WikiDer > Kyriale
Es Kyriale ist ein liturgisches Buch mit den regelmäßigen Gesängen (Ordinarium) der H. Mis.
Die Kyriale enthält es gewöhnliche der Masse in Gregorianische Gesänge, der bei der Messe von einem einstimmigen Chor, Diakon, Priester und Kantor gesungen werden. Die Kyriale ist ein Auszug aus dem Allmähliches Romanum. Es enthält mehr als 150 Gesänge, darunter 18 Melodiezyklen für die Kyrie, Gloria, Sanctus mit Benedikt, Agnus Deic, Ite missa est und Benedict Dominos und vier Glaubensbekenntniss. Darüber hinaus werden andere Gesänge wie Halleluja-Ergänzungen, Gloria Patri in acht Show, kurz Akklamationen über Segen, Gebete und Lesungen.
Geschichte
Der Begriff Kyriale erschien erstmals um das Jahr 1500 als Hinweis auf einen Abschnitt im Graduale Romanum. Seit 1905 ist es in Form von Kyriale seu Ordinarium Missae ein eigenständiges liturgisches Buch. Die Kyriale wurde von den Mönchen der Abtei von Solesmes. Seine Verwendung wurde durch die Motu proprioTra le sollecitudini, wodurch Papst Pius X die Pflege der Kirchenmusik und insbesondere der gregorianischen Gesänge.
Als Folge der Liturgische Bewegung in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts gewann sie kyriale Bedeutung. Dies geschah in Verbindung mit der Entwicklung der Kirchgänger, die sich mehr an der Feier der Messe beteiligten. Im Jahr 1932 wurde die Benediktiner des Erzabtei Beuron eine 76-seitige "Kyriale für das Volk" als Anhang zu Anselm Schotts Laienmessbuch, das mehrere hochgedruckte Ausgaben hatte. Ab Mitte der 1930er Jahre wurde es auch in diese Schott Mass Books for the People aufgenommen. Dies ermöglichte es der Kirche, die Ordinarien im Wechsel mit dem Chor zu singen, zunächst bei Gottesdiensten für die katholische Jugendbewegung und zunehmend auch in den Kirchengemeinden an Sonntagen und zu besonderen Anlässen.
In den Chorbüchern Graduale Romanum (1974), Graduale Triplex (1979) und Graduale Novum (2011) bildet es Kyriale in überarbeiteter Form ein Abschnitt am Ende des Buches. 1985 erschien die Kyriale auch wieder separat.
Inhalt
Das Graduale Novum von 2011 enthält die erstere Kyriale als Teil „Ordinarium Missae“ in folgender Reihenfolge:
- In Dominicis ad Aspersionem Aquae benedictae
- Spargel ich (außerhalb der Osterzeit)
- Vidi aquam (während der Osterzeit)
- Kyriale
- ICH - Lux und Herkunft (während der Osterzeit)
- II – Kyrie, fons bonitatis
- III – Kyrie Deus sempiterne
- IV – Cunctipotens Genitor Deus
- V – Kyrie magnae Deus potentiae
- VI – Kyrie Rex Genitor
- VII – Kyrie Rex Splendens
- VIII – De Angelis
- IX – Sperma-Jubiläum (an Marienfesten)
- X – Alme Vater (an Marian Memorial Days)
- XI – Orbis-Faktor (ganzjährig sonntags)
- XII – Vater Cuncta
- XIII – Stelliferi Conditioner orbis
- XIV – Jesus Redemptor
- XV – Dominator Deus
- XVI – In feriis pro Jahr – (an Wochentagen 'ganzjährig', ohne Gloria)
- XVII – Kyrie-Salbe (an Advents- und Fastensonntagen, ohne Gloria)
- XVIII – Deus Genitor Alme (werktags im Advent und in der Fastenzeit, ohne Gloria)
- Glaubensbekenntnis I–IV
- Cantus varii in Ordine Missae Ocidentes
- Modus cantandi Alleluia tempore Paschali secundum octo tonos
Literatur
- Kyriale seu ordinarium missae. Die stehenden Meßgesänge des Graduale Romanum nach der vatikanischen Ausgabe mit deutscher Übersetzung der Rubriken und Texte. Pustet, Regensburg (1911)
- Kyriale für das Volk. If Anhang zu den Meßbüchern von Anselm Schott OSB hrsg. v. den Benediktinern der Erzabtei Beuron, Beuroner Kunstverlag, Beuron (1935)
- P. Dominicus Johner OSB: Erklärung des Kyriale nach Text und Melodie. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1933.
Externe Links
| Siehe die Kategorie Gregorianischer Chor von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
- Kyriale basierend auf dem Graduale romanum von 1961
- Kyriale Romanum des Vereins für "Liturgie und Gregorianik" von 2001
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|