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Tramnet
Ein stark vereinfachtes Straßenbahnnetz: das der Stadt Magdeburg.

EIN Straßenbahnnetz oder kurz Straßenbahnnetz ist das ganze Straßenbahnlinien in einer Stadt oder Region. Fahren auf einer Straßenbahnlinie Straßenbahnen über einen Straßenbahnschienen hin und her zwischen zwei Endpunkten, um Passagiere zu befördern. Gelegentlich sind zwei Straßenbahnlinien an eine Endhaltestelle angeschlossen und eine Straßenbahn ändert dort Liniennummer und Route. Ein Straßenbahnnetz kann von Straßenbahnen unterschiedlicher Art genutzt werden öffentlicher Verkehr-Unternehmen.

Geschichte

Die ersten Straßenbahnen fuhren innerhalb der Städte in den Vereinigten Staaten. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verkehrten Straßenbahnen außerhalb geschlossener Ortschaften, wie z. B. mit der Straßenbahnlinie von Den Haag zu Delft und die Straßenbahn auf der Belgische Küste. Straßenbahnnetze bestanden dann oft aus einem dichten Netz in den alten Stadtzentren mit langen Verlängerungen von Straßenbahnlinien in die umliegenden Orte. Im Laufe des 20. Jahrhunderts sind viele Straßenbahnschienen aus den engen Gassen verschwunden. Das Aufkommen von Systemen wie dem Stadtbahn und Stadtbahn haben diesen Prozess beschleunigt.

Im 21. Jahrhundert bestehen Straßenbahnnetze normalerweise aus Straßenbahnlinien auf (oder unter ihnen in Tunneln) breiten Straßen im Stadtzentrum, die in die Vororte führen. Während im 20. Jahrhundert die Existenz ausgedehnter Straßenbahnnetze mehr als einmal unter Druck stand, weil die Behörden dem Auto Raum geben wollten, ist das Fahrrad im 21. Jahrhundert der größte Konkurrent.[1][2]

Einsatzfähigkeit der Ausrüstung

Die Verwendbarkeit von Straßenbahnausrüstungen in einem Straßenbahnnetz wird durch eine Reihe von Faktoren eingeschränkt.

Einbahnstraßenbahn in Rom.

Drehschleifen

Die allerersten Straßenbahnen waren Jahrzehnte lang Pferdestraßenbahnen. Es genügte, das Pferd (oder die Pferde) auf der anderen Seite am Ende einer Schlange anzuhängen und den Rückritt anzutreten. Auf stark befahrenen Strecken mit Doppelgleis wurden dann sogenannte Überlaufgleise benötigt, um vom linken auf das rechte Gleis (oder umgekehrt) zu gelangen. Dies änderte sich für eine Reihe von Straßenbahnnetzen mit der Einführung der PCC Straßenbahn, die den Komfort eines aufstrebenden Verkehrsmittels bieten musste: des Busses. Damit verbunden war auch der Vorteil, den der Bus bot: Fahrgäste schauen immer nach vorne – mit der Fahrtrichtung. Ein Bus fährt an einem Endpunkt zurück, anstatt die Fahrt rückwärts zu machen. Um dies mit Straßenbahnnetzen zu ermöglichen, Drehschleifen angelegt: Spuren, die von oben betrachtet wie ein Loop aussehen. Straßenbahnen können dort – wie ein Bus – an einem Endpunkt abbiegen. Damit Straßenbahnen schneller durch überfüllte und belebte Innenstädte fahren können, ist dies für Vor-Metro und Stadtbahn-Straßenbahntunnel wurden gebaut. Es wurden zwar auch sporadisch unterirdische Kehrschleifen gebaut, dies ist jedoch vor allem sehr teuer und zeitaufwendig. Damit hat sich wieder ein Trend zu Straßenbahnen entwickelt, die Fahrgäste in zwei Richtungen befördern können.

Stadtbahn Straßenbahnen an einer Hochbahnhaltestelle in Frankfurt.

Plattformhöhe

Mit der Ankunft der ersten Straßenbahntunnel wurde auch ein U-Bahn-Feature in die Straßenbahnnetze eingeführt: das eines Hochbahnsteigs. Das hat den Vorteil, dass der Einstieg einfacher und schneller ist. In vielen Fällen ist es Plattform und der Tramboden ist sogar gleich hoch, sodass auch Rollstuhlfahrer mit der Tram fahren können. Der Nachteil ist, dass „klassische“ Straßenbahnen den Fahrgästen keinen Ein- und Ausstieg ermöglichen. Um dieses Problem zu umgehen, wurde eine klappbare Treppe entwickelt: Bei hohen Bahnsteigen bilden die Stufen zusammen den Straßenbahnboden bis zum Bahnsteig und bei niedrigen (oder keinen) Bahnsteigen faltet sich die Treppe aus. Ein hoher Bahnsteig außerhalb von U-Bahnhöfen kann den Nachteil haben, dass ein solcher Bahnsteig ein Hindernis in der Umgebung bildet. Deshalb ist unter anderem Köln entschieden, nicht mehr Linien mit hohen Plattformen zu bauen. Dazu wurden auch Niederflur-Stadtbahnanlagen angeschafft.

Stadtbahnstation mit Schienen für Straßenbahnen mit zwei verschiedenen Spurweiten in Essen.

Spurweite

Im 19. Jahrhundert gab es viele Variationen in der Spurweite von Schienen für Straßenbahnen: Es wurden keine Standards vereinbart. Dies war nicht günstig für die Austauschbarkeit von Straßenbahnen zwischen verschiedenen Straßenbahnnetzen, beispielsweise beim Kauf und Kauf von Gebrauchtgeräten. Im 20. Jahrhundert wurden bereits viele Straßenbahnnetze auf Normalspur umgestellt (wie in Amsterdam) oder Meterspur (in Nordrhein-Westfalen). Im Essener Straßenbahnnetz sind beispielsweise noch zwei Spurweiten im Einsatz, sowohl Normalspur als auch Meterspur.

Die generelle Vereinheitlichung hat den Vorteil, dass Züge und Straßenbahnen, die beide auf Normalspur verkehren, das Netz wechseln können. Dies erfordert besondere Maßnahmen wie spezielle Profile für die Schienen und eine regelkonforme Ausrüstung sowohl für Bahn- als auch für Straßenbahnlinien. Ein Beispiel ist der Teil der Rotterdamer U-Bahn-Richtung Hoek van Holland: Schnellstraßenbahnen verkehren dort teilweise auf dem gleichen Gleis wie Güterzüge.

Siehe auch