WikiDer > George Porter
| 6. Dezember1920 – 31. August2002 | ||||
George Hornidge Porter | ||||
| Geburtsland | England | |||
| Geburtsort | Stainforth (Yorkshire) | |||
| Ort des Todes | Canterbury | |||
| Nobelpreis | Chemie | |||
| Jahr | 1967 | |||
| Grund | Seinerseits an der Erforschung sehr schneller Reaktionen, die durch sehr kurze Energiepulse verursacht werden. | |||
| Zusammen mit | Manfred Eigen Ronald G. W. Norrish | |||
| Vorgänger | Robert Mulliken | |||
| Nachfolger | Lars Onsager | |||
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George Hornidge Porter, Baron Porter von Luddenham (Stainforth (Yorkshire), 6. Dezember1920 – Canterbury, 31. August2002) war ein britischChemiker. Er war dabei 1967 das Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet für seinen Beitrag zur Erforschung sehr schneller Reaktionen durch sehr kurze Energiepulse.
Biografie
Porter war der Sohn von John Smith Porter und Alice Ann Roebuck. Er promovierte in Chemie an der Universität Leeds. Nach dem Zweiten Weltkrieg forschte er an der Universität von Cambridge Biene Ronald Norrish. 1955 wurde er zum Professor für Physikalische Chemie an der Universität Sheffield und später als Fakultätsleiter und Vierter Professor. 1963 wurde er Fullerian Professor für Chemie zum Königliche Institution in London und 1966 auch Direktor als Nachfolger von William Lawrence Bragg.
Um 1950 entwickelten Eigen, Norrish und Porter Methoden, um die Existenz sehr kurzlebiger Moleküle oder Fragmente davon nachzuweisen. Diese Methode beinhaltete die Verwendung von Blitz-Photolyse (sehr kurze Lichtpulse) zur Beleuchtung gasförmiger freier Radikale mittels kinetischer Spektroskopie. 1975 konnte er Moleküle mit einer Lebensdauer von nur 1 Pikosekunde nachweisen. Seine Arbeit hat zur Entwicklung der Photochemie mit Anwendungen auf biochemische Probleme beigetragen.
1955 erhielt er den Corday-Morgan-Medaille und Auszeichnung entweder Corday-Morgan-Medaille und Preis eine hohe Auszeichnung, die jährlich von der Königliche Gesellschaft für Chemie. Außerdem erhielt er die Davy-Medaille (1971), die Rumford-Medaille (1978), die Faraday-Medaille (1980) und die Copley-Medaille (1992). Er erhielt den Nobelpreis für Chemie zusammen mit dem Norrish und Manfred Eigen. Porter war Redakteur bei der Bulletin der Atomwissenschaftler, eine Online-Publikation.
Weihnachtsvorlesungen der Royal Institution
Porter hat zweimal unterrichtet für Weihnachtsvorträge der Royal Institution. Im 1969 er hielt einen Vortrag über "Time Machines" und in 1976 auf "Die Naturgeschichte eines Sonnenstrahls". Die Vorlesungen der Königliche Institution von Großbritannien werden immer noch jährlich in London zu Weihnachten gegeben.