WikiDer > Römisches Recht

Romeins recht

Es römisches Recht hat sich über einen Zeitraum von mehr als 2.500 Jahren entwickelt. Das Recht hat sich mit der Gesellschaft gewandelt und hat damit eine eigene Rezeptionsgeschichte. Dennoch hat das römische Recht auf fast alle einen tiefgreifenden Einfluss gehabt europäisch Länder wie jus kommune.

Recht im Römischen Reich

Eine wichtige Rechtsgeschichte Quelle von vorhin Justinian ist das Büchlein Enchiridion, geschrieben vom römischen Juristen Sextus Pomponius im 2. Jahrhundert n. Chr.

Königszeit 753 bis 510 v.

Über die Römisches Königreich besonders viele Legenden und Mythen sind bekannt; schriftliche Quellen über diese Zeit stammen aus der Zeit danach. Die Könige sollen von einer Versammlung des römischen Volkes gewählt worden sein Komitee. Die Römer haben Erbschaft nie gekannt, auch nicht in der Kaiserzeit. Laut bestimmten Quellen könnte der König völlig autonom sein Erlasse (Edikt), also würde er schon souverän Autorität (Sperma-Imperium) habe gehabt.

Nach Ansicht dieser Autoren könnte er aber auch den Ausschüssen eine Entscheidung vorschlagen. Wenn eine solche Entscheidung dann über die Komitee entstand, es wurde kein Edikt, sondern ein lex erwähnt. EIN lex nach dieser Quelle das, was das Volk - auf Vorschlag des Königs - angeordnet und bestimmt hätte. Der Vorteil von lex über Edikt war, dass Edikte genauso lange galten wie derjenige, der sie erlassen hatte. Bei seinem Amtsantritt musste er ausdrücklich und genau angeben, welche Edikte er einhalten wollte und was unter seinem Amt gelten würde. Dies kann jedoch mit Sicherheit gesagt werden, da die Zeit der Römische Republik.

Das Senat diente als Konsilium für die König.

Um das 1. Jahrhundert v. behauptete Granius Flaccus in den Archiven der Kapitol eine am Ende des Königreichs vom Juristen Papirius zusammengestellte Sammlung von Rechtsprechung gefunden zu haben. Obwohl die Sammlung inzwischen verschollen ist, gibt es unter römischen Schriftstellern 23 Hinweise darauf. Im neunzehnten Jahrhundert wurden diese Königsgesetze, oder Anwaltskosten herausgegeben von Dirksen. Da sie wie gerichtliche Konfliktentscheidungen aussehen, ist davon auszugehen, dass die Könige dann im Konfliktfall nach der Rechtsprechung regierten[1] in ihrer Eigenschaft als pontifex maximus in Bezug auf die jus sacrum.

Republik 509 bis 27 v.

Frühe Republik

509 v.Chr. wurde der letzte König von den Patrizier abgesetzt und die (frühe) Römische Republik wurde als Militärregime geboren. Der Stadtstaat wurde von patrizischen Prätoren und Militärtribunen regiert, zusätzlich zu a Senat und ein Komitee.

Ab 496 v. hab auch das ok Plebejer eine eigene Orgel, die consilia plebis. Dies aus dem einfachen Grund, dass sie die Mehrheit der Bevölkerung bildeten und sich abwandten. Obwohl sie nicht im saßen Comitien Curiata, die Plebejer haben sich mit den Patriziern in der Comitien Centuriata. Infolgedessen würde die frühe Republik schließlich gekennzeichnet sein durch perequatio iuris: gleiche Rechte für diejenigen, die für Rom kämpfen, unbeschadet der ethnischen Gruppe, der sie angehören. Durch die Gewährung von Bürgerrechten und einem Freiheitsstatut (Status libertatis) Auf cives (Waffenbrüder) konnten sie motiviert werden - billig - und so die Armee stärken. Populus ist ein altes etruskisches Wort für Armee.

der Adelige Collegium Pontificum hatte die Aufgabe, das anwendbare Recht zu bestimmen. Die Tribuni Plebis waren damit nicht zufrieden und erhielten durch die Comitien Centuriata 496 v.Chr. dass das Zivilrecht auf zwölf Elfenbeintafeln kodifiziert werden sollte Forum Romanum wurden zur Einsichtnahme hinterlegt: die Lex XII Tabularum, das Zwölf-Tabellen-Gesetz.

Neben diesem Zivilrecht blieb es jus sacrum gilt für diejenigen, die selbst keine Bürgerrechte hatten und diese nicht durch eine Via geltend machen konnten Familienvater.

Volle Republik

sehen Magistrat für den Hauptartikel zu diesem Thema.

366 v.Chr. wurden durch die Leges Liciniae Sextiae die republikanischen Institutionen und Magistrat reformiert. Rechtspluralismus entsteht: unterschiedliche Erlasse je Gebiet, Magistrat, Region, Stadt und Ethnie. Darüber hinaus war die Macht geteilt und vorübergehend. Ein Magistrat hatte ein Amt (oder erhielt Reich) für ein Jahr und musste nach seinem Edikt handeln, danach war er für ein Jahr nicht mehr wählbar und konnte zur Rechenschaft gezogen werden. Erstmals neben dem Militär Status libertatis auch politische Freiheiten gewährt.

Das Lex XII Tabularum, Gnaeus Flavius ​​​​und die Prätorschaft bilden drei Schritte der rechtlichen Emanzipation der Plebs.

Senat

Das Senat könnte ein Friedensvertrag oder Fall mit eroberten Völkern verhandeln. Als Gegenleistung für Soldaten und Steuern erhielten diese Völker ein Statut der politischen Freiheit mit Bürgerrechten für ihre foederatio. Dieses Statut mit Rechten für "Wanderer" wurde civitas bezeichnet als das Recht, das durch die Edikte des praetor peregrinus wird genannt jus gentium. Ganz Italien wäre so ohne civitas Stimmrecht in Rom bekommen, andere Streiche kommerziell, Konubium, Tribut usw. Immer mehr Bürgerrechte würden Nichtkriegern gewährt, um Unterstützung für die zu verfolgende Politik zu finden. Die Wehrpflicht wurde übrigens im 2. Jahrhundert v. Chr. abgeschafft Frauen ein eigenes Familie verwalten.

Darüber hinaus überwachte der Senat die jus sacrum, sie ratifizierten die Beschlüsse der Comitien Centuriata und hatten sie das budget oder Aerarium der Republik.

Quästoren
sehen Quästor (Rom) für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Die Geschäftsführung der Aerarium, zur Verfügung der Comitia centuriata, wurde dem Erlass des Quästors überlassen. Sie führten auch die Archive.

Abstimmungsausschüsse

Es gab mehrere Wahlkollegien (Ausschüsse) ohne das Recht auf Änderung. Diese Wahlausschüsse wählten die Richter, Familien- und Testamentszusammenschlüsse zu genehmigen.

Anträge (leges rogae) und Mandate wurden nur beantwortet mit:

  • UR = uti rogas (wie gewünscht) oder A = antiquo (so wie es war)
  • C = verdammtito (ich verurteile) oder A = absoluto (ich spreche frei)

Wir unterscheiden die Wahlkollegien:

Die Entscheidungen (Volksabstimmung) der consilia plebis verband anfangs nur die Plebs, aber mit den lex hortensie (eingereicht von Quintus Hortensius) im Jahr 287 v. sie haben das ganze verbunden populus. Das Tribünenplebis (Volkstribune) hatte von Anfang an ein Veto für alle Richter außer Zensor und Diktator.

Die Gebühren der Comitien waren bindend, aber es gab schon damals eine Hierarchie:

Konsul
sehen Konsul (Rom) für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Das Konsuln trug die Senatusconsultae und übte höchste Autorität mit Initiativrecht in der Comitien Centuriata. Auch sie waren an ihr Edikt gebunden, konnten aber ein sechsmonatiges Edikt haben Diktator ernannt, als Rom in Gefahr war.

Konsuln waren die beiden Hauptrichter, bestehend aus a Patrizier und ein Plebejer.

In der Republik waren sie pontifex maximus von dem jus sacrum.

Diktator
sehen Diktator (Rom) für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Drohten in der Republik Gefahren, wie etwa aufständische Provinzen, könnte sich ein Konsul oder Prätor zum Diktator reipublicae constituendae ernennen (Diktator um die neu zu organisieren Zustand) für einen Zeitraum von sechs Monaten. Das war nicht verfassungswidrig, denn es gab keine Verfassung.

Gaius Julius Cäsar nutzte diese Vereinbarung selbst, nachdem seine Gallischer Krieg, zum Diktator auf unbestimmte Zeit ernannt zu werden. Er lehnte die ihm angebotene Königskrone ab. Gaius Julius Caesar wurde von Verschwörern ermordet, die Republik versucht zu retten.

Tribünen
sehen Tribun für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Auch sie konnten Rechnungen einreichen und hatten zudem ein Vetorecht gegen alle Entscheidungen und Gebühren außer denen der Zensur und Diktator.

Zensur
sehen Zensor (Rom) für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Sie führten unter anderem eine Liste, wer welche Freiheitsrechte hatte. In der prätorianischen Phase ist es unter anderem wichtig zu wissen, ob jemand den Status libertatis hat. Ohne Freiheitsrechte könnte man keine Kursgebühr nehmen. Sie waren auch wichtig, um eine ausgeprägte capitis dimunitio, also den teilweisen oder vollständigen Freiheitsentzug, ob vorübergehend oder nicht, zu verfolgen.

Prätor

Das Büro von Prätor, ein Kollege Minderjähriger des Konsuls, war nun auch offen für Plebejer. In der ersten Phase eines Formelverfahrens prüfte der Prätor, ob die Prozessparteien ein Freiheitsstatut und einen Rechtsbehelf aus seinem Edikt hatten, bevor er sie an einen Richter verwies. Der Prätor hatte es, wie alle anderen Magistrate, jus edicendic Erlasse erlassen, sobald er Reich vom Ausschuss erhalten.

Das praetor urbanus die Entwicklung des Zivilrechts oder des ius civile in der Stadt Rom kontrollierte, wurde er daher „viva vox iuris civilis“ genannt. 242 v.Chr. er bekam einen Kollegen, der für die Provinzen zuständig war mit dem jus gentium: der Prediger der 'Fremden' (praetor peregrinus). Letztlich waren es achtzehn Prätoren, darunter die "praetores aerarii", die für Steuerstreitigkeiten zuständig waren (aerarium = Staatskasse, aereus = Kupfer).

Weil manche nur die Vortorschaft (Praeture) und danach begehrten Konsul Um Laien und damit Laien auf dem Gebiet des Rechts werden zu können, hatte der Prätor einen Rechtsbeirat, das Konsilium. Sie empfahlen oft, ein Edikt zu erlassen. Am 1. März, dem ersten Monat des römischen Kalenders, wurden alle vom Prätor vereinbarten Edikte auf einem weißen Zaun veröffentlicht, dem "Album". Dies waren die „politischen Absichten“ des Prätors für sein Amtsjahr.

