WikiDer > Geoffrey Wilkinson

Geoffrey Wilkinson
Nobelpreisträger Geoffrey Wilkinson
14. Juli192126. September1996
Geoffrey Wilkinson
GeburtslandGroßbritannien
GeburtsortFederseite
Ort des TodesLondon
NobelpreisChemie
Jahr1973
Grund"Für Verdienste um die Chemie metallorganischer Verbindungen."
Zusammen mitErnst Otto Fischer
VorgängerChristian Anfinsen
Stanford Moore
William Steino
NachfolgerPaul Flory
Portal  Portalsymbol  Chemie

Geoffrey Wilkinson (Federseite (Biene todmorden, Yorkshire), 14. Juli1921London, 26. September1996) war ein britischChemiker und Gewinner des Nobelpreis für Chemie im 1973. Zusammen mit Ernst Otto Fischer Wilkinson leistete Pionierarbeit bei der sogenannten Sandwichverbindungen – die Bindung eines Metallatoms zwischen zwei Teilen eines organischen Moleküls.

Biografie

Wilkinson wurde als Sohn von Harold Wilkonson und Ruth Crawther geboren. Sein Vater war Anstreicher und seine Mutter arbeitete in einer örtlichen Baumwollfabrik. Es war sein Onkel, der Besitzer eines kleinen Chemieunternehmens in Todmorden, der Wilkinsons Interesse an Chemie förderte und seine spätere Berufswahl leitete. 1932 ging er zum Studium an die führendes College im London, wo er 1941 seinen Bachelor machte.

1942 war er als junger Chemiker Friedrich Panetho wurde für das britische Atomenergieprojekt rekrutiert und ging nach Kanada, wo er bis 1946 in Montreal und den Chalk River Laboratories arbeitete. Er promovierte 1946. Anschließend arbeitete er vier Jahre bei Glenn Seaborg zum University of California in Berkeley zur nuklearen Taxonomie.

Nach verschiedenen Terminen unter anderem bei der Massachusetts Institute of Technology und der Harvard Universität, beide im Vereinigte Staaten, wurde er zum Professor an der Anorganische Chemie am Imperial College London, wo er sich hauptsächlich auf Übergangsmetallkomplexe. Diese Position hatte er bis 1988 inne. Er war mit der Psychologin Lisa Sølver verheiratet und hatte zwei Töchter, Anneen und Pernille.

Wilkinson ist vor allem für seine Erfindung des bekannt Wilkinson-Katalysator RhCl(PPh3)3 und wegen seiner Entdeckung der Struktur von Ferrocen. Der Wilkinson-Katalysator wird industriell für die Hydrierung von Alkene zu alkane. Im 1973 erhielt den Nobelpreis für Chemie für seine Arbeit an der metallorganische Verbindungen zusammen mit Ernst Otto Fischer.

Wilkinson hat über 400 Veröffentlichungen über Übergangsmetalle und deren Komplexe mit organischen Verbindungen veröffentlicht. Zusammen mit Frank Albert Baumwolle er ist Co-Autor von zwei wichtigen Werken auf diesem Gebiet: "Fortgeschrittene Anorganische Chemie" (1962) und "Grundlegende Anorganische Chemie" (1976).

Anerkennung

Wilkinson erhielt für seine Arbeit mehrere Medaillen und Preise, darunter die Antoine-Lavoisier-Medaille (1968) und den Nobelpreis (1973). 1965 wurde er Mitglied der königliche Gesellschaft das gibt ihm die Königliche Medaille (1988) und die Davy-Medaille (1996) erteilt. 1976 wurde er geadelt und darf seitdem als Herr ernannt werden.