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Brug 556
Brücke 556
Seitenansicht der Brücke 556 (März 2019)
Allgemeine Daten
OrtAmstelveen
überspanntEntwässerungsfahrt
Breite4,50 m²
Luftzug2,66 NAP m
Durchgangsbreite2 x 7,37 m²
Monumentaler Statusstädtisches Denkmal
Bauen
Bauzeit1957 (Entwurf 1941)
Benutzen
Aktuelle NutzungFußgänger/Radfahrer
Die Architektur
Artfeste Brücke
Architekt(e)Piet Kramer, Abteilung für öffentliche Arbeiten
MaterialHolz, Stahl, Beton
Portal  Portalsymbol  Verkehr & Transport

Brücke 556 ist ein Kunstwerk in dem Amsterdamer Wald. Der Amsterdamse Bos ist Teil der Gemeinde Amstelveen, während Gemeinde Amsterdam führt die Geschäftsführung.

Die Brücke wurde 1941 von . entworfen Piet Kramer des Abteilung für öffentliche Arbeiten. Kramer entwarf alle Arten von Brücken für den Amsterdamse Bos wie Decking Bridges, Taucher und eine einzelne Zugbrücke (Brücke 504). Brücke 556 zusammen mit dem Brücke 540 (blaue Brücke) und Brücke 566 (Bogenbrücke) drei Bogenbrücken. Diese gemeinsame Beschreibung ist dann auch die einzige Gemeinsamkeit der Brücken. Die Brücke 540 ist beispielsweise eine Betonbogenbrücke; die Brücke 566 ist eine Betonbogenbrücke und die Brücke 556 ist eine Holzbrücke.

Es dauerte lange, bis die Brücke 556 realisiert wurde. Sie stammt aus dem Jahr 1957. Die Brücke ist im Vergleich zu anderen Brücken im Wald relativ steil, wobei die Höhe hier keine Rolle spielt. Außer für Kanuten und Kajakfahrer gibt es hier keine Schifffahrt. Es würde darauf hindeuten, dass Kramer hier ein ästhetisches Statement setzen wollte. Die Form der Brücke erinnert am meisten an Brücken aus dem alten Japan, wie sie von . eingefangen wurde Ando Hiroshige. Kramer interessierte sich für östliche Kunst. Die Umgebung ist kaum japanisch; die Brücke verbindet sich mit dem Radargelände im Wald und steht südlich der Brücke Schottische Highlander.

Die Brücke ihrerseits hat relativ großen und massiv wirkenden Beton Widerlager. Die Spannweite wird durch ein Holz angehoben Brückenpfeiler mit Joch. Es hat sich gezeigt, dass die Brücke in diesem Baustil eigentlich keine Stütze in der Mitte benötigt; die Bogenkonstruktion selbst sorgt für die nötige Stabilität. Zwischen den Widerlagern liegt die Brücke wie ein Spaghetti-Strang mit Stahlträgern und Holzbohlen gebogen. Alles ist sauber ausgeführt. Bei der Gestaltung des Geländers kam Kramers ursprünglicher Schreinerberuf zum Tragen. Die vier Handläufe auf beiden Seiten winken zusammen mit dem Bogen in der Brücke. Sie biegen sich nicht nur vertikal, sondern auch horizontal. Das Ende und der Anfang der Brücke sind breiter als das Mitteldeck. Die Geländer beginnen und enden in auf Gehrung geschnittenen Holzpfeilern mit abgerundeten Spitzen. Die Baluster, die die Handläufe tragen, sind dreieckig gestaltet. Drei der vier Geländer sind rechteckig, während das obere Geländer eher an die Spitze der Pfeiler angepasst ist. Die Geländer werden so übereinander gelegt, dass sie leicht überstehen. Schließlich hat das Fahrdeck zwei Höhen; der Fußweg ist höher als der Radweg.

Die Brücke wird auch als bezeichnet Hutbrücke, wegen seiner Ähnlichkeit mit einem Hut.

Die Gemeinde Amstelveen hat diese Brücke benannt städtisches Denkmal. Als Gründe führte sie an:

  • die schöne Bogenform
  • das markant abfallende Erscheinungsbild in einer rechtwinkligen Landschaft
  • die Brücke steht stellvertretend für die Variante sind Kramers Brücken hier
  • die Brücke ist erkennbar und ein wesentlicher Bestandteil von Kramers Brücken für den Amsterdamse Bos.
Brücke im Regen von Ando Hiroshige
Brücke 556, Übersicht (März 2019)
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