Beispiel eines albanischen Edikts: "Was immer unter dem Einfluss von Zwang (metus) getan werden soll, das werde ich nicht billigen."

Alle Edikte auf dem Album wurden zusammenfassend als „das Prätorianeredikt'. Das Prätorianeredikt war ein fortlaufendes Edikt, a ediktum perpetuum, was bedeutet, dass der Prätor während seiner gesamten Amtszeit daran gebunden war. Alle Erlasse, die wiederholt in das Albi aufgenommen wurden, wurden als „das traditionelle Edikt“, Edictum tralaticium. Daraus entwickelte sich wieder das Prätorianerrecht, jus praetorium oder nur Gebühr (weil nicht nur der Prätor Erlasse erlassen hat, sondern zum Beispiel der Marktmeister). So entstand im römischen Recht ein Rechtspluralismus.

Der Begriff einfach bürgerlich wurde auf zwei verschiedene Arten verwendet.

  • Unter ius civile zur Unterscheidung vom ius praetorium verstanden die römischen Juristen das von den Bürgern erlassene Recht, cives, das aus dem Gewohnheitsrecht (consuetudo) und dem in Gesetzen niedergelegten Recht (entweder leges zo 13 oder plebiscita) bestand. .gerade. Sitte und Gesetz wurden als gleichwertig angesehen; ein Brauch könnte daher ein Gesetz ungültig machen und umgekehrt. Das ius praetorium steht daher dem ius civile gegenüber. Der Unterschied zwischen ius civile und ius praetorium besteht nach Papinianus darin: "Das pharetorische Recht ist das Gesetz, das die Prätoren im öffentlichen Interesse eingeführt haben, um das Zivilrecht zu unterstützen, zu ergänzen oder zu korrigieren." Das ius praetorium setzt also das ius civile voraus. (zb-Verträge, die unter Zwang geschlossen wurden, sind nicht unwirksam, aber anfechtbar)
  • Das aus den Provinzen hervorgegangene ius civile wurde ius gentium genannt. Diese Ansicht war in allen Ländern rund um das Mittelmeer verbreitet. Vieles, was im ius Quiritium nicht kodifiziert war, galt als selbstverständlich: das, was zum ius gentium gehörte. Kurzum, das ius gentium war das Recht, das die Römer mit den umliegenden Völkern gemeinsam hatten.

Heute unterscheiden wir zwischen unserem nationalen Zivilrecht und dem internationalen Zivilrecht. Die Römer haben dies nicht getan. Sie sahen das ius civile Romanorum oder ius Quiritium (Quirinus = Romulus) als Manifestation des universellen ius civile, das allen Menschen gemeinsam ist und das die naturalis ratio (Recht als buchhalterischer Zusammenhang) vorschreibt.

Formelprozess und Anwälte

Vorladungen waren eine Privatangelegenheit ohne staatliche Eingriffe. Ein Angeklagter durfte daraufhin einen Vertreter entsenden.

In der Einleitung legte der Kläger seinen Anspruch dar und beantragte die Erteilung eines Klageerlasses aus dem Erlass des Prätors. (Postulation Aktionis) Zunächst prüfte der Prätor, ob die Parteien dem Zivilrecht unterstanden und ob sie zuständig waren (a Familienvater für die nur bürgerlich, ein Dominus für die jus gentium), gleichzeitig mit der Berechtigung.

Durch ein Interdikt konnte er einstweilige Maßnahmen ergreifen (Besitz) aus seinem Edikt das aussprechen erga omnes golden. Dies war der billigste und sehr schnelle Weg, Konflikte zu lösen, zumindest wenn die Parteien sich nicht revanchierten und sich an die Vereinbarungen untereinander hielten. Geschieht dies nicht, musste ein neues Handlungsmittel verwendet werden (actio ex vereinbarung).

Ohne vorläufige Maßnahme wurde die gewählte Aktion aus der Wäscheliste aus dem Edikt überprüft. Die gegnerische Partei konnte dann wählen, ob sie sich in der Hauptsache verteidigen, sich auf eine Ausnahme vom Edikt berufen, ein unwiderlegbares Geständnis ablegen oder einen endgültigen Eid leisten möchte.

Für den Pretor hörte die Geschichte auf zu schreiben a Formel auf einem Stück Papyrus und ernennt einen Richter. Das Formel enthielt neben den Namen der Parteien die Entscheidung des Falls und die Art und Weise, wie die Richter zu entscheiden haben. Dieses Formel es war Sache der Parteien, es zu nehmen oder zu lassen.

RechtskonzeptBedeutung
GerichtPodest mit Richtersitzen (nachklassisch: Richtersitz, Richterbank)
DarstellerKläger, Beschwerdeführer
AktionRechtsmittel (nachklassisch: Klage, Klage)
RieseAngeklagter, Angeklagter
iudexRichter
iudex privatusLaienrichter
Formelvorläufige Petition
AntwortRat
gemeinsame Meinung opvorherrschende Lehre

Die Römer liebten es, von ihresgleichen vor Gericht gestellt zu werden: Sie hatten keine iudex peritus, kein erfahrener Richter, aber a iudex privatus, ein Laienrichter. Das iudex privatus Natürlich brauchte er Rechtskenntnisse, um Gerechtigkeit walten zu lassen. Er tat dies, indem er Rat beim Prätor einholte, eine Art Schritt-für-Schritt-Plan: Formel. Die Richtlinien für Formeln wurden auch im Album des Pretor gefunden, aber er war nicht daran gebunden. Außerdem war das Beweisregime kostenlos. Da der Praetor selbst oft ein Laie war, konsultierte er eine Gruppe von Rechtsgelehrten: die juris periti„erfahrene Anwälte“.

Aufgrund der Laienrechtsprechung hat die Rechtsprechung selbst kaum zur Rechtsentwicklung beigetragen. Aber gerade deshalb hatte die iuris periti einen enormen Einfluss. Dadurch entstand eine hochwertige juristische Literatur, die außerhalb Roms beispiellos war. Diese Literatur wurde in Form von Antworten, Rat. Dieses Antworten wurden als so wichtig erachtet, dass als vorherrschende Lehre (gemeinsame Meinung op) wurden als ebenso wichtig erachtet wie das Gesetz selbst.

Gegen ein Urteil aus diesem Zeitraum gab es keine Möglichkeit, Berufung einzulegen. Zwischen dem Prozesskläger und dem Richter entstand ein neuer Konflikt, für den der Praetor Aktionsmittel in seinem Edikt vorsehen musste. Mit einem solchen Mittel könnte man einen Richter nicht bitten, das Urteil zu reformieren, sondern es wie das jetzige zu vernichten Kassationsrechtsprechung.

Aedielen
sehen Aedilis für den Hauptartikel zu diesem Thema.

Per Edikt waren sie unter anderem für die öffentliche Ordnung zuständig, was heute strafrechtlich einzuordnen wäre. Ob mit oder ohne Freiheitsstatue, volljährig oder jünger als 25, geistig Behinderte: Jeder war dem Edikt der aedielen Gegenstand. (Im Gegensatz zum Zwölf-Tabellen-Gesetz, das nur von ciues geltend gemacht wurde). Bei Straftaten konnte der Täter nicht auf die Haftungsstruktur des Familie zu dem er gehörte und wurde einzeln und nicht auf Kosten der Familienvater. Das ädilische Recht war kein ius civile und daher galten Begriffe wie familia oder pater familias nicht.

Vom ädilischen Verfahren ist so gut wie nichts zu finden, da in der klassischen Zeit die Verfahren durch die kaiserlichen ersetzt wurden Anerkennungsverfahren und der Kaiser würde fortan ein Aediel fürs Leben werden.

Reich 27 v. bis einschließlich 305 n. Chr.

Schulleiter

Unter dem Imperium, die juris periti noch wichtiger. Das Römische Reich hatte einen enormen Expansionsdrang. Irgendwann riefen sie die Mittelmeer- sogar Stute nostrum ("unser Meer"). Nur Alexandria und Aegyptus ein gewisses Maß an Eigenständigkeit bewahrt.

Das Reich war in Verwaltungseinheiten, die Provinzen, unterteilt. An der Spitze der Provinz standen die Prokonsuln und der Propraetor, cum imperio. Sie waren die örtlichen Stellvertreter der Konsuln und Prätoren in Rom. Ex-Konsuln und Ex-Prätoren wurden oft als Prokonsul oder Propretor ernannt. Der Inhaber wurde dem gerecht und veröffentlichte zu diesem Zweck sogar das Album des praetor urbanus. Sie sorgten auch dafür, dass die Provinz ihr Tribut, schätzen, bezahlt. Die Provinzen erhielten viel Autonomie, sie galten als „Weinregionen“. Die Ureinwohner der Provinz galten als Peregrini, Ausländer.

Nach dem Schlacht von Actium im Jahr 31 v. wurde Caesars Erbe August, das Erhaben, Der Erste Princeps von dem Römisches Reich.

Die alte republikanische Staatsform wurde beibehalten, aber Augustus übernahm die Militärimperien aller Prokonsuln. So erhielt er die Reich maius. Darüber hinaus eignete er sich die Autorität von a . an Tribüne plebis komm schon, die tribunicia potestas, und konnte daher nicht mehr von den Vetos des Gewöhnlichen berührt werden Tribünenplebis. Augustus wollte wie der Erste behandelt werden, Princeps (daher: Prinz), unter Gleichen: het Schulleiter wurde geboren.

Da das republikanische Gemeinwesen tatsächlich erhalten blieb, änderte sich an der Rechtsordnung grundsätzlich nichts. Nun, August hat es geändert Zivilprozessrecht leicht durch Volksabstimmung zu erteilen.

Die frühen bedeutenden Römer hatten eine Klientel von wem sie de Patronus Waren. Die Klientel kann aus Einzelpersonen, aber auch aus ganzen Städten und Regionen bestehen. Die Hauptaufgabe eines Patronus bestand darin, seine Klientel in rechtlichen Problemen zu beraten. So entstand die Reaktionspraxis.

Die juristische Ausbildung fand „öffentlich“ statt: Der Anwalt gab den Prozessparteien, die ihn darum baten, öffentlich Ratschläge und erklärte diesen Rat dann seinen Studenten. Augustus gab einer Reihe von Anwälten die ius publicae respendi, das Recht, öffentlich zu beraten. Es ist unklar, ob dieses Recht ein reiner Ehrentitel war oder weitere Wirkung hatte.

Im Rom es gab eine Klasse, zu der jeder mit einem Kapital von (umgerechnet) mindestens 400.000 Euro zugelassen wurde: die Reiter bestellen (Etymologie: Sie waren die Leute, die sich ein Kriegspferd leisten konnten.) Die Reiter bestellen, die Ritterschaft, unterstützte die Reformen des Augustus.

Immer weniger Adlige gaben Rechtsberatung, immer mehr Ritter. Augustus unterstützte diese Entwicklung. Alle großen Juristen der Kaiserzeit, wie z papinisch, Ulpian, Paul und Modestinuswaren Ritter. Sie gaben nicht nur Antworten, sondern auch zusammenfassende Abhandlungen über die nur bürgerlich und der jus praetorium. Die beratenden Anwälte wurden zu Profis und durften sogar im Gremium mitwirken.

