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Fiat Tempra
Fiat Tempra
Die Fiat Tempra Limousine
MarkeFiat
Flagge von Italien Italien
Arttempra
Produktionsjahre19901996 (Italien)
1990 - 1995 (Truthahn)
1990 - 2000 (Brasilien)
Produktionsmengeca. 1.000.000
Körperstil
Limousine
Kombi (SW)
Coupe (Brasilien)
VorgängerFiat-Regata
NachfolgerFiat Marea
verbunden
KonkurrentenVolkswagen Jetta, Opel Astra, Renault 19, Ford Orion
DesignerIDEE.
FabrikCassino(FR), Italien
Brasilien
Bursa Türkei
Layout
Maße (L×B×H)Limousine: 4.354 x 1.695 x 1.445 m²
SW: 4.470 x 1.695 x 1.500 m²
Radstand2540 mm
Masse1.046 bis 1.220 kg
Der Fiat Tempra S.W.
Portal  Portalsymbol  Wagen

Das Fiat Tempra ist ein Auto aus der kompakten Mittelklasse der italienischen Automarke Fiat. Das Modell wurde 1990 als Nachfolger des Fiat-Regata und wurde 1996 in Europa von der Fiat Marea. Der Tempra war als Limousine und als Kombi erhältlich. Es gab auch ein Van-Variante die verkauft wurde als Fiat Marengo. In Brasilien lieferte Fiat den Tempra auch als Coupé aus.

Eigenschaften

1990 war das erste Produktionsjahr des Fiat Tempra. Das Modell war eigentlich die Limousine/Kombi-Version des Fiat Tipo. Die Tempra teilt viel Technologie mit diesem Modell. Um Kosten zu sparen, diente der Tipo als Basis für viele weitere Modelle innerhalb der Fiat-Gruppe. Auch mehrere Alfa Romeos und Lancias basieren auf dem Tipo. Diese Strategie wurde später von vielen weiteren Herstellern übernommen, darunter die deutschen Volkswagen.

Wie alle anderen Fiats aus den späten 80er/frühen 90er Jahren zeichnet sich das Design des Tempra durch seine eckige Form aus. Das Familiengesicht von Fiats bestand damals aus einem geraden Grill mit großen, quadratischen/rechteckigen Scheinwerfern. Von vorne sieht der Tempra daher dem späteren Fiat Uno, Croma und natürlich dem Tipo sehr ähnlich. Auch der Aerodynamik hat Fiat viel Aufmerksamkeit geschenkt. Besonders sichtbar ist dies bei den verdeckten Wischern und Scheiben. Auffällig an der Limousine ist das hohe Heck, wodurch die Sicht nach hinten nicht optimal war. Die Station wurde vor allem für einen großen Laderaum konzipiert, wie man an der quadratischen Form erkennen kann. Wie sein Vorgänger ist der S.W. über eine klappbare Heckstoßstange. Dadurch wird sichergestellt, dass die Ladekante möglichst niedrig bleiben kann, um das Beladen des Gepäckraums zu erleichtern. Der Gepäckrauminhalt des S.W. beträgt 500 Liter. Beim Umklappen der Rücksitze entstehen 1550 Liter.

Neben dem Äußeren ist auch das Innere des Tempra schnittig. Auffällig ist, dass die teureren Versionen über ein digitales Armaturenbrett verfügen, während die günstigeren Versionen über ein analoges Instrumentarium verfügen.

Motoren

Benzin

ArtMotorLeistungPaarJahr
InhaltZylinder
1.41.372 cm³4-in-Reihe76 PS108 Nm1990 - 1992
1.4 d.h.1.372 cm³4-in-Reihe71 PS108 Nm1992 - 1996
1.61.581 cm³4-in-line86 PS132 Nm1990 - 1992
1.6 d.h.1.581 cm³4-in-Reihe80 PS128 Nm1990 - 1992
1.6 d.h.1.581 cm³4-in-Reihe78 PS124 Nm1992 - 1996
1,8 d.h.1.756 cm³³4-in-line110 PS142 Nm1990 - 1992
1,8 d.h.1.756 cm³³4-in-line105 PS140 Nm1992 - 1996
2.0 d.h.1.781 cm³³4-in-Reihe113 PS159 Nm1990 - 1996

Diesel

ArtMotorLeistungPaarJahr
InhaltZylinder
1,9 D1.929 cm²4-in-line65 PS119 Nm1990 - 1996
1,9 T.ds.1.929 cm³4-in-line90 PS186 Nm1990 - 1996

In den Niederlanden lieferte Fiat nur den 1.6 d.h., 2.0 d.h. und die Diesel.

Versionen

Fiat lieferte den Tempra in drei verschiedenen Ausstattungsvarianten aus, nämlich einer namenlosen Basisversion, der so und als Top-Version die SX.

  • Zur Serienausstattung gehören: analoges Armaturenbrett, Kofferraumbeleuchtung, Servolenkung und ein höhenverstellbares Lenkrad.
  • so (extra serienmäßig): getöntes Glas, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber vorn und ein Drehzahlmesser (nur Benzin).
  • SX (zusätzlich im Vergleich zu so): Stoßfänger in Farbe lackiert, beleuchtetes Handschuhfach, digitales Armaturenbrett, Kontrolltafel, Mittelarmlehne hinten, Skiluke, Sonnenrollos hinten und Drehzahlmesser.

Die SW hatte außerdem: Heckscheibenwischer, Fondarmlehne, teilbare Rücksitzbank, teilbare Heckstoßstange und eine Abdeckung für den Gepäckraum.

Facelifting

1993 führte Fiat ein Facelifting durch. Fiat montierte einen anderen Grill und auch einige Anpassungen wurden an der passiven Sicherheit des Autos vorgenommen. Darüber hinaus war das Auto optional erhältlich mit Abs und Airbags.

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