan van den Poele baute das neue monumentale Oosterlingenhuis, das 1481 fertiggestellt wurde. Das Haus wurde als besonders gelungenes Denkmal gelobt und vom Maler bemalt Pieter Claeissens in dem Gemälde enthalten, das er dem widmete Sieben Wunder von Brügge.
Vor dem Gebäude wurde ein öffentlicher Platz angelegt, für den sogar ein Haus abgerissen wurde. Das Gebäude befindet sich etwas an der Ecke des Platzes und befindet sich mit einer Hausnummer im Krom Genthof.
Literatur
- Firma DE SMIDT, Das Oosterlingenhuis in Brügge und sein Designer Jan van den Poele, Antwerpen, 1948.
- Albert SCHOUTET, Die Straßennamen von Brügge. Herkunft und Bedeutung, Brügge, 1977.
- Marjan KAUFEN, Die Decke des Oosterlingenhuis in Brügge, in: Monumente und Landschaften, 1993, S. 54-57.
- André VANDEWALLE (Hrsg.), Hansekaufleute und Medici-Bankiers. Brügge, Börsenplatz der europäischen Kulturen, Brügge, 2002.
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