Da der Kaiser auch Princeps Senatus, dem Anführer des Senats, konnte er nach Belieben Männer in den Senat berufen und die höchsten Beamten spalten, für die er viele verdienstvolle Ritter erwählte. Der einzige Nachteil war, dass sie Laien waren und daher einen Rat von „Beurteilern“ (Beurteilern) brauchten.

Aus dem Edictum tralaticium wurde ein Edictum perpetuum. Es wurde auch nicht mehr auf dem Album auf dem Forum Romanum veröffentlicht. Fazit: Der Praetor war im Gegensatz zu den Rechtsberatern deprofessionalisiert. Seine juristische Aufgabe wurde reduziert.

Der Kaiser ernannte Minister (seinen „Haushalt“), um das Reich zu regieren, die alle aus dem Ordo-Reiter stammten.

Die neue kaiserliche Bürokratie war sehr effizient. Der ranghöchste Beamte dabei war der "Präfekt der" Prätorianer' (praefectus praetorio). Dieser Posten wurde oft von zwei Personen besetzt. Ebenfalls papinisch und Ulpian diese Position bekleidet haben. Die kaiserlichen Petitionsabteilungen begannen, mit den gewöhnlichen Rechtsanwälten der Straße zu konkurrieren.

Der römische Kaiser sah sich selbst als Patronus Omnis Terrae. Da der Kaiser nicht mit jedem persönlich sprechen konnte, wurde auf einem Zettel ein Rechtshilfeersuchen versandt, der Petition (Libelle) geschrieben und ihm oder einem seiner Vertreter zugestellt. Daraus entwickelte sich die „Petitionsabteilung“ (procuratura a libellis). Manchmal schrieb der Kaiser seine Antwort in einem Brief (epistula) an den Petenten, aber meist ließ er sie öffentlich aufhängen und dann archivieren (rescriptum).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der Schwerpunkt der römischen Rechtswissenschaft von der juris periti auf die procuratura a libellis verlagerte, weil der Kaiser über enorme Rechtshoheit verfügte.

Denn der Kaiser war der Träger des tribunicia potestas, wurde er oft zur Rechtsberatung aufgefordert. Deshalb hatte er Vetorecht in den Entscheidungen aller hohen Richter, einschließlich der des Prätors. Und da der Prätor selbst zunehmend als Richter statt als Schöffe fungierte, hatte der Kaiser ein Vetorecht gegen die Urteile des Prätors: Er wurde oberstes Berufungsgericht. Die Entscheidungen, die er in einem solchen Fall traf, natürlich unterstützt durch ein Konsilium, wurden „Dekrete“ (decreta) genannt. Diese Dekrete genossen große Autorität.

In den direkt kaiserlich unterstellten Provinzen, in denen der Statthalter, die praeses provinciae, dem Kaiser also direkt unterstellt war, waren vom Kaiser gesetzliche Weisungen (mandata) erforderlich. Aber auch die anderen „senatorischen“ Provinzen begannen, diese Mandate zu verlangen.

Kaiser Tiberius übergab die Wahlen zu den höchsten Richtern an den Senat, weil nicht mehr feststellbar war, wer wahlberechtigt war. Habe auch den Senat, also ist es Senatsberatung, den Status einer allgemein verbindlichen Regel. Das alte republikanische Gemeinwesen blieb somit nicht vollständig erhalten.

Als erster Bürger war der Kaiser auch princeps senatus und somit der erste, der über Themen sprach, die vor den Senat gebracht wurden. Der Schwerpunkt der Entscheidungsfindung verlagerte sich von der Diskussion und Abstimmung der kaiserlichen Vorschläge auf die vorangegangene „Rede des Kaisers“ (oratio principis). Der Senat wurde zur Applausmaschine. Ein solcher Gesetzentwurf wurde vom Reichsrat vorbereitet, in dem Juristen prominent vertreten waren. So wurde es Senatsentscheidung (senatus consultum) vor allem die Gesetzgebungsmethode des Kaisers.

Am Ende des zweiten Jahrhunderts ist der Kaiser ein is absoluter Monarch geworden, hatten die Ruinen der Republik keine Funktion mehr. der Rechtsanwalt Ulpian sagte: „Was der Kaiser will, hat Gesetzeskraft, und zwar deshalb, weil das Volk durch das über seine Autorität verkündete ‚königliche Gesetz‘ ihm all seine Macht und Autorität überträgt einen 'Brief' (epistula) oder durch eine Überschrift (auf ein 'rescript') erstellt oder nach einer gerichtlichen Untersuchung oder informellen Anhörung entschieden hat oder was er in einem Edikt vorgeschrieben hat, steht fest, dass es hat Gesetzeskraft. Das nennen wir 'Verfassungen'." So wurde die Autorität auf der Theorie der Volkssouveränität begründet und eine neue Rechtsquelle entstand: der Wille des Kaisers (Grundsatzverfassung).

Ende des 2. Jahrhunderts wurden die Aufgaben des praetor urbanus zunehmend von einem kaiserlichen Beamten, dem „Stadtpräfekten“ (praefectus urbi), übernommen. Der praetor urbanus wurde zum Amt ehemaliger Senatoren, um große Volksfeste zu organisieren, wenn er es sich leisten konnte. Also 'Prinzenkarneval'. Allmählich endete die Praxis, Anwälte zu antworten. Die großen Anwälte wie Ulpian und Paul, sah diese Katastrophe voraus und begann zu schreiben, um juristisches Wissen für die Nachwelt zu bewahren. Seitdem ist das römische Recht Justinian, unterteilt in zwei Rechtsquellen: das Rechtsrecht (ius) großer Juristen wie Ulpian, und das Reichsrecht, das sogar mit den alten Gesetzen des römischen Volkes, den „Rechten im formalen Sinne“, gleichgesetzt wird.

Dominieren oder Tetrarchie

Der nächsten Generation von Juristen nach den großen Juristen gelang es nicht mehr, solch große Publikationen zu produzieren. Stattdessen beschränkten sie sich darauf, das weiterzugeben, was ihnen in den Schriften dieser Juristen überliefert war. Sie aktualisierten es nicht, d.h. sie passten es nicht an die spätere Reichsgesetzgebung an, sondern sammelten lediglich neue Reichsgesetzgebungen und überließen es den Lesern dieser Zusammenstellungen, festzustellen, ob die Reichsgesetzgebung dem Rechtsrecht entsprach. , das jus. Seit dieser Zeit wurden Kodizes verwendet, keine Schriftrollen. Schriftrollen sind wahrscheinlich so aus der Mode gekommen, dass sie auch verloren gegangen sind.

Diese Zusammenstellungen wurden uns durch die Codex Justinian. Dies bildet somit die Hauptquelle des Reichsrechts.

Vor dem Kaiser caracalla nur die römischen Bürger mussten MwSt bezahlen. Perigrini musste nur Tribut (tributum) zahlen. caracalla („Armeejacke“, richtiger Name Marcus Aurelius Antonius) gab jedoch so viel Geld für die Armee aus, dass die Staatskasse, das Finanzamt, zu versiegen drohte. Deshalb machte er 212 mit dem Verfassung Antoniana jeder Einwohner des Römischen Reiches ein römischer Bürger werden. Diese Entwicklung sorgte erneut dafür, dass das römische Recht endgültig etabliert wurde kodifiziert musste sein.

Weil jeder römischer Bürger wurde, kam auch jeder unter römisches Recht, nicht mehr unter Einwanderungsrecht. Infolgedessen wurde das Studium des römischen Rechts im östlichen Teil des Reiches besonders populär. Dies hat auch dazu geführt, dass die relativ einfachen Institute von Gaius wurde so beliebt.

gaius war Lehrer an der Sabinerschule, der seine Institute vermutlich um 160 schrieb. In seinem Buch gab Gaius einen kurzen Überblick über das gesamte römische Privatrecht. Im fünften Jahrhundert wurden die großen Fakultäten von Konstantinopel und Beirut (Berytus) als Standardeinführung in das römische Recht für das erste Studienjahr. Kaiser Theodosius II (408-450) verlieh ihm schließlich einen Status, der dem der großen römischen Responderjuristen wie papinisch, Ulpian, Paul und Modestinus.

Kodifizierung des römischen Rechts

Teilung des Römischen Reiches

Nach dem Tod des Kaisers Theodosius der Große das Römische Reich wurde in zwei Teile gespalten. Beide Kaiser sahen das Römische Reich immer noch als eins an, so dass die Macht einfach geteilt wurde. Der Kaiser des einen Teils musste einem neuen Kaiser des anderen Teils seine eigene Herrschaft erteilen.

Weströmisches Reich

Der weströmische Kaiser hatte keinen festen Wohnsitz oder Wohnsitz, da er in der Nähe seiner Truppen bleiben musste, die sich ständig gegen die einfallenden Deutschen verteidigten. Letztlich durften sich die Franken unter Wahrung ihres eigenen Rechts (!) im Reich niederlassen, unter der Bedingung, dass sie das Reich gegen die einfallenden Deutschen verteidigen. 406 kamen die westgermanischen Stämme über den Rhein Römisches Reich innerhalb. Sofern sie Truppen lieferten und Steuern zahlten, durften sie sich im Römischen Reich unter eigener Verwaltung niederlassen. Der letzte weströmische Kaiser, der von Konstantinopel anerkannt wurde, Julius Nepos, floh nach Konstantinopel, während der unerkannte weströmische Kaiser, Romulus Augustulus, im Rom wurde abgesetzt.

Kodifizierungsversuch von Theodosius II

Theodosius II (408-450), Das gaius gab den Rang eines großen Anwalts an, entschied sich für das gesamte römische Recht kodifizieren, Reichsrecht (leges) und Juristenrecht (ius), beginnend mit Reichsrecht. Teile des Reichsrechts waren bereits auf private Initiative in den Kodizes von Gregor und Hermogenian. Theodosius II. wollte mit dem neueren Reichsrecht einen dritten Kodex schaffen. Letztlich würde auch das Rechtsrecht hinzukommen, was zu einer Kodifizierung des gesamten Rechts führt und die Unterscheidung zwischen Reichsrecht und Rechtsrecht würde verschwinden. Das gewählte Design entspricht sehr gut dem einer modernen Kodifizierung. Kodifizierungsversuche wurden bereits vor Theodosius II. unternommen.

Probleme beim Kodifizierungsversuch

Bei der Kodifizierung Im Rechtswesen gab es zwei Probleme:

  • Welche Juristen hatten ausreichende Autorität, um in die Kodifizierung aufgenommen zu werden? Lösung: Papinianus, Paulus, Ulpian, Modestinus und Gaius
  • Welcher Anwalt hatte „Recht“ bei Meinungsverschiedenheiten? Oplossing: De mening van de meerderheid had de grootste autoriteit, zonder meerderheid had Papinianus de grootste autoriteit.

