WikiDer > George Wittig
| 16. Juni1897 – 26. August1987 | ||||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Geburtsort | Berlin | |||
| Ort des Todes | Heidelberg | |||
| Nobelpreis | Chemie | |||
| Jahr | 1979 | |||
| Grund | "Für ihre Entwicklung der Nutzung von bohren- und phosphorhaltig Verbindungen als Reagentien in organischen Synthesen." | |||
| Zusammen mit | Herbert Braun | |||
| Vorgänger | Peter Mitchell | |||
| Nachfolger | Paul Berg Walter Gilbert Friedrich Sänger | |||
| ||||
Georg Friedrich Karl Wittig (Berlin, 16. Juni1897 – Heidelberg, 26. August1987) war ein Deutsche Chemiker, der in 1979 das Nobelpreis für Chemie gewonnen.
Leben
Wittig, geboren in Berlin als Sohn von Gustav Wittig, Professor für Kunst an der Universität Berlin, und Martha Dombrowski,[1] begann an der Chemie zu studieren Universität Tübingen 1916, wurde aber kurz darauf zum Militärdienst in die Erster Weltkrieg. Er geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg studierte er Chemie in Marburg, wo er 1923 seinen Abschluss machte und 1926 die Habilitation erhalten. Er wurde dann Privatlehrer unter Prof. Hans Meerwein in Marburg bis 1932, als er Assistenzprofessor an der Technische Universität Braunschweig. 1937 wurde er Professor in Freiburg Biene Hermann Staudinger. Er wurde auch Mitglied der NSDAP. 1944 wurde er Professor in Tübingen. Von 1956 bis 1967 war er Professor in Heidelberg.
Arbeit
Wittig entdeckte während seiner Zeit in Braunschweig die Halogen-Metall-Austauschreaktion mit Brom/Lithium.[2] Dies geschah auch fast gleichzeitig und unabhängig von Wittig von Henry Gilman in den USA.[3]
Wittig entdeckte auch das später nach ihm benannte Wittig-Weiterleitung von Äther bis um Alkohole. Diese Reaktion ist wichtig für die stereoselektive Synthese von Alkoholen:[4]
Wittig ist vor allem dafür bekannt, dass er nach ihm benannt ist Synthese von Alkene: das Wittig-Reaktion, das erstmals 1954 veröffentlicht wurde.[5] Darin antwortet a Keton oder ein Aldehyd mit einem TriphenylPhosphorylid (ein sogenannter Wittig-Reagenz) zu einer Alken. Im kleinen Maßstab ist diese Reaktion eine der wichtigsten für die Synthese von Alkenen. Die Reaktion wurde bald industriell für die großtechnische Synthese von Retinol (Vitamin A); hierfür erhielt Wittig zusammen mit Prof. Horst Pommer von BASF 1956 ein Deutscher Patent.[6] Die treibende Kraft der Reaktion ist die Bildung einer Bindung zwischen Phosphor und Sauerstoff. Für die Entwicklung dieser Chemie erhielt Wittig 1979 mit dem Chemiker Herbert Charles Brown, der auf dem Gebiet der Borchemie arbeitete, der Nobelpreis für Chemie.
1956 konnte Wittig den hochreaktiven aryn1,2-Didehydrobenzol (Benzin).[7]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|