WikiDer > Thomas Steitz
| 23. August1940 – 9. Oktober2018 | ||||
Thomas Steitz (2009) | ||||
| Geburtsland | Vereinigte Staaten | |||
| Geburtsort | Milwaukee, Wisconsin | |||
| Nobelpreis | Chemie | |||
| Jahr | 2009 | |||
| Grund | "für Studien über die Struktur und Funktionen des Ribosoms." | |||
| Zusammen mit | Ada Yonath Venkatraman Ramakrishnan | |||
| Vorgänger | Osamu Shimomura Martin Chalfie Roger Tsien | |||
| Nachfolger | Akira Suzuki Richard Heck Ei-ichi Negishic | |||
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Thomas Arthur Steitz (Milwaukee, 23. August1940 – Branford, Connecticut, 9. Oktober2018[1]) war ein amerikanischer Chemiker auf dem Gebiet der Molekularbiologie und Biochemie. Er untersuchte den Aufbau und die Funktionsweise der Ribosom.
2009 erhielt er den Nobelpreis für Chemie zusammen mit Venkatraman Ramakrishnan und Ada Yonath.[2] Steitz erhielt 2007 auch den Gairdner International Award[3] "für seine Erforschung des Aufbaus und der Funktionsweise der Ribosom das hat gezeigt, dass die PeptidTransferase ein RNA-katalysierte Reaktion. Er enthüllte auch die Funktionsweise von Antibiotika.[4]
Biografie
Steitz wurde in Milwaukee, Wisconsin geboren als Sohn von Arthur und Catherine Steitz.[5] Nach dem Abitur 1958 studierte er Chemie an der Lawrence-Universität im Apfelton (Bachelor 1962) und die Harvard Universität, wo er 1966 unter der Leitung des späteren Nobelpreisträgers in Molekularbiologie und Biochemie promovierte William Lipscomb.[6]
Nach einem Jahr als Postdoc in Harvard und drei Jahren an der Medizinischer Forschungsrat (MRC) in Cambridge, UK, wurde er bereits 1970 zum Professor für Molekulare Biophysik und Biochemie an der Yale Universität. Er war mit Joan Steitz verheiratet. Sie ist Professorin für Molekulare Biophysik in Yale.
Arbeit
Steitz führte umfangreiche Studien zu den molekularen, chemischen und biologischen Mechanismen von Proteinen und Nukleinsäuren durch. In seinem Labor in Yale kartierte er die Position der 100.000 Atome, aus denen das Ribosom besteht. Besonderes Augenmerk wurde auf die Art und Weise gelegt, in der das Ribosom das Ziel von Antibiotika ist. 1998 veröffentlichte er als erster Wissenschaftler die Kristallstruktur der großen "Untereinheit" des Ribosoms, was einen Durchbruch in der Erforschung dieses molekularen Systems bedeutete.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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