Beide problemen werden opgelost in de ‘citeerwet’ (lex citandi).

Resultaat van de codificatiepoging

In 438 werden de keizerwetten uitgevaardigd in de Codex Theodosianus. In het West-Romeinse Rijk werd deze ook aangenomen. Het juristenrecht was nog niet gecodificeerd.

Keizer Justinianus I

Keizer Justinianus I van Constantinopel

In 527 besteeg keizer Justinianus de troon. Hij wilde, met de wapens in de ene hand en zijn Codex Justinianus in de andere, het Romeinse Rijk, Oost én West, weer in ere herstellen.

Nieuwe codificatiepoging

Justinianus besloot, na de mislukte codificatiepoging van Theodosius II, het keizerrecht en het juristenrecht in twee aparte boeken te codificeren. Zijn minister Tribonianus was het meesterbrein achter deze operatie. Met deze codex wilde hij ook de rechtskracht ontnemen aan de daaraan voorafgaande codices, zodat de Codex Justinianus dé wet zou worden.

Justinianus en Tribonianus besloten om niet alleen te compileren, maar ook te systematiseren en (compact) te herschrijven, zodat de codex een toegankelijke en tijdloze wet, een eenheid, zou worden.

Problemen bij de codificatiepoging

Justinianus en Tribonianus stuitten op een probleem: de constituties moesten inhoudelijk ook op één lijn worden gebracht. Zij voorzagen dat dit te veel tijd zou kosten en ter oplossing hebben zij het volgende systeem bedacht: alle relevante constituties zouden erin worden opgenomen, de oudere eerst, en daarna de jongere. De bepalingen in een jongere constitutie zouden vóór vergelijkbare bepalingen in een oudere constitutie gaan (lex posterior derogat legi priori).

De constituties waren op verschillende manieren overgeleverd (via codices en rechtsgeleerden), steeds iets verschillende versies. Dat leverde een probleem op: welke versie bezat rechtskracht? Justinianus en Tribonianus besloten dat alleen díé versies die in de Codex Justinianus waren opgenomen rechtskracht hadden. Verder mocht een commentaar van een rechtsgeleerde alléén aangehaald worden als zij niet strijdig was met de Codex Justinianus.

Oude rechtstradities

Het keizerrecht veronderstelde het juristenrecht. Beide waren geen onafhankelijke rechtsbronnen, net zoals het ius civile en het ius praetorium elkaar veronderstelden.

De Romeinse rechtstraditie ten tijde van Justinianus bestond uit het oude ius civile en ius praetorium, te beginnen met de Twaalftafelenwet (450 v.Chr.) en te eindigen met keizer Constantijn (306-337). De commissie ter codificatie van het juristenrecht in de Digesten mocht afwijken van de lex citandi, die alleen bedoeld was voor de juridische praktijk omdat er in het Oosten weinig overleveringen bestonden. Men mocht dus voor de codificatie van het ius uit de hele Romeinse literaire traditie putten.

In de oudste bekende overlevering van de Digesten, de Codex Florentinus, staat een lijstje van auteurs en boeken waarvan de Digesten-commissie gebruik heeft gemaakt (38 auteurs en 200 boeken: meer dan de lex citandi dus).

Digesten

Justinianus droeg de commissie op om de Digesten op dezelfde manier te ordenen als de Codex Justinianus.

Het onderscheid tussen het ius civile en het ius honorarium (praetorium) werd in de Digesten behouden. Er werden drie subcommissies gevormd om te codificeren. Aan de verschillende delen van de Digesten voegde de commissie excerpten van de rechtsgeleerde commentaren toe.

Officieel heeft de commissie drie jaar over de Digesten gedaan, maar waarschijnlijk is de commissie reeds vóór de verkeizerlijking van Justinianus met de Digesten bezig geweest, en pas tijdens de regering van Justinianus gepubliceerd, omdat alleen dán Justinianus' naam eraan verbonden had kunnen worden.

De Digesten kregen op 16 december 533 rechtskracht en mochten aangeduid worden met het Latijnse Digesta óf het Griekse Pandectae. Met de verlening van rechtskracht aan de Digesten verloor het ius zijn juridische status als onafhankelijke (nl. van het keizerrecht) rechtsbron.

Slechts één vijfde deel van de Digesten is niet afkomstig van de in de lex citandi genoemde juristen.

Voor wat betreft fragment-variaties gold voor de Digesten hetzelfde als voor de Codex Justinianus: alleen de versie in de Digesten bezat rechtskracht. Soms werden er namelijk ook noodzakelijke wijzigingen aangebracht in een commentaar van een rechtsgeleerde.

De Digesten zijn uitgevaardigd als één keizerlijke constitutie. Omdat de Digesten één keizerlijke constitutie vormden, dienden, volgens Justinianus, eventuele tegenstrijdigheden zó te worden uitgelegd dat zij niet meer met elkaar strijdig waren.

Vier nieuwe rechtsbronnen

Er waren uiteindelijk vier bronnen der keizerlijke wetgeving, die tezamen het Corpus Iuris Civilis (529-534) vormden:

  • Codex Justinianus (verzameling van Keizerlijke wetten)
  • Digesten (bloemlezing uit de juristengeschriften/recht)
  • Instituten (de wil van de Keizer, komt overeen met ons huidig BW)
  • Novellen (later toegevoegd)

Voorkomen van tekstcorruptie

Om tekstcorruptie (want gekopieerd door scriptoria) te voorkomen verbood Justinianus om:

  • afkortingen (sigla) en cijfers te gebruiken
  • commentaren in de kantlijn te schrijven. Je mocht dus wél een commentaar schrijven, maar niet in de kantlijn zetten, zodat niemand ooit een commentaar en de originele tekst door elkaar zou gaan halen

Omdat wij veel commentaren van rechtsgeleerden alleen via aanhalingen kennen, hebben geleerden tussen de Renaissance en het begin van de 20e eeuw geprobeerd om deze aanhalingen te ontdoen van hun post-klassieke Justiniaanse interpolaties, om zo de originele rechtsgeleerde commentaren te reconstrueren. De wetenschap die zich hiermee bezighield noemde men de Interpolationenforschung. De Interpolationenforschers zijn echter zodanig doorgedraaid dat ze geen passage uit de Digesten zónder interpolaties achterlieten, en de Justiniaanse commissie dus afschilderden als een groepje plunderaars. Dit is niet terecht, want Justinianus was zeer zorgvuldig met interpolaties omgesprongen: veel wijzigingen konden pas geschieden nadat Justinianus er bij wet toestemming aan had verleend.

Geleerden hanteren tegenwoordig de volgende vuistregel om interpolaties te identificeren: aanhalingen van rechtsgeleerde commentaren zijn authentiek, tenzij zij sterk verband houden met wetshervormingen die nét voor de codificatie van de Digesten zijn doorgevoerd.

Instituten

Omdat in de Digesten Gaius uitgebreid werd geciteerd, kon Gaius niet meer als leerboek voor eerstejaars gebruikt worden. Justinianus besloot daarom om zijn eigen Instituten te schrijven, met een indeling die ontleend was aan de Instituten van Gaius.

Constantinopel rechtsgeleerdheidsbolwerk

Doordat de juridische universiteit te Berytus tenonder ging na een aardbeving, werd Constantinopel de hoofdstad van het juridische onderwijs. Justinianus ontwierp een intensief studieprogramma voor zijn rechtenstudenten, die de Instituten, de Codex en grote delen van de Digesten moesten leren.

Tweede editie van de Codex Justinianus

Na de uitvaardiging van de Digesten in 533 was de eerste versie van de Codex Justinianus, de Codex Vetus (wat oude versie betekent), achterhaald, omdat erin nog geen rekening werd gehouden met de codificering van het juristenrecht mét rechtskracht, maar alleen met de lex citandi. Ook moest in de Codex nog flink wat nieuwe wetgeving worden opgenomen.

Aan de tweede editie van de Codex Justinianus verleende Justinianus op 16 november 534 rechtskracht. Alleen deze versie is ons overgeleverd, de Codex Vetus is bijna geheel verloren gegaan.

Natuurlijk werd het, na de verschijning van de tweede editie, verboden om uit de Codex Vetus te citeren.

Novellen

Justinianus ging ook ná de voltooiing van de Digesten, Instituten en de Codex door met wetshervormingen. Nieuwe wetten (Novellen) vormden een supplement op de codificatie.

Procopius en Justinianus

Procopius heeft een sappig roddelboek over de corruptie van Justinianus geschreven.

Receptiegeschiedenis van het Romeinse recht

Zie ius commune voor het hoofdartikel over dit onderwerp.

Opkomst van de universiteiten

Na de val van het West Romeinse Rijk zagen verschillende vorsten zichzelf als opvolgers van de Romeinse keizers. In het Romeins recht konden zij daarvoor een rechtsgrond vinden.

De opleving van het Romeinse recht in de elfde eeuw hing samen met de opkomst van de universiteiten. Daarom wordt Romeins recht ook wel 'geleerd recht' genoemd. Het verschijnsel 'universiteit' is zelfs mede ontstaan door de bestudering van het Romeinse recht. In 1090 is Irnerius "lucerna iuris" (de lantaarn van het recht) te Bologna begonnen met onderwijs in het Romeinse recht uit overleveringen van de Codex Justinianus, waarbij hij leraren opleidde om daarin les te geven: de universiteit was geboren.

Het gewoonterecht, zoals dat nu nog in Engeland te vinden is, was in heel Europa van de middeleeuwen aanwezig, totdat het verdrongen werd door het 'professorenrecht', het Romeinse recht. Lange tijd was het zelfs in heel Europa zo, dat als je een universitaire juridische opleiding had afgerond, in het Romeinse recht dus, je niet zonder meer aan de slag kon in de rechtspraktijk, omdat daar nog steeds gewoonterecht gold.Voor de komst van universitair gevormde juristen waren koningen vaak aangewezen op de 'clerici', de geestelijken, om officiële documenten te schrijven. Na de theocratische ambities van de pausen hadden de koningen daar echter niet zoveel zin meer in. Een mooi alternatief vormden de universitair opgeleide juristen. Op deze manier deden zij hun intrede in de rechtspraktijk.

In continentaal Europa heeft het Romeinse recht een grote invloed uitgeoefend, omdat de lokale wetten zeer restrictief werden uitgelegd: er moest vaak een beroep worden gedaan op het Romeinse recht als subsidiair (aanvullend) recht. In Engeland gingen ze daarentegen lokale regels extensief uitleggen (waaruit uiteindelijk de 'common law' is ontstaan), waardoor er geen Romeins recht nodig was. In de praktijk kon men ook in Engeland Romeins recht studeren en vonden afgestudeerde juristen zeker werk in dienst van de kerk of de koning.

Tijdens de volledige Middeleeuwen is er naast het lokaal recht ook een ius commune van bisschoppelijke rechtspraak op het continent. Deze werd via bisschoppelijke officialiteiten (beroepshoven), later via de paus in Rome, op een canonieke wijze als eenheid gerecipieerd en beïnvloed.

