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Vuldersstraat | ||||
Vuldersstraat | ||||
| Geografische Informationen | ||||
| Ort | Brügge | |||
| Loslegen | Kaserne Weste | |||
| Ende | Lange Straße | |||
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Das Vuldersstraat ist in einer straße Brügge.
Beschreibung
Vom Außenkanal führte ein kleiner Kanal in die Stadt, entlang dem sich viele Walker oder Füller (= Tuchmacher) niederließen. Sie bearbeiteten das Blech mit fettigem Ton, um es „fühlbar“ zu machen, d. h. die Fasern zu einer gleichmäßigen Masse zusammenzuarbeiten und den Schmutz oder das Fett zu entfernen. Die Arbeitsmethode erforderte viel Wasser, daher war die Nähe zu einem Wasserlauf unerlässlich. Der Wasserlauf, an dem sie sich niederließen, erhielt daher schnell den Namen Füller Triprei und die daneben entstandene Straße wurde zur Vuldersstraat. Der Name erscheint erstmals 1305 als Füllung restrate.
Vuldersstraaten waren in der Grafschaft Flandern, genauer gesagt in Westflandern, keine Seltenheit. Im südlichen Teil der Altstadt von Brügge, die Kurze Vuldersstraat. Vuldersstraaten wurden auch in anderen Städten und Dörfern gefunden, wie z Adegem, Diksmuide, Eeklo, Messines und Ostburg. Auch der Gent Voldersstraat gehört in diese Liste.
Die Vuldersreitje wurde Ende der 1960er Jahre gewölbt, um als Kanal dienen.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Straße mit bescheidenen Häusern bebaut und wurde zu einem Arbeiterviertel. Dies wurde durch den Bau auf dem Innengelände von zwei sogenannten „Forts“ noch akzentuiert: dem „Fort Het Waterpoortje“ (fünf Häuser) und dem „Fort Van Eenoo“ (fünf Häuser). In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Häuser aufgewertet und ein Teil ihres Erbes anerkannt.
Eine Straße voller Kneipen
Die Nähe zweier wichtiger Kasernen führte dazu, dass die Vuldersstraat wie die Lange Straße und andere Straßen in der Nähe, hatten viele Cafés für das Militär. In der nicht allzu langen Vuldersstraat gab es im 19. Jahrhundert fast fünfzig oder in mehr als der Hälfte der Häuser. 1902 gab es noch 31 Gasthöfe.
Sie trugen bunte Namen wie Au Soldat Arbeiter, Au Lion national, In der Kanone, Aux-trois-Musiker, au großer Ballon, Im Rosenbaum, A la montagne d'or, Au cheval kleid, Im Jäger, Im kleinen Füllerhaus, Im Tambour-Dur, In der Schifffahrtsbranche, im Grenadier, Au violon d'or und A l'union belge.
Das Verschwinden der Kaserne bedeutete auch das Ende dieser Cafés.
Literatur
- Karel DEFLOU, Wörterbuch der Toponymie (...), Band 16, Brügge, 1935.
- Albert SCHOUTET, Die Straßennamen von Brügge. Herkunft und Bedeutung, Brügge, 1977, ISBN 9789062675036 .
- Andries VAN DEN ABEELE, Ich komme, um dich um einen Uytsteekbart zu bitten, Brügge, 1983.
- Jaak A. RAU, Die Behausung des Proletariats im Brügge des 19. Jahrhunderts: die Forten, in: Brügge Ommeland, 1996.
- Bob WARNIER et al., Garnisonsstadt Brügge, Brügge, 2008.
- französische DEBRABANDERE, Ortsnamen in Brügge, in: Brugge die Scone, September 2013.
Externer Link
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