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Henotheïsme
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Henotheismus ist der Vertrauen in und mögliche Verehrung mehrerer Götter, bei denen ein Gott eine herausragende Rolle spielt. Der Begriff wurde eingeführt von Max Müller und leitet sich von den griechischen Wörtern ab henos, eins und theos, gott. Es wird auch Kathenotheismus, einschließlich Monotheismus oder monarchischer Polytheismus.

Einfach so Monolatrismus ist henotheismus eine kreuzung zwischen Monotheismus und Polytheismus. Es unterscheidet sich jedoch vom Monolatrismus darin, dass Monolatrismus der Glaube an mehrere Götter, aber die Anbetung nur eines Gottes ist, während der Henotheismus die Anbetung mehrerer Götter umfassen kann. Der Henotheismus steht also dem Polytheismus näher als dem Monolatrismus.

Während der Monotheist argumentiert, dass der eigene Gott oder die eigene Göttin der einzige ist (es gibt keinen anderen Gott außer diesem Gott), hält der Henotheist den eigenen Gott für den besten (es gibt keinen anderen Gott wie diesen Gott). Henotheistische Religionen sind daher oft stark von einer Unterwerfung unter die jeweilige als überlegen geltende Gottheit geprägt.

Beispiele für den Henotheismus in der klassischen Antike waren der Kult des ägyptischen Gottes Serapis und die Göttin Isis und der griechische Göttergott Dionysos, Hermes und Helios im Römischen Reich.

Literatur

  • F. StolzGrundzüge der Religionswissenschaft, Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht, 1988
  • H. S. beschleunigenIn unus: Isis, Dionysos, Hermes. Drei Studien zum Henotheismus, Leiden, E. J. Brill, 1990