Renaissance

Tijdens de Renaissance en de Reformatie, wilde men af van de rooms-katholieke en van de lokale traditie: het gewoonterecht raakte 'uit'; in plaats daarvan wilde men terug naar de wortels van het recht: het Romeinse recht werd, net zoals de hele klassieke cultuur, 'in'. In de praktijk bleef het Romeinse recht zijn invloed houden, maar er waren humanisten onder de juristen: zij onderzochten de geschiedenis en de bronnen van het Romeinse recht terwijl ze in de dagelijkse praktijk het "geleerde" recht gebruikten.

Centrale beroepsgerechtshoven

Eind vijftiende eeuw werd er in het Heilige Roomse Rijk, onder leiding van keizer Maximiliaan I, begonnen met een centraal beroepsgerechtshof, het Rijkskamergerecht. Daar waar het lokale recht geen oplossing bood in een bepaalde zaak, werd een beroep gedaan op het oude Romeinse recht als subsidiair recht.Dit model vond ook in veel andere Europese landen zijn ingang, waaronder Nederland en Schotland.

Vanaf de 16de eeuw namen de vorstelijke rechtbanken canonieke rechtspraak over, waardoor het ius commune de lokale feodale gebruiken en privileges zou verdringen. Als reactie op het absolutisme van de Habsburgers werd in Leuven de interpretatie van de legisten en canonisten samengevoegd door Everaerts. Het resultaat vinden we terug bij Grotius.

Moderne uitleg

Doordat lacunes in het gewoonterecht door het Romeinse recht (het ius commune; het gecodificeerde natuurrecht: ratio scripta) werden opgevuld, ontstond er een dualistisch rechtssysteem.

Toen Irnerius het Corpus Iuris Civilis van Justinianus begon te bestuderen, was dit reeds vijf eeuwen oud. Deze benaming voor de verschillende boeken -namelijk de Codex, Digesten, Novellen en de Instituten van Justinianus- is nog veel jonger. Natuurlijk voldeden gedeelten niet meer aan de toenmalige situatie, zodat er een usus modernus, een moderne uitleg, noodzakelijk was. (De wetten uit het Romeinse recht konden niet simpelweg vervangen worden door de centrale wetgever: er was immers geen centrale wetgever, de wetten ontstonden door gewoonte.) Deze uitleg werd zeer belangrijk, zo belangrijk zelfs dat de uitleg belangrijker leek te worden dan de wetten uit het Corpus Iuris zelf. Omdat professoren aan de universiteiten deze uitleg ontwikkelden, werd toen het Romeinse recht pas echt een geleerd recht.

Voor de achttiende eeuw bestond er, in tegenstelling tot de kerkelijke rechters, nog geen motiveringsplicht: daarom werd de uitleg van het Corpus Iuris ook voor de justitiabele belangrijk om achter de redeneringen van de rechter te komen.

Verbintenissen

De verbintenis of obligatio was in het Romeins recht een situatie die bij conflict tot een actio in personam leidde tussen de schuldeiser (crediteur) en schuldenaar (debiteur) m.b.t. een schuld (debit).

Aansprakelijkheid

De notie aansprakelijkheid en de aansprakelijkheidsleer is pas ontstaan in de middeleeuwen op het continent. Dit uit een receptie van de Romeinse procedure bij zaakbeschadiging zoals behandeld in de Lex Aquilia. Het Romeins recht was immers enkel conflictenrecht. De gerecipieerde aansprakelijkheidsleer werd in de 16de eeuw overgenomen in de vorstelijke rechtspraak uit de kerkelijke rechtspraak. Onder invloed van de reformisten kregen bepaalde Romeinse begrippen nog een andere invulling.

Enkele voorbeelden:

BegripRomeins rechtReceptie
bonafideshoe een rechter diende te oordelenHoe personen tegenover elkaar dienen te handelen
aequitasGelijke berechting van gelijke gevallen(Griekse) billijkheid
inaequitasOngerechtvaardigd onevenwichtig tussen burgersVerrijking zonder oorzaak
culpaSlag in de samenleving (verstoren)Ethische fout/zonde

In Engeland, waar er geen canonieke invloed was zoals op het continent, is het Romeins recht meer procedureel gebleven i.p.v. begripsmatig. Daarom heeft men er niet de continentale aansprakelijkheidsleer van canonieke oorsprong.

  • In het Romeins recht werd voor een duidelijk vaststaande en bepaalde geldschuld (certum) het rechtsmiddel actio condictio voorzien. Het zekere marktwaardebedrag was dan van belang.
  • Een onzekere schuld (incertum) voor het doen of geven van iets kon via een actio ex stipulata, mits culpa (Lex aquilia), worden ingelost via schadevergoeding en de gederfde winst.
  • Enkel bij consensuele overeenkomsten ging de rechter na of de totstandkoming niet door bedrog of dwang tot stand was gekomen. Fout, zonde en aansprakelijkheid werden nooit getoetst. Voor andere verbintenissen kon de totstandkoming enkel worden getoetst door een exceptie in te roepen. Indien weerhouden kende de rechter alle nevenverplichtingen voortvloeiend uit de goede trouw toe: rente voor late betaling, uitvoering van bijkomende afspraken, vergoeding voor verborgen verbreken, enz.

Bronnen van verbintenissen

Uit overeenkomst

Ex contractu

Een contractus was geen hedendaagse wederzijdse overeenkomst maar een vrijwillige contractie of het samenkomen met consensus. Men had geen vrijheid of open systeem m.b.t. de acties en verbintenissen die van toepassing zouden zijn. Het moest voorzien zijn in een edict.

Pactum

Inhoudelijk kon men wel vrij stipuleren wat men wilde in een vormloze onbenoemde overeenkomst (pactum).

  • Enkel na uitvoering van zo een pactum was de tegenprestatie afdwingbaar, via een actio utilis, anders niet. In de middeleeuwen zou men deze als pacta nuda benoemen.
  • Een vormloze reçu waarmee de pretor toevertrouwde goederen kon toekennen na een actio de recepto aan de eigenaar (bij herbergiers, stalhouders en schippers), was een pacta praetoria. Eveneens de schenkingsbelofte werd afdwingbaar gemaakt als pacta legitima. In de middeleeuwen zou men deze als pacta vestita benoemen.

Het zijn de canonisten uit de middeleeuwen die alle naakte en geklede pacta afdwingbaar zouden maken, waardoor dit vandaag deel uitmaakt van het ius commune beter gekend onder de uitdrukking pacta sunt servanda.

Ordening

De overeenkomsten ordende Gaius volgens totstandkoming:

OvereenkomstTotstandkomingVoorbeeld
contractus reDoor de feitelijke overhandiging van een zaak (afkomstig uit Griekenland en Egypte); de reële overeenkomst(ver)bruiklening, bruikleen, vuistpand, bewaargeving.
contractus verbisDoor woorden; de mondelinge overeenkomststipulatio als formele rechtshandeling, hetzij het uitspreken van specifieke woorden
contractus consensuDoor de loutere en vormvrije wilsovereenstemming (Romeinse vernieuwing uit ius gentium); de consensuele overeenkomstenkel voor koop, huur, vennootschap of lastgeving.
contractus litterisDoor geschrift of boeking (vanaf het keizerrijk); de schriftelijke overeenkomstlening onder pari met naast de stipulatio een schriftelijke akte (cautio)
  • De bewaarnemer en bruiklener waren enkel gebonden schade te vergoeden bij bedrog (dolus) of zware nalatigheid (culpa lata) wanneer men om niet handelde.
  • Voor specifieke zaken was de schuldenaar bevrijd als de prestatie onmogelijk was geworden. De Romanisten uit de middeleeuwen maakten een onderscheid tussen objectief onmogelijk en subjectief onmogelijk, waarbij dit laatste de schuldenaar niet langer zou bevrijden. Voor soortzaken was de schuldenaar niet bevrijd, maar hij mocht echter niet de slechtste kwaliteit leveren. Soort gaat niet teloor. (Genus non perit, daarom moet de schuldenaar leveren.)
  • Bij alternatieve verbintenissen diende de schuldenaar bij onmogelijkheid tot uitvoering van een verbintenis zich nog steeds te kwijten van een andere.
  • Een natuurlijke verbintenis bestond binnen een familiastructuur m.b.t. de peculiumrekening, niet als hedendaagse morele verplichting. Deze was pas afdwingbaar bij het openvallen van de familia. Uitzondering daarop was de vindicatio libertatis die de zichzelf, via de peculiumrekening, vrijgekochte slaaf had op de pater familias. Gedurende de procedure werd de slaaf als vrij beschouwd.
  • Voor de contract consensu waren slechts de vier opgesomde rechtsfiguren gebaseerd op de "wilsautonomie". Een loutere intentie kon daarbuiten nooit tot een contractuele verbintenis leiden of het moest over bijvoorbeeld een offerte gaan die in een stipulatie was opgenomen. Onder invloed van de canonisten, die intentie als belofte en engagement belangrijke waarden vonden, is dit via omwegen in het ius commune terechtgekomen. Het is niet toevallig in de 17de eeuw, periode van de Verlichting, dat men op het continent dwaling gaan koppelen is aan het gebrek aan wil van het subject in plaats van aan de causa (als rechtshandeling).
  • Een stipulatio klonk of zag er als volgt uit:
Formele belofteAanvaarding met zelfde hoofdwerkwoordLink rechtsmiddel
Spondesne ... ?Spondeo ...Voorbeeld: ... ex causa donationis...

Een stipulatio leidde tot een eenzijdige verbintenis tussen stipulator (schuldeiser) en promissor (schuldenaar), niet t.a.v. derden. Hierop bestonden enkele uitzonderingen zoals een machtiging, bekrachtiging nadien en bepaalde vormen van vertegenwoordiging. In de middeleeuwen zou Bartolus daaruit het onderscheid tussen lastgeving en volmacht onderscheiden. Dat een levensverzekering toch opeisbaar is door een derde is te danken aan de Antwerpse 16de-eeuwse canonisten. Hoewel de 17de-eeuwse reformisten daar tegen waren, was het Grotius die ervoor zorgde dat het alsnog tot het ius commune zou behoren.

Ingebrekestelling

Zonder ultimatum (interpellatie) was er geen sprake van gebreke (mora) en dus geen sprake van ontvankelijkheid, noch recht op intrest. De uitzondering: indien de leveringstermijn essentieel was, is geen interpellatio nodig. De romanisten noemden dit mora ex re ‘gebreke op grond van de zaak’. In landen zoals Duitsland heet dit vandaag dies interpellat. Dit is alvast in België niet ingeburgerd.

Men kon zich niet beroepen op een stilzwijgend ontbindend beding. Dit is pas ontstaan in de middeleeuwen. Wel kon men, indien er geen termijn van uitvoering was bepaald, zich beroepen op de exceptie van niet uitvoering.

Benadeling

In het keizerrijk kon men sedert Diocletianus, enkel als verkoper van een stuk grond, de verkoop vernietigen wanneer de werkelijke prijs eigenlijk minstens 50% hoger lag.

