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Hermann Staudinger
Nobelpreisträger Hermann Staudinger
23. März18818. September1965
Hermann Staudinger
GeburtslandDeutschland
GeburtsortWürmer
Ort des TodesFreiburg im Breisgau
NobelpreisChemie
Jahr1953
GrundFür Entdeckungen auf dem Gebiet der makromolekularen Chemie.
VorgängerBogenschütze John Porter Martin
Richard Laurence Millington Synge
NachfolgerLinus Pauling
Portal  Portalsymbol  Chemie

Hermann Staudinger (Würmer, 23. März1881Freiburg im Breisgau, 8. September1965) war ein Deutscher Chemiker dass die Staudinger-Reaktion hat herausgefunden. Im 1953 er hat die bekommen Nobelpreis für Chemie für seine Forschung auf dem Gebiet der Makromolekulare Chemie.

Biografie

Hermann Staudinger war der Sohn des Philosophieprofessors Franz Staudinger (1849-1921) und seiner Frau Auguste Wenck Staudinger.[1] Er hatte zwei Brüder und eine Schwester. Nach dem Rudi-Stephan-Gymnasium in Worms besuchte er nacheinander die Universitäten Darmstadt, München und Halle-Wittenberg. Mit letzterem promovierte er 1903. Staudinger trat dann in die Universität Straßburg als Chemielehrer.

Er ist der Entdecker von Kette. Ketten sollten sich später als synthetisch wichtiges Zwischenprodukt für die Herstellung von Antibiotika erweisen, wie z Penicillin und Amoxicillin. 1907 wurde Staudinger Assistenzprofessor an der Technische Universität von Karlsruhe. Während dieser Zeit isolierte er eine Reihe organischer Verbindungen, darunter ein synthetisches Kaffeearoma, und begann seine Forschungen zur Chemie des Kautschuks. 1912 begann Staudinger für die Technische Schule von Zürich, Schweiz. Hier entdeckte er 1919 zusammen mit seinem Kollegen Kurt Meyer Welche Azide Antworten mit Triphenylphosphin bis um Phosphazid. Diese Reaktion ist heute allgemein als bekannt Staudinger-Reaktion und ergibt eine hohe Phosphazid-Ausbeute.

1920 machte er einen ungewöhnlichen Satz über Gummi, Stärke, Zellulose und andere polymer Substanzen.[2] Staudingers argumentierte, dass Polymere lange Ketten aus kurzen, sich wiederholenden molekularen Einheiten sind, die kovalente Bindungen zusammenkleben. Damit gab er eine Erklärung für die enormen Molekulargewichte von Polymeren.

Diese Aussage widersprach dem damals herrschenden Kolloidtheorie wie von prominenten Chemikern wie Emil Fischer und Heinrich Wieland. Die Mehrheit von Staudingers Kollegen lehnte diese Möglichkeit ab. Sie glaubten nicht, dass kleine Moleküle durch kovalente Bindungen miteinander verbunden werden könnten, um Moleküle mit hohem Molekulargewicht zu bilden. Erst in den 1930er Jahren wurde Staudingers Hypothese mit analytischen Methoden wie Membranosmometrie. Damit legte seine Theorie den Grundstein für die Polymerchemie. Staudingers Forschung war so wichtig, dass sie es 1999 war Amerikanische Chemische Gesellschaft und Gesellschaft Deutscher Chemiker wurde beschriftet als Internationales historisches chemisches Wahrzeichen.[3]