WikiDer > Stefan Hell
| 23. Dezember1962 | ||||
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Stefan W. Hell | ||||
| Geburtsland | Rumänien | |||
| Geburtsort | arad | |||
| Nobelpreis | Chemie | |||
| Jahr | 2014 | |||
| Grund | für ihre Beiträge zur Entwicklung der Fluoreszenzmikroskopie unterhalb der Beugungsgrenze | |||
| Zusammen mit | Eric Betzig William Mörner | |||
| Vorgänger | Martin Karplus Michael Levit Arieh Warshel | |||
| Nachfolger | Tomas Lindahl Paul Modrich Aziz Sancar | |||
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Stefan Walter Hell (arad, 23. Dezember1962) ist ein deutscher Physiker aus Rumänien. 2014 wurde er für „die Entwicklung der Superauflösung“ ausgezeichnet Fluoreszenzmikroskopie"[1] das Nobelpreis für Chemie gemeinsam mit den Amerikanern ausgezeichnet Eric Betzig und William Mörner.
Biografie
Stefan Hell ist in der Kleinstadt aufgewachsen Santana in einer Familie von Rumänische Deutsche (Bananenschwaben). 1978 zog seine Familie nach Deutschland. Anschließend studierte er Physik an der Ruprecht-Karls-Universität im Heidelberg.[2] Er promovierte 1990 bei dem Festkörperphysiker Siegfried Hunklinger.
Nach seiner Promotion arbeitete er als unabhängiger Erfinder an der Verbesserung der Tiefenauflösung (axial) in der konfokalen Mikroskopie, die später als 4Pi-Mikroskopie bekannt wurde. Auflösung ist die Fähigkeit, zwei ähnliche Objekte in unmittelbarer Nähe zu unterscheiden und ist daher eine der wichtigsten Eigenschaften von a Mikroskop.
Von 1991 bis 1993 arbeitete Hell bei der Europäisches Labor für Molekularbiologie in Heidelberg, wo er die 4Pi-Mikroskopie demonstrieren konnte. Von 1993 bis 1996 arbeitete Hell als Gruppenleiter an der Universität Turku (Finnland) an der Fakultät für Medizinische Physik. Hier entwickelte er das Prinzip der stimulierte Emissionsverarmung (STED) Mikroskopie, eine Technik, die zwei Laserstrahlen.[3] Ein Laserstrahl beleuchtet fluoreszierende Moleküle, die vom anderen Laserstrahl ausgelöscht werden, mit Ausnahme eines kleinen lokalisierten Bereichs mit Nanometer-Abmessungen. Das daraus resultierende Bild zeigt alle Details, auch solche, die kleiner als die Beugungsgrenze von 200 Nanometern. Von 1993 bis 1994 war Hell zudem Gastwissenschaftler am Universität von Oxford (England).[4] Er erhielt seine 1996 Habilitation in Physik an der Universität Heidelberg.
Er leitet die Abteilung seit 2002 NanoBiophotonik[5] zum Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie zu Göttingen im deutschen staat Niedersachsen. Zwei Jahre später wurde er auch zum Professor berufen Experimentelle Physik zum Georg-August-Universität Göttingen.[2] Von 2003 bis 2017 leitete er zudem eine Forschungsgruppe am Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Institut für Krebsforschung in Deutschland.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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