Causa

Een rechtsmiddel (actio) werd verleend:

  1. in geval van conflict m.b.t. specifieke rechtshandeling en / of rechtsfeit (causa);
  2. indien dit was voorzien in een edict en betrokkene(n) onder het toepassingsgebied vielen en de vordering ontvankelijk was.

Procedureel kon men dus per conflict rond een rechtshandeling een rechtsmiddel aanknopen.

  • In de middeleeuwen was er geen verbintenis wanneer de uiteindelijke rechtshandeling niet werd gerespecteerd. Echter wanneer de rechtshandeling gebrekkig was uitgedrukt bleef de verbintenis bestaan. Ook toen kende men de causaliteit van verbintenissen niet zoals die vandaag wordt beoordeeld.
  • Het is pas in de Nieuwe tijd dat de Aristotelische logica ingeburgerd raakte en men het Griekse aition (oorzaak) als causa vertaald. Hierdoor is de causaliteit van verbintenissen ontstaan, waarbij in een wederzijdse overeenkomst de verbintenissen van partijen aan elkaar gekoppeld zijn. Het is overigens Grotius die zorgde voor de verspreiding in het ius commune dat een toezegging uit redelijke oorzaak moet zijn, de geoorloofde oorzaak uit het Burgerlijk Wetboek.

Door omstandigheden

Quasi ex contractu: onverschuldigde betaling, zaakwaarneming, voogdij, legaat,...

Uit wederrechtelijk handelen

Ex delicto: civiele delicten waaruit een civiele verbintenis voortvloeide, zoals diefstal (furtum), zaakbeschadiging (Lex aquilia), belediging (iniuria), beroving met geweld (raptorum bonorum).

Opvallend is dat een burger zich zonder belang partij kon stellen wanneer hij de openbare orde in het gedrang zag komen en daarbij de toegekende boetes in eigen zak mocht steken. Zo'n actiones populares waren o.a. voorzien bij grafschennis of bedrog van een 25-jarige.

Er was geen familiale aansprakelijkheid. Het begrip pater familias bestond niet in het aedilisch recht. Voor de civiele delicten was er slechts tussenkomst ten belope van de peculiumrekening, hetzij een mogelijkheid van de noxale actie: betalen of uitleveren. Er was met andere woorden enkel een individuele veroordeling, men kon hoogstens erfgenamen opzadelen met een begraafverbod of een noxale afstand van het lijk.

Wie niet in staat werd geacht rechtsfeiten te stellen zoals minderjarigen en zwakzinnigen, daar diende de maatschappij de schade te (ver)dragen. Dit betrof echter een weerlegbaar vermoeden. Marcus Aurelius liet echter per rescript toe dat de rechter zou onderzoeken of er geen dementie werd geveinsd. Verder was bijvoorbeeld voor het verbod op wapendracht (lex iulia) geen bedrog nodig en was dit altijd en voor iedereen strafbaar.

Bij doodslag, gewone diefstal of het verwoesten / betoveren van veldvruchten was er in het ius sacrum reeds sprake van een bewijsregeling m.b.t. de intentie. Men diende de voorbedachtheid (consilium) te kunnen bewijzen oftewel de dolus malus. Dit was echter niet altijd het geval: voor diefstal op heterdaad, verwonding en belediging was dit niet van toepassing. De loutere animus volstond niet, men diende effectief de intentie uit te voeren. (In tegenstelling tot de middeleeuwse majesteitsschennis.) Het criterium voor wettige zelfverdediging was toen al vrees i.p.v. wraak. Tot slot kende men nog een uitzondering voor de onweerstaanbare drang die afwezigheid van intentie betekende.

In de 4de eeuw werd de aanzet voor de toepassingen van de middeleeuwen gegeven: kinderen van samenzweerders konden een deel van hun vrijheidsrechten kwijt raken, bij zelfmoord of majesteitschennis kreeg de fiscus recht op inbeslagname van goederen, idem voor het overlijden tijdens een beroepsprocedure.

Diefstal

In de Twaalftafelenwet werd reeds een onderscheid gemaakt tussen diefstal met en zonder betrappen op heterdaad. Bij heterdaad riskeerde men een vermindering van vrijheidsrechten (capitis diminutio) en vier maal de waarde van wat men zich bedrieglijk had toegeëigend. Zonder heterdaad slechts tweemaal de waarde.

Tijdens het keizerrijk werd dit mutatis mutandis uitgebreid van diefstal naar onverschuldigde betaling en achterhouden, verbergen of ongeoorloofd gebruik van andermans goed. Via de keizerlijke cognitieprocedure werd zo'n private kwestie dus behandeld na het overmaken van een dagvaarding bekleed met overheidsgezag. Het zou echter tot de Nieuwe tijd duren alvorens de constitutio criminalis carolina het private karakter van zo'n misdrijf zou ontnemen.

Zaakbeschadiging

Net als pacta sunt servanda, is de Aquiliaanse "aansprakelijkheid" uit de lex aquilia uitgegroeid van een gesloten naar een open systeem door receptie. In de derde eeuw voor christus was het enkel van toepassing voor een eigenaar wiens slaven of vee dienden vergoed te worden aan de hoogste seizoenswaarde. Ook schade aangericht door het verbranden, breken of vernielen van goederen viel hier onder. Tijdens de keizertijd kon men echter al, via een actio utilis, alle materiële indirecte schade uit onrechtmatige daad laten vergoeden.

Pas bij de versmelting van de legistiek en canonistiek, in de 16de eeuw en enkel op het continent, zou men zowel materiële als morele schade verrijking zonder oorzaak als één rechtsfiguur zijn, mits er schuld / zonde / fout was. Tijdens de codificatieperiode van de 18de eeuw zou er nalv Franse rechtspraak echter terug een onderscheid worden gemaakt tussen onrechtmatige daad, verrijking zonder oorzaak en aquiliaanse aansprakelijkheid.

Verwonden, doden, beledigen

Dit werd niet behandeld in de lex aquilia, doch in de Twaalftafelenwet. Het lichaam van een vrij persoon was onmogelijk waardeerbaar in geld, de gevolgschade zoals kosten voor genezing of het inkomensverlies was dat wel.

Uit onrechtmatige daad

Quasi ex delicto: onrechtmatige schade zonder delict. Schade aangericht door huisdieren (actio de pauperie als noxale actie), schade aangericht door iets dat van een woning valt (actio de deiectis), valsschelding rechter (actio de iudice).

De dolus malus (bedrog) of culpa (verstoren samenleving) werd echter niet onderzocht.

Personenrecht vs. zakenrecht

Als reactie op het 16de-eeuwse absolutisme met de macht van de moderne familia caesaris zou in de 17de eeuw de private controle over private goederen worden ontwikkeld. Het was Grotius die eigendom als zakelijk recht hiërarchisch boven de beperktere andere zakelijke rechten zou plaatsen.

Hahn classificeerde de zakelijke rechten: eigendom, bezit, dienstbaarheden, pand en erfgenaamschap.

Ordening

De ordening van goederen bij Gaius echter bestond uit:

  • res extra commercium: die buiten de handel waren;
  • res communes omnium: die aan allen gemeen toebehoorden, zoals de zee en vrije doorvaart die kon aangevraagd worden aan de consul;
  • res publicae en het usus publicus: die aan de republiek of het leger toebehoorden, aan te vragen via de aedielen.

De Romeinse acties waren verdeeld in enerzijds de actiones in rem (volgrecht erga omnes uit een formula) en de actiones in personam (persoonlijke vordering).

Voorafgaande rechtshandelingen

  • vindicatielegaat: men kreeg iets in de familia niet door levering maar na het openvallen van de vorige familia;
  • adiucatio: een vonnis kende de goederen toe zonder bijkomende uiterlijke handeling;
  • mancipatio: een publieke leveringshandeling waarbij de pater familias met een muntje tegen een weegschaal tikte op het forum, hierdoor kreeg men gebruiksrecht (usus) en vrijwaring tegen uitwinning (auctoritas). Dit werd later afgeschaft door Justinianus I;
  • in iure cessio: willige rechtspraak door bekentenis, de rechter moest dan wel toekennen. Dit werd eveneens afgeschaft door Justinianus I;
  • traditio: informele overdracht (traditio simplex als materieel overhandigen, traditio longa manu als overhandigen van sleutels of het aanwijzen van een stuk grond vanaf een toren).

Daarnaast kende men natuurlijke wijze van verkrijging:

  • toe-eigenen van niemandsgoed (res nullius): jacht en visvangst;
  • innemen van onbeheerde zaken (res derelictae);
  • vruchttrekking van wie zaait of eigenaar is;
  • natrekking (accessio): bijzaak volgt hoofdzaak: aanslibben van grond, retentierecht, pand (pignus) als accessorium bij een lening.

Zekerheden

Opgelet: bij pand was toen al de overdracht (vuistpand of pignus datum) niet noodzakelijk (stil pand of pignus obligatum). Een zakelijke zekerheid bestond er vooral uit afspraken te maken rond hoe men goederen of een pand kon (terug)krijgen via een (re)vindicatie, hetzij hoe men via een interdict bescherming kon krijgen om het niet te moeten afgeven. Tegen dit laatste kon men uiteraard een exceptie van bedrog (exceptio doli) inroepen in geval de eiser niet te goeder trouw (bonafide) was.

Hetzelfde vinden we terug bij het verlenen van krediet met een pactum fiduciae als bijkomende overeenkomst. Via een actio fiducia kon men kapitaal terugvorderen bij de beheerder na terugbetaling krediet, bij de actio fiducia contraria kon men de kosten voor het onderhoud terugvorderen. Voor res mancipi diende men een mancipatiohandeling te stellen om de overdracht succesvol te voltooien ofwel een in iure cessio te doen tijdens een proces. In het keizerrijk werd daarom de actio pigneraticia geprefereerd die bij pandgeving van toepassing was. Bij niet teruggave kon men dan de gedwongen verkoop vorderen en ook de eventuele winst genieten i.p.v. eerst een mancipatiehandeling te moeten stellen of in iure cessio te moeten "uitlokken". Men stond echter niet toe dat een niet teruggegeven pand automatisch als verkocht werd beschouwd aan de inpandnemer. Een genotspand kon dan echter weer wel, wat later een zeer handig instrument zou worden in het middeleeuwse feodaleleenstelsel.

Met een actio Serviana had de pandcrediteur dan weer een volgrecht (in rem) op de oogst en werkmiddelen bij een pacht- of huurovereenkomst. Ook handelsfondsen maakten en maken daar gebruik van, met als grote voordeel dat men te allen tijde het geld / de goederen kan halen waar ze zitten. (Een extreme receptie was de Griekse kredietcrisis van de 16de eeuw). Nadeel was dat men deze meervoudig in onderpand kon steken en de vraag rees wie er het eerst verpand had. Daarom verplichtte keizer Leo in de lex scripturas dat pand voortaan aan publiciteitsvereisten deed te voldoen. Reden waarom vandaag de dag nog steeds bij ons een pand dient te worden geregistreerd en dit in Duitsland niet het geval is, gezien de kleinere rechtsgebieden daar de registratie bemoeilijkten.

