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Martin Josef Munzinger
Martin Josef Munzinger
Martin Josef Munzinger
Geboren11. November1791
Olten, SO
Verstorben6. Februar1855
Bern, SEIN
LandFlagge der Schweiz Schweiz
Politische ParteiRadikale Partei
BerufPolitiker, Händler
Religionrömisch katholisch
Mitglied des Bundesrates
Ernennung16. November1848
Schlussendlich6. Februar1855
Vorgängerneue Funktion
NachfolgerMelchior Josef Martin Knusel
3. Bundespräsident der Schweiz
Ernennung1. Januar1851
Schlussendlich31. Dezember1851
Vizepräsident)Jonas Furrer
VorgängerDaniel-Henri Druey
NachfolgerJonas Furrer
Portal  Portalsymbol  Politik

Martin Josef Munzinger (Olten, 11. November1791Bern, 6. Februar1855) war ein schweizerischPolitiker und Revolutionär.

Persönliches Leben

Münzinger war Händler von Beruf. Einer seiner Söhne, Walther, war der Gründer der schweizerischAlte katholische Kirche. Sein anderer Sohn Werner war ein Orientalist.

Zur Zeit des Bundes der XXII. Kantone

Um 1815, die Bund der XIX. Kantone, ein Protektorat von dem Erstes französisches Reich, danach im Bund der XXII. Kantone das Patrizier kam wieder an die Macht. Munzinger lehnte dies vehement ab. Anschließend verbüßte er eine zweijährige Haftstrafe.

Im 1830 wurde Munzinger as Liberale Mitglied des Regierungsrates der KantonSolothurn gewählt. Er war in erbittertem Widerstand gegen die Konservative. Später wurde er landammann (Regierungschef) des Kantons gewählt.

Denkmal für Martin Josef Munzinger in seinem Geburtshaus Olten.

Mitglied des Bundesrates und Bundespräsident

Nach dem Sonderbundkrieg, die den Sieg der Liberalen einleitete, wurde er am 16. November 1848 als eines der sieben ersten Mitglieder der ersten berufen Bundesrat gewählt. Als Mitglied des Bundesrates leitete er folgende Departemente:

Während der ersten Amtszeit, in der Munzinger vom 16. November 1848 bis zum 31. Dezember 1850 das Finanzministerium leitete, wurden einige Wirtschaftsreformen durchgeführt. Die Befugnis zur Erhebung von Zöllen war Schweizer Verfassung von 1848 der Eidgenossenschaft gewidmet. Bisher hatten die Kantone hierfür eine eigene Zuständigkeit. Damals war das Dossier über Zölle ein heikles Thema in der Schweizer Politik. Die Übertragung dieser Befugnis war zudem der Grund, warum der italienischsprachige Kanton Tessin hatte im Sommer 1848 gegen die Verfassung gestimmt.

Neben den Zollreformen brachte das neue Bundesland auch Währungsreformen. 1850 ein neuer Bundes Währungen eingeführt, nämlich die Schweizerfranken. Mit diesen Reformen brach Munzinger den Widerstand der wenigen Ostkantone. Schließlich hatten sie enge wirtschaftliche Beziehungen zu Südpreußen. Allerdings sah er die Reformen nicht ganz so, wie er sie sich vorgestellt hatte: Munzinger befürwortete nicht den Franken als Einheitswährung, sondern den Gulden. Nach seiner Bundespräsidentschaft vom 1. Januar 1851 bis 31. Dezember 1851 kehrte er in das Finanzministerium zurück.

Während seiner Mitgliedschaft im Bundesrat war Munzinger das dritte Mitglied vom 1. Januar 1851 bis 31. Dezember 1851 Bundespräsident der Schweiz. Davor, vom 1. Januar 1851 bis 31. Dezember 1851, war er bereits Vizepräsident.

In den letzten Jahren seines Lebens litt Munzinger an einer Krankheit. Die Ärzte konnten jedoch keine genauen Angaben machen Diagnose einstellen. Aufgrund seiner Krankheit verpasste er oft Sitzungen des Bundesrates. Er ging um zu heilen heilt im Baden (in Preußen) und in Bad Ragazi (im Kanton St. Gallen). Obwohl er seit Monaten an seiner Krankheit und an einer DepressionIm Dezember 1854 kandidierte er erneut für die Wahl zum Bundesrat. An der Bundesratssitzung vom 31. Januar 1855 brach er zusammen. Im Bern Munzinger starb eine Woche später im Dienst 6. Februar1855. Sein Nachfolger im Bundesrat war Melchior Josef Martin Knusel.

Siehe auch

Externer Link

Vorgänger:
Nein
Mitglied des Schweizerischen Bundesrates
1848-1855
Nachfolger:
Melchior Josef Martin Knusel