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Ernst Brugger (Bellinzona, 10. März1914 - gossau, 20. Juni1998) war ein schweizerisch Politiker.
Brugger war der Sohn eines Lokführers, der auch Kleinbauer war. Er arbeitete einige Zeit auf dem Hof seines Vaters und lernte die Feinheiten der Landwirtschaft. Ernst Brugger absolvierte im Alter von 19 Jahren die Pädagogische Hochschule. Im Frankreich und England weitere Studien folgten; in England erwarb er auch seinen Pilotenschein. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz arbeitete er zunächst als Zweitklässler. 1947 wurde er in den Gossauer Gemeinderat gewählt (KantonZürich) gewählt. Von 1947 bis 1967 war er Mitglied des Grossen Rates (Kantonsrat) von Zürich (als parteiloser Politiker von 1947 bis 1959).
Von 1959 bis 1973 war Ernst Brugger für die Liberaldemokratische Partei (FDP) Mitglied des Regierungsrats von Zürich. Er leitete das Innen- und Justizministerium (1959-1967) und das Wirtschaftsministerium (1967-1973). Vom 1. Mai 1964 bis 30. April 1965 war er Präsident des EZB-Rats von Zürich.
Am 10. Dezember 1969 wurde Ernst Brugger Mitglied der Bundesrat gewählt. Er blieb bis zum 31. Januar 1978 Mitglied. Er leitete es Wirtschaftsministerium.
Als Wirtschaftsminister wurde Brugger mit der Wirtschaftskrise konfrontiert, mit der die Schweiz in den 1970er Jahren zu kämpfen hatte. Er ergriff die notwendigen Maßnahmen, um die Wirtschaft wiederzubeleben. Während der Ölkrise von 1973 er ergriff Massnahmen zur Aufrechterhaltung der Schweizer Ölversorgung. 1972 unterzeichnete er mit dem Minister für auswärtige Angelegenheiten Pierre Graber im Brüssel ein Handelsabkommen mit der EEG.
1973 war Ernst Brugger Vizepräsident und 1974 Bundespräsident aus der Schweiz.
Nach seinem Rücktritt arbeitete er bis 1985 als Direktor der Schweizerische Volksbank und von 1977-1988 als Präsident von Pro Infirmis.
Externe Links
- Biografie in dem Historisches Wörterbuch der Schweiz.
- www.rulers.org/swican4.html
- www.rulers.org/indexb5.html
Siehe auch
| Vorgänger: Hans Schaffner | Mitglied des Schweizerischen Bundesrates 1969-1978 | Nachfolger: Fritz Honegger |
| Bibliographische Informationen |
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