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Spinolarei | ||||
Die Spinolarei von der Spiegelrei aus gesehen. | ||||
| Geografische Informationen | ||||
| Ort | Brügge | |||
| Loslegen | Jan van Eyckplein | |||
| Ende | Deich erneuern | |||
| Allgemeine Information | ||||
| Benannt nach | Ambrogio Spinola | |||
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Das Spinolarei ist in einer straße Brügge.
Beschreibung
Der Wasserlauf, auf dem der größte Teil der Schifffahrt stattfand, von der Damm-Tor bis zum Großer Markt, wurde von der Carmersbrug zum Neujahrsbrücke (was später die Jan van Eyckplein wurden die Spiegelrei.
Natürlich gab es auf beiden Seiten des Kanals eine Straße. Beide Straßen wurden, wie die rei selbst, Spiegelrei genannt. Die fehlende Unterscheidung zwischen den beiden Banken war anscheinend ärgerlich. Deshalb wurde die Spiegelrei auf der Südseite in Spinolarei umbenannt.
Beide Adolf Duclos wenn Karel Verschelde führte diesen neu gewählten Namen darauf zurück, dass der spanische General Ambrogio Spinola (Genua, 1569 - Castelnuovo Scrivia, 1630) hätte dort zur Zeit des Belagerung von Ostende. Es gibt keine absolute Gewissheit, aber auch keine andere Erklärung.
Als Wasserstraße ist die Spiegelrei schon einige Male dem Verschwinden entgangen. Ab Ende des 18. Jahrhunderts gab es keine Schiffspassage mehr zum Grote Markt. Der Kanal wurde größtenteils zu stehendem Wasser und bald zu einem offenen Abwasserkanal. 1816 einigten sich Stadt und Provinz, den Wasserlauf zu verfüllen, um einen Park zu schaffen. Um 1860 gab es erneut Pläne, das Gebäude zu füllen und ein neues Stadttheater zu bauen. Beide Pläne scheiterten.
Wie entlang der Spiegelrei gibt es entlang der Spinolarei zahlreiche Grachtenhäuser, die auf eine lange Handelsgeschichte und vornehme Besiedlung zurückblicken.
Die Spinolarei verläuft von der Jan van Eyckplein bis zum Deich erneuern.
Literatur
- Jos DE SMET, Die Spinolarei in Brügge 1816 18, in: Biekorf, 1929, S. 348-349.
- Albert SCHOUTET, Die Straßennamen von Brügge. Herkunft und Bedeutung, Brügge, 1977, ISBN 9789062675036 .
- Marjan KAUFEN, Ein Puzzle am Kamin und Drachen an den Wänden. Bemerkenswerte Wandmalereien aus dem späten 14. Jahrhundert in einem Haus in Brügge Brug, in: M&L, 1995, S. 6-27.
- Catherine D'HOOGHE & Rik GERARD, Die Geduld. Ein burgundisches Juwel im Hinterhof der Spinolarei 2 in Brügge, Cahiers Brugse Häuser Nr. 2, Brügge, 1999.
- Brigitte BEERNAERT e. ein., Spinolarei 10A, Der französische Schild, in: 33-stöckiger Altstadtrundgang, Brügge, 2002.
- Brigitte BEERNAERT et al., Spinolarei 2, Haus De Patience, in: Living, Open Heritage Days 2007, Brügge, 2007.
- französische DEBRABANDERE, Ortsnamen in Brügge, in: Brugge die Scone, 2012, S. 42.
- Brigitte BEERNAERT u.a. Haus den Solitär, in: Das Beste aus 25 Jahren, Tage des offenen Denkmals 2013, Brügge, 2013.
- Benoît DELAEY, Spinolarei 16-17. Häuser 't Vaeghevier und D'Hont, in: Christophe Deschaumes, Brügge Neoklassik. Tage des Kulturerbes 2017, Brügge, 2017.
Galerie
Die Spinolarei (links), vom Wasser der Spiegelrei aus gesehen; im Hintergrund: es Jan van Eyckplein und die Poortersloge

Die Spinolarei; zentral: die Spiegelrei (Kanal) und die Koningsbrug

Die Spinolarei an der Ecke mit dem Deich erneuern; links: der Strobrug und der Heilige Annarei

Häuserzeile auf der Spinolarei (links und Mitte) und der Jan van Eyckplein (Recht)
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