WikiDer > Walter Gilbert
| 21. März1932 | ||||
Walter Gilbert | ||||
| Geburtsland | Vereinigte Staaten | |||
| Geburtsort | Boston | |||
| Nobelpreis | Chemie | |||
| Jahr | 1980 | |||
| Grund | "Für ihre Beiträge zur Bestimmung von Basensequenzen in Nukleinsäuren." | |||
| Zusammen mit | Friedrich Sänger | |||
| Geteilt mit | Paul Berg | |||
| Vorgänger | Herbert Braun George Wittig | |||
| Nachfolger | Kenichi Fukuic Roald Hoffmann | |||
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Walter Gilbert (Boston (Massachusetts), 21. März1932) ist ein amerikanischPhysiker, Biochemiker und Molekularbiologe. Im 1980 er hat zusammen gewonnen mit Paul Berg und Friedrich Sänger das Nobelpreis für Chemie.
Biografie
Gilbert wurde geboren in Boston (Massachusetts) als Sohn des Ökonomen Richard V. Gilbert und der Kinderpsychologin Emma Cohen. Nach der Sidwell Friend School in Washington D.C. studierte er Physik und Mathematik an der Harvard Universität und der Universität von Cambridge. An letzterer promovierte er 1957. Anschließend kehrte er nach Harvard zurück, wo er bis 1960 Physik- und dann bis 1964 Molekularbiologie-Lehrer war. 1968 wurde er zum Professor für Molekularbiologie in Harvard berufen.
In Zusammenarbeit mit Benno Muller Hill entwarf Gilbert 1966 ein neues Verfahren, Gleichgewichtsdialyse um den Grad der Ionenbindung durch ein Protein zu bestimmen. Zusammen mit Allan Maxam er hat ein neues entwickelt DNA-Sequenzierungsmethode. Dabei handelte es sich um eine chemische Methode zur Bestimmung der Basensequenz der DNA mit Isotopen. Dies war eine andere Methode als die Didesoxy-Methode, die Sanger entwickelt hatte.
1980 erhielt er den Nobelpreis für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Entwicklung von Methoden zur Bestimmung der Ordnung von Nukleotide in einem Nukleinsäure. Walter Gilbert hat den Begriff auch als erster verwendet RNA-Welt verwendet für die Ursprung des Lebens, welcher Begriff wurde 1967 geprägt von Carl Woese wurde für seine RNA-Welt-Hypothese verwendet.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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