Tot slot waren enkele zekerheden van rechtswege voorzien zoals het doel en voorrecht van de bruid op de bruidsschat, het voorrecht van de pupil op wat de voogd had gekocht met zijn geld, de fiscus op achterstallige betalingen. Ook dit laatste is duidelijk uit het Romeins recht gerecipieerd.

Possessio tegen bezit

Via een kortgeding kon men in het ius gentium een voorlopige maatregel (possessio via interdictum) bekomen van de pretor die erga omnes gold. Provincies waren immers dominimium caesarium. Er was geen beroepsmogelijkheid tegen dan een geding ten gronde te voeren. Een standaardoplossing die relatief snel en goedkoop was indien niemand een geding ten gronde wilde voeren. Enkel de verliezende partij die dominus (peregrijnse pater familias) was kon zich dan nog op een actie beroepen. Dominium was toen evenmin bezit als dominus eigenaar betekende, immers dan zou een eigenaar degene zijn die juridisch en feitelijk zonder bezit is. In de keizertijd kon een huurder bijvoorbeeld possessio vragen wanneer de verhuurder zijn recht op het rustig huren verstoorde. Het was in de oudheid dus eerder een zaak van personenrecht of "bezit van staat" dan het burgerlijke subjectieve eigendomsrecht van de 17de–18de eeuw.

In de klassieke periode was possessio dus enkel mogelijk voor goederen in de handel (in commercio) tussen particulieren, mits:

  1. animo (intentioneel): de wil voor zichzelf een zaak te bezitten;
  2. corpore (materieel): de uitoefening van de feitelijke macht over een zaak; men diende het goed te hebben aangeraakt; proprietas ‘nabijheid’;
  3. iusta causa possessionis: zonder voorafgaandelijke rechtshandeling (koop, stipulatio, schenking, onbeheerde zaak, vindicatielegaat,...) kon het dus niet.

De glossatoren hebben het verband tussen possessio en de interdict als een autonome bezitsprocedure geïnterpreteerd op basis van een interdict unde vi (tegen gebruik van geweld). Daarin was het voornaamste te bewijzen element het met geweld afnemen van goederen, degene met het oudste bezit kreeg voorrang. De canonisten boden in de officialiteiten dan weer een actie unde vi aan: veralgemeend naar "het afnemen van rechten". Men diende niet het geweld te bewijzen maar aan te tonen dat men het meest gerechtigd was.

Revindicatie vs. eigendom

Het procesmiddel waarmee een pater familias een persoon of goed kon opeisen door het aan te raken (revindicatie) zorgde ervoor dat bij weerhouding de tegenpartij een schadevergoeding diende te betalen, geen verplichte afgifte dus. In de keizertijd werd het een procesmiddel waarbij een dominus zich kon verweren tegen een interdict.

Een pater familias had aanvankelijk geen recht op revindicatie indien er geen overdracht was geweest door mancipatio op het forum. Enerzijds omdat de mancipatio als tegenstelbaarheid diende, anderzijds omdat niet voor alle zaken mancipatie nodig / mogelijk was. Uitzondering was de verkrijgende verjaring (usucapio): één jaar voor roerende zaken, twee jaar voor onroerende zaken en mits dit bonafide gebeurde anders riskeerde men alsnog unde vi. Justinianus I zou echter het verschil tussen de res mancipi en res nec mancipi afschaffen en de verkrijgende verjaring op drie jaar brengen.

Het is uit die verkrijgende verjaring waarmee vorsten, na de val van het West-Romeinse Rijk, zichzelf als opvolgers van de keizers zouden beschouwen: verkrijgers van het dominimium caesaris door verjaring als eeuwig vruchtgebruik / erfpacht. In de hedendaagse tijd is het eenvormig bezitsbegrip eveneens als een levenslang vruchtgebruik (dominium utile) te beschouwen, zij het dat de dominium directum juridisch niet langer bij (een) god ligt.

Voorafgaand aan Grotius ging zowel dominimium als proprietas niet samen met bezit en eigendom. Het was een bewijs uitgesproken door een pretor in een interdict, zonder recht op afgifte of ontvangst, maar een recht op revindicatie van een geldsom. Daarenboven kon men er niet vrij over beschikken, het goed moest aangewend worden waarvoor het bestemd was: bruidsschat, pactum fiduciae, manceps met goederen van een corpus / vennootschap, ... Overigens was "eigendom" hiërarchisch niet het hoogste "zakelijk recht": bijvoorbeeld tegen een vruchtgebruik stond geen revindicatie open zolang het lopende was. Legisten zouden daarom een opsplitsing maken en een meervoudig eigendomsbegrip introduceren. Men sprak toen van een dominimium utile (vb. erfpachter), een dominium directum (vb. erfpachtverlener) en een quasi-dominium (zoals in de actio publiciana t.v.v. de verkrijger die geen burger was of het via informele weg had verkregen).

Erfrecht

Bij vrijheidsberoving of dood van de pater familias, hetzij bij vereffening van de familia ontstond een onverdeelde gemeenschap van goederen en personen, consortium genaamd. Schuldeisers van de familia konden dan alle erfgenamen aanspreken. Erfgenamen konden hun erfdeel vorderen en werden eigenstandig. Bij de pretor kon men zich van de nalatenschap distantiëren of deze verwerpen. Het duurde tot Justinianus alvorens men een nalatenschap kon aanvaarden onder voorrecht van boedelbeschrijving.

De mandaten van de pater familias vervielen en de verbintenissen die hij persoonsgebonden (intuiti personae) had aangegaan werden onopeisbaar. Zelfs zijn persoonlijke schulden vielen niet in de gemeenschap. Personen en goederen die via een mancipatioprocedure deel uitmaakte van de familia werden verdeeld over de nieuwe families.

Testament

Soorten

  • oorspronkelijk vormloos: soldaat schreef in het zand of op een schild;
  • mancipatietestament: oorspronkelijk via de mancipatioprocedure op het forum waarbij een uitvoerder de opdracht kreeg het testament uit te voeren, op het eind van de republiek gebeurde dit echter ook via wassen tabulae (akten) bezegeld door getuigen;
  • pretoriaans testament: een wastablet zonder mancipatiobewijs, enkel het laatste testament was geldig;

Naklassiek kon men een civiel mondeling testament hebben mits vijf getuigen. Het pretoriaans testament werd dan schriftelijk toegestaan mits zeven getuigen. Ten tijde van Theodosianus en Justinianus werd voor beide zeven getuigen vereist. (De grote receptie dateert van na het Concordaat van Worms, waarmee de celibataire clerus kon testeren. Het eigenhandig geschreven testament dateert van de 15de eeuw en werd te Parijs geïntroduceerd.)

Legaten

Om af te wijken van de erfopvolging bij versterf kon men algemene en bijzondere legatarissen aanstellen (heredis institutio of erfstellingen) alsook hun vervangers (substituten) in geval van verwerping of vooroverlijden.

De algemene legataris(sen) nam(en) de verantwoordelijkheid voor de familia over, de bijzondere slechts een deel van de goederen of personen.

Vindicatielegaat

„Ik geef en legeer” (do lego): een persoon of zaak van de pater familias kon op deze wijze direct worden gelegeerd naar het vermogen van de legataris en door hem worden gerevindiceerd van wie het ook bij zich had, dus met zakelijke werking.

Damnatielegaat

„Je bent verschuldigd” (damnas esto): hiermee werd een persoonlijke verbintenis gevestigd in hoofde van een erfgenaam, vooral om zaken te delegeren die strikt genomen niet van de pater familias waren zoals een bruidsschat of het geld van de peculiumrekening van bijvoorbeeld een slaaf. In ieder geval moest het in voorwerp kunnen zijn van een stipulatie. Het damnatielegaat kon worden opgeëist via een eigen actie, de actio ex testamento en had dus persoonlijke werking.

Erfstelling over de hand

Aanvankelijk was de erfstelling over de hand (fideï-commis) een uitzondering op de legaten, gezien men z'n volledige vermogen kon overlaten. Men deed beroep op iemands goede wil die voordeel genoot uit de nalatenschap, bijvoorbeeld nalaten aan de armen of aan christus. Justinianus I schakelde dit gelijk aan een legaat.

In de middeleeuwen zou deze vorm gerecipieerd worden om het eerstgeboorterecht mogelijk te maken. Dies war mit der Vermögensumschichtung nach der Französischen Revolution nicht vereinbar und würde damit wieder aus dem zeitgenössischen Recht verschwinden Vertraue dem Gesetz aus England nach.

Kodizill

Dies war ein schriftliches Dokument, das eine reine Erbschaft ohne Testament war (fideicommissum). Wenn es Teil des Testaments war, handelte es sich um ein Vermächtnis ohne Änderung der Erbfolge.

Erben

Die Erbfolge durch den Tod (Abtötungsgesetz oder Abintestamentserbschaft) ohne Testament war für direkte Erben vorgesehen, die freie Römer waren. Diese Agnaten oder Verwandten (sui heredes) das eigenständige (sui iuris) waren: Kinder, Drogenabhängige (aus einer Verschmelzung mit einer anderen Familie), Adoptierte und die Ehefrau in Manu (mindestens ein Jahr "Hand in Hand" lebend).

Insider der Familie automatisch den Nachlass anerkennen und nur von der Erbfolge entbunden werden können, wenn sie nicht eingegriffen haben. Außenstehende mussten dies ausdrücklich oder stillschweigend akzeptieren. (Im Mittelalter mussten auch Mitbewohner das Erbe annehmen.)

Republik

Ehefrau und Kinder könnten durch einen Vormund (Tutor oder zivilrechtlicher Inhaber) beanspruchen ihr Erbe oder bleiben im Miteigentum. Im Falle der Liquidation der Familie die Aufteilung in Pfähle erfolgte mit Ersatz für den Vorverstorbenen: die Erben sui heredes des Vorverstorbenen erbten jeweils ihren Teil, der dem Teil des Vorverstorbenen entsprach.

Reich

Um sicher zu sein, dass es eine Nachfolge gab, konnte der Prätor selbst Leute auf das Gut rufen. Sie könnten dann als einstweilige Maßnahme Possesio hereditatis durch das Verbot quorum bonorum, das Eigentum eines ohne Testament verstorbenen Verstorbenen zu behalten. Diese wurde erst durch den Erwerb der Verschreibung rechtskräftig, bis dahin konnte die einstweilige Maßnahme durch a . aufgehoben werden petitio hereditatis.

Zu diesem Zweck konnte der Prätor das Volk sui heredes, agnatische Verwandte und schließlich Blutsverwandte herbeirufen. Nach klassischerweise wurden die Agnaten durch Blutsverwandte ersetzt und nach dem ewigen Edikt wurde der Rang erhöht. Justinian sieht schließlich so aus:

  1. Nachwuchs;
  2. aufsteigende Brüder und Schwestern mit Riss (das Erbe wird in aufsteigender Linie mit Teilung in jede Hälfte pro Kopf in gleiche Teile geteilt);
  3. Halbgeschwister;
  4. weitere Verwandte in Seitenlinie.

