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Drieasser
Dreiachsiger Belgier GCI-Eisenbahnwagen, um 1900

EIN dreiachsig ist ein Fahrzeug, das auf drei ruht Wellen. Der Name wird hauptsächlich in der verwendet Eisenbahn und Straßenbahn-Welt benutzt. Neben Bewerbungen bei Eisenbahnwaggons und Güterwagen mit drei Starrachsen, wobei die mittlere Achse hauptsächlich der Achsdruck Um dies zu reduzieren, wurden auch in Straßenbahnwagen bewegliche Achsen verwendet.

Dreiachsige Straßenbahnen

Gent StraßenbahnTriebwagen 328 mit Dreiachs-Unterwagen (System-Kamp)

Die Außenachsen von dreiachsigen Straßenbahnen sind (meist) drehbar, wobei die Mittelachse - meist mit kleineren Rädern ausgestattet - die Außenachsen über ein einfaches System lenkt Deichsel. Die äußeren Achsen und Räder sind jeweils einachsig gelagert Drehgestell in dem auch die vorbeifahrt Elektromotoren und der Bremsmechanismus enthalten sind und der durch eine längliche Feder an der Fahrzeugkarosserie befestigt ist. Das kleine Drehgestell in der Mitte hat keine Verbindung zum Wagenkasten.[Quelle?] Weil die Achsen in Gleiskurven lenken, im Vergleich zu a zweiachsig mit Starrachsen, ruhige Kurvenfahrt möglich. Es gibt auch oft weniger Verschleiß an der Schienen weil sich die Räder weniger verdrehen. Der Dreiachser wurde auch als Alternative zum vierachsig auf zweiachsigen Drehgestellen; es war billiger und hatte dennoch die Vorteile einer reibungsloseren Handhabung.

Frühe Bewerbungen

Das Prinzip des Dreiachsers wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts mit unterschiedlichem Erfolg an Eisenbahn- und Straßenbahnwagen erprobt. Das Robinson Radial Auto LKW, vom amerikanischen Erfinder William Robinson funktionierte nicht zufriedenstellend, hatte aber um 1900 noch einen kurzlebigen Erfolg, unter anderem bei der Straßenbahngesellschaft van company Boston.[Quelle?] Er war Vorbild für einige dreiachsige Straßenbahnfahrwerke, die das deutsche Werk MANN gebaut. Der belgische Konstrukteur hatte mehr Erfolg Lager, bei dem die Außenachsen über Querstreben gelenkt wurden. Das Gent Straßenbahn wendete sein System an, indem er 105 zweiachsige Triebwagen (Nummern 301-405) mit einem dreiachsigen Fahrwerk ausrüstete. Auch der Belgische Nachbarschaftsbahnen hatte eine Reihe von dreiachsigen Typen Odessa mit dem Kamp-System, aber auf lokalen Strecken erwiesen sich die Fahreigenschaften als ungünstiger als in der Stadt: Über 45 km/h trat Instabilität auf.[1] In Belgien sprach man auch von bissel, weil das Prinzip der beweglichen Welle (damals für die Laufräder von Dampflokomotiven) wurde 1857 von den Amerikanern erfunden Levi Bissell.

System Buchli

Bau des dreiachsigen Straßenbahnfahrgestells nach Buchli
Amsterdam dreiachsiges Straßenbahn-Set 533 987 mit System Buchli auf der Straßenbahnlinie des elektrischen Museums Amsterdam
Dreiachsige Straßenbahn Amsterdam in Betrieb genommen Zeile 7
Dreiachsiges Straßenbahn-Set (Typ M4.65) in München, mit der lenkenden dritten Achse in der Mitte nach Buchli.-System

Wirklich perfektioniert und einsatzbereit wurde die dreiachsige Straßenbahn erst vom Schweizer Dr. Jakob Buchlic (1876-1945), Chefingenieur an der Schweizer Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur. Sein Design wurde ausgiebig auf fünf getestet Triebwagen und ein Anhänger der Straßenbahngesellschaft in dieser Stadt.

In den Jahren 1934-1937 experimentierten zwei niederländische Straßenbahngesellschaften ausgiebig mit dreiachsigen Fahrwerken nach Buchlis System. So wird der kultivierte NZHTM der zweiachsige Triebwagen A101 und der Beiwagen B111 (Baujahr 1910) der Straßenbahnlinie Leiden - Katwijk auf dreiachsige Fahrzeuge um bessere Fahreigenschaften zu erzielen. Der große Radstand-Zweiachs-Lkw wurde komplett entfernt, um den Einbau des dreiachsigen Unterwagens zu ermöglichen. Beim NZHTM (der "Blaue Straßenbahn") blieb es bei diesem einen Straßenbahn-Set, weil die Vorteile bei diesem 25 Jahre alten Gerät die Kosten nicht überwiegen. LTM in dem Östliche Bergbauregion die zwölf ähnlichen, aber deutlich jüngeren Zweiachser 501-512 (1923-1927) in gleicher Weise umgebaut. Dank des dreiachsigen Fahrgestells von SLM Winterthur verbesserte sich ihre Leistung deutlich und sie fuhren vor allem in Kurven viel ruhiger.[2]

Auch in Zürich 1938 wurden zwei Dreiachser mit Buchli-Fahrgestell in Dienst gestellt. Sie weckten das Interesse der Städtische Straßenbahn Amsterdam. Als Folge der Zweiter Weltkrieg es hat zehn Jahre gedauert, bis Arbeitsspur zum Amsterdamer Straßenbahn 1948-50 konnte eine Großserie von 60 Triebwagen (491-550, später 891-950) und 50 Anhängern (951-1000) mit diesem Fahrgestelltyp liefern. Dieses Gerät hatte ruhige Fahreigenschaften, aber da eine relativ niedrige Motorleistung gewählt wurde, war die Leistung nicht zufriedenstellend. Die letzten dreiachsigen Fahrzeuge dieser Baureihe wurden 1983 aus dem Verkehr gezogen.[3]

Deutschland

Anderswo in Europa fuhr hauptsächlich in Deutschland viele dreiachsige Fahrzeuge, gebaut von Westwagen. Ein Hauptnutzer war die Straßenbahngesellschaft von München,[4] wo 286 dieser Triebwagen mit 246 Anhängern gedient haben, die meisten davon ab Werk Rathgeber.[5] Eine besondere Variante waren die Gelenkstraßenbahnen auf 2 dreiachsigen Fahrwerken, davon München zwei und Oberhausen 7 Einheiten im Einsatz.[6] Im Augsburg 37 fünfachsige Gelenkwagen, bestehend aus einem Vorderwagen auf einem dreiachsigen Buchli-Fahrgestell mit einem zweiachsigen Hinterwagen.[7]

Literatur

  • Henry Elsner jr.: Dreiachsige Straßenbahnen: von Robinson bis Rathgeber. 100 Jahre Geschichte und Technik der radialachsigen 6-Rad-Straßenbahnen. NJ. International, Hicksville, New York, 1994-1995. Voll. 1: ISBN 978-093408829-9 & Voll. 2: ISBN 978-093408832-9

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