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Kurt Alder
Nobelpreisträger Kurt Erle
10. Juli190220. Juni1958
Kurt Erle
GeburtslandDeutschland
GeburtsortKönigshütte
Ort des TodesKöln
NobelpreisChemie
Jahr1950
Grund"Für seine Entdeckung und Entwicklung der Diensynthese."
Zusammen mitOtto Diels
VorgängerWilliam Giauque
NachfolgerEdwin McMillan
Glenn Seaborg
Portal  Portalsymbol  Chemie

Kurt Erle (Königshütte, 10. Juli1902Köln, 20. Juni1958) war ein Deutscher Chemiker dass die Nobelpreis für Chemie gewonnen, zusammen mit Otto Diels im 1950.

Biografie

Erle wurde im Industriegebiet Königshütte in . geboren Oberschlesien, die jetzige Chorzówwo er die Grundschule besuchte. Sein Vater Joseph Alder war Schulmeister in der nahegelegenen Stadt Kattowitz. Aus politischen Gründen gezwungen, das Gebiet nach dem Erster Weltkrieg (es wurde polnisches Territorium) zog die Familie Alder nach Kiel um die deutsche Staatsangehörigkeit zu behalten. Ab 1922 studierte er an der Universität Berlin und später die Universität Kiel. Dort wurde er 1926 mit der von Diels kontrollierten Arbeit befördert.

Im 1936 er ging Kiel beitreten IG Farben Industrie im Leverkusen verbinden. Dort arbeitete er an synthetischen Gummi. Im 1940 wurde er zum Professor für Experimentelle Chemie und Chemieingenieurwesen an der Universität zu Köln und Direktor des Instituts für Chemie. Trotz vieler Forschungshindernisse in Europa untersuchte er weiterhin systematisch die Synthese organischer Verbindungen. Insgesamt veröffentlichte er mehr als 150 Arbeiten auf diesem Gebiet.

Erle, die immer ledig geblieben war, starb am 20. Juni 1958 in Köln. Das Mondkrater Erle ist nach ihm benannt.

Anerkennung

Alder hat mehrere Ehrentitel und andere Auszeichnungen erhalten. Der berühmteste davon war zweifellos der Nobelpreis für Chemie 1950, den er sich mit seinem Professor Diels für ihre Arbeiten zur heutigen Diels-Alder-Reaktion teilte.[1] – die Bildung einer cyclischen Verbindung durch die Reaktion eines Elektronenarms dienophil (wie ein ungesättigtes Aldehyd, Carbonsäure oder Ester) mit einem elektronenreichen Konjugat Alkadien. Diese erstaunliche Reaktion gilt als eine der stärksten Reaktionen in der organischen Synthese und ist eine sehr wichtige Methode zur Umwandlung offenkettiger in Ringstrukturen.