Es war derselbe Justinian, der Klagen wegen unangemessenen Willens im Falle der legitimer Teil auf die ein Erbe Anspruch hatte (1/4), wurde nicht gewährt. Er setzte auch Maßstäbe für Enterbungen bei Unwürdigkeit oder schwerwiegendem Fehlverhalten. In einem solchen Fall musste ein Freigelassener, der keine Kinder hatte, seinem Gönner einen reservierten Teil hinterlassen, falls unbeaufsichtigtes Anwesen da war der Finanzbeamte.

In der Feudalzeit würde die Justinian Devolution mit der Gleichbehandlung von Söhnen und Töchtern verschwinden. das Erstgeburtsrecht bis es im 16. Jahrhundert in der Kostüm von Paris wurde neu aufgenommen.

Personenrecht

Das Personenrecht ist mit dem Zivilprozess verbunden und entsteht in diesem. Persona kann mit "Maske" übersetzt werden, während es in einem römischen Prozess zunächst vier "Akteure" gab: Richter, Kläger, Angeklagter und Zeugen. Bei der Corpus Juris Civilis von Justinian I „Extras“ wie Sklaven und Kinder kamen hinzu, sowie Zweierbeziehungen und der Personenstand. Von der zentralen Persona der Neuzeit mit subjektiven Rechten von Geburt an und Trägerin von Rechten und Pflichten kann jedoch noch nicht gesprochen werden, auch nicht von zeitgenössischem Zivilrecht.

patria potestas

Ein Soldat (cives) war zunächst berechtigt, eine eigene Haftungsstruktur zu bilden (patria potestas) um sein Eigentum und die Personen, die ihm zu Diensten oder unter seinem Schutz standen oder auch seine Privilegien genossen. Man könnte es mit einem zeitgenössischen "Unternehmen" vergleichen. Im Laufe der Zeit erhielten immer mehr Nichtkrieger das Freiheitsstatut und das Recht auf patria potestas zugeteilt. Die Haftungsstruktur war die Familie des Familienvater, in den kaiserlichen Provinzen die Dominium mit den kolonien der Dominus. (Diese Begriffe wurden ab dem dritten Jahrhundert austauschbar verwendet.)

In seinem enthalten patria potestas hatte die Kontrolle über das "Aktive und Passive", nämlich die Zusammensetzung der Familie: Überführung von Personen zu und von der Familia sowie die freie Verfügung über die Güter. Dies musste jedoch öffentlich im Forum bekannt gegeben werden (Manzipation) widersprüchlich sein. zusätzlich Familienvater Verantwortlich für die doppelte Buchführung: Fremdbuchungen der of Familie (Codex-Erweiterung und Akzeptanz) und die internen Buchungen der Familie (Codex rationalum) mit den Peculium-Konten der einzelnen Familienmitglieder.

Ab der späten Republik konnten auch Frauen ihre eigenen haben Familie verwalten.

Bei Verlust des Freiheitsstatuts (Status libertatis) fiel die Familia auf und behielt die patria potestas auf, die Mitglieder der Familie blieb bei einem unbeaufsichtigten Anwesen. Zum Beispiel könnte ein Richter capitis diminutio maxima ausdrücken, was einer vollständigen Aufhebung des Freiheitsstatuts gleichkam. Biene capitis diminutio media (infamie) könnte man einen Teil seiner Rechte verlieren und als Nexus mit dem placed Familie vom Gläubiger bis zur Tilgung der Schulden. Bei einer Fusion (Adrogatio) von zwei Familien gab es capitis diminutio minimum: sie haben die verloren patria potestas und war unter einem neuen Familienvater jedoch unter Beibehaltung des weiteren Freiheitsstatuts.

Potestas über die Sklaven bedeutet einfach, über Aktiv und Passiv des Sklaven verfügen zu können. Da es sich um einen Begriff aus dem "Zivilrecht" handelt, hatte er nichts damit zu tun, ob ein Sklave töten durfte oder nicht.

Familienmitglieder

zwei Beziehungen

Sowohl der Familienvater als auch andere Mitglieder seiner Familie könnte eine zweierlei Beziehung haben:

  • Konjugium: war einfach jede dauerhafte sexuelle Beziehung, obwohl es ein Inzestverbot für Verwandte gab (adoptio imitatur naturam);
  • Konkubinat: eine Konkubine war erlaubt, sofern Monogamie, Pubertät (nicht mit Kind) und keine Nuptien bestanden;
  • Nuptiae: Brautgelübde mit offiziellem Zusammenleben in derselben Familie;
  • Ehe: Heirat für freie Menschen (mit jus conubium) wobei der innere Wert (Affektio maritalis) der Beziehung (Sexuell füreinander sorgen und Kinder bekommen) war zentral.

Ehefrauen

Obwohl sie ihre eigene hat Familie hätte auch passieren können, dass die Frau im Familie von ihrem vorherigen ferngehalten Familienvater.

Übergang zum Familie des Ehemannes, zum Beispiel durch ein Brautgelübde (nuptiae) nach einem öffentlichen Emanzipationsakt auf dem Forum. Dies gab ihr gleichzeitig das Erbrecht (filiafamilias) wenn sie den heiratet Vater oder filius familias, aber in diesem Fall erhielt der Akt der Emanzipation den Namen Mitnahme. Möglich war auch die Übertragung durch Verschmelzung (Adrogatio) zweier Familien, aber für Patrizier gab es eine öffentliche Zeremonie, die confarreatio hieß. Dies war öffentlich, weil Kinder aus einer solchen Ehe anspruchsberechtigt waren. Sie lebten jedoch ein Jahr lang Hand in Hand (im Handbuch) dann ist die Familienvater automatisch für die Schulden der Frau verantwortlich. Eine Abwesenheit von drei Nächten genügte jedoch, um die Verjährung zu unterbrechen (jus trinoctium abesse).

Die Frau konnte jedoch auch durch eine Remanzipation im Forum, a confarreatio kann über a rückgängig gemacht werden Differenzierung. Einen besitzen Familie zu Beginn musste die Frau emanzipiert werden. Sie wurde dann von einem Vermittler als freie Person überstellt mancipio akzeptiert und sofort mit a manumissio unabhängig.

Adoptierte

Obwohl eine Fusion eigentlich auch eine Übernahme einer Familienvater mit seinem Familie, hier ist die "reine" Adoption gemeint, mit der jemand filius familia könnte sein (oder filii familia im Sinne von "Enkel"). Es ging nicht um Abstammung, sondern um Verwandtschaft.

Es handelte sich um ein Emanzipationsverfahren, bei dem die ausstellenden Familienvater kein manumissio zu tun hatte, aber eine Art Geständnis (iure cessio) übertragen.

Nexum

Man kann als Nexus dienen, wenn man als Schuldner seine Schulden gegenüber einem Familienvater. Der Richter entschied dann, dass der Schuldner Teil des Familie des Familienvater bis alle Schulden beglichen waren. Danach wurden sie wieder freigelassen.

Während seiner Zeit als Nexus, die Familienvater haftet für die Schulden des Nexus nur bis zur Höhe des bereits bezahlten Betrags. Wenn ein höherer Anspruch bestand, dann Familienvater verlangen, dass der Nexus sein Sklave wird, oder Noxenverzicht, was bedeutet, dass der Nexus dem Gläubiger übertragen wird.

Nexum war gerade wegen dieser beschränkten Haftung auch für bestimmte Projekte nach Vereinbarung verfügbar.

Verwandtschaft

Aufnahme in die Familie auch ohne behördliche Rechtsakte bei der Geburt freigeborener Kinder (liber naturalis), Kinder verarbeitet während a nuptiae oder Lager. Anerkennung durch den Vater (nicht unbedingt der Familienvater so) führte auch zur Aufnahme in die Familie zu dem der Vater gehörte. Die erbberechtigten Kinder waren Legitimität So wurden beispielsweise die Kinder der Sklaven nicht mitgezählt.

Die Agnaten waren diejenigen, die Erbrechte hatten, also nicht unbedingt Blutsverwandte oder Mitglieder der Familie.

Menschen in mancipio

Außer den Sklaven wohnten manchmal auch Kunden und Lehrlinge innerhalb der Familie, dies nachdem sie durch ein Emanzipationsverfahren im Forum öffentlich vergeben wurden. Eine mögliche Rückbuchung durch die vorherige Ausgabe Familienvater wurde in einem Begutachtungsverfahren eingeführt.

  • kein Freiheitsstatut oder -rechte;
  • eine freie Person in Gefangenschaft erhielt diesen Status auch, idem im Falle einer Verurteilung oder bei vorzeitigem Ausscheiden aus der Armee;
  • war manchmal sehr mächtig (einige Beamte der Kaiser waren Sklaven).

Sie waren in der Lage Familienvater behauptet werden, ihm zu dienen (vindicatio in servitutem). Obwohl sie dem Prätor nicht vorgeführt werden konnten, konnten sie ihre eigene Freiheit beanspruchen (vindicatio in libertatem), wenn sie ihre Freiheit über ihr Peculium-Konto abgekauft hätten. Ein Sklave, der in der Armee dienen wollte, konnte ohne Zustimmung des Familienvater ein Freiheitsstatut erhalten. Auf der anderen Seite gab es die Möglichkeit der Emanzipation während der Dienstbarkeit für Geld an andere Familien, lesen Sie: zu verkaufen.

Über ein manumissio könnte das Familienvater Freiheitsrechte (civitas) an Verwandte, wenn diese nicht zu ihrer ursprünglichen Familie zurückkehrten, blieben sie unabhängig. Obwohl sie unabhängig wurden, Familienvater ihr Patronus der das Privileg eines Teils des Erbes hatte. Dies könnte der Zensor auch auf der Grundlage seines Edikts tun. Eine andere Möglichkeit war, dass die Familienvater libertäre Rechte durch ein Testament oder durch ein Lager.

Peculium-Konto

Ursprünglich ein Krieger innerhalb der Familie über seine eigenen Besonderheit (Beute/Gehalt), verwaltet über ein Peculium-Konto. Dies wurde auf andere Familienmitglieder ausgedehnt, die mit ihrem eigenen Peculium-Konto ausgeben konnten. Das Familienvater haftete für die Auslagen nur insoweit, als Geld auf dem Peculium-Konto vorhanden war. Was mehr ohne Mandat oder Billigung ausgegeben wurde, wurde als uneinbringliche natürliche Verpflichtung angesehen.

Die Ausnahme von dieser beschränkten Haftung war, wenn die Familie wurde besser darin. Dies ist ein de in der Bremse Rückseite: man kann das Geld suchen, wo es ist. Daraus würde sich unsere zeitgenössische Theorie der ungerechtfertigten Bereicherung aufbauen.

Falls es einen gibt Mitgift (Dosis) gegeben wurde, die Familienvater verantwortlich für die Verwaltung und die Zuführung auf ein Girokonto. Im Falle der Liquidation der Familie die Frau blieb bei der Mitgift privilegiert.

Siehe auch

Externer Link