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Doris Leuthard | ||||
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Doris Leuthard im Jahr 2011. | ||||
| Geboren | 10. April1963 Merenschwand | |||
| Region | ||||
| Land | ||||
| Politische Partei | Christlich-Demokratische Volkspartei | |||
| 109. Mitglied von Bundesrat | ||||
| Ernennung | 1. Januar2006 | |||
| Schlussendlich | 31. Dezember2018 | |||
| Vorgänger | Joseph Deiss | |||
| Nachfolger | Viola Amherd | |||
| Bundespräsident der Schweiz | ||||
| Ernennung | 1. Januar2010 | |||
| Schlussendlich | 31. Dezember2010 | |||
| Vorgänger | Hans-Rudolf Merz | |||
| Nachfolger | Micheline Calmy-Rey | |||
| Ernennung | 1. Januar2017 | |||
| Schlussendlich | 31. Dezember2017 | |||
| Vorgänger | Johann Schneider-Ammann | |||
| Nachfolger | Alain Berset | |||
| Wirtschaftsminister | ||||
| Ernennung | 1. August2006 | |||
| Schlussendlich | 31. Oktober2010 | |||
| Vorgänger | Joseph Deiss | |||
| Nachfolger | Johann Schneider-Ammann | |||
| Minister für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation | ||||
| Ernennung | 1. November2010 | |||
| Schlussendlich | 31. Dezember2018 | |||
| Monarch | Moritz Leuenberger | |||
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Doris Leuthard Hausin (Merenschwand, 10. April1963) ist ein schweizerischAnwalt und Politiker für die Christlich-Demokratische Volkspartei (CVP/PDC) vom Kanton Argau. Vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2018 war sie Mitglied der Bundesrat. 2010 und 2017 war sie Bundespräsident der Schweiz.
Biografie
Bildung
Doris Leuthard studierte Rechtswissenschaften an der Universität Zürich und erhielt 1991 den Titel Anwalt.
Frühe politische Karriere
Von 1993 bis 2000 war sie Mitglied des Schulrates der Muric. Von März 1997 bis Januar 2000 war sie Mitglied der Grosser Rat des Aargau. Bei der Bundestagswahl 1999 sie wurde in der gewählt Nationalrat, wo sie Mitglied des Wirtschafts- und Steuerausschusses und des Rechtsausschusses wurde. 2003 wurde sie wiedergewählt.
Parteivorsitzende
Im Mai 2001 wurde sie stellvertretende Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Volkspartei und im September 2004 Vorsitzende ihrer Partei. Sie wurde Vorsitzende in einer schwierigen Zeit für ihre Partei, nachdem Bundestagswahl 2003 erlitt eine Wahlniederlage und sicherte sich in der Folgezeit den zweiten Sitz in der Bundesrat hatte gegen die verloren Schweizerische Volkspartei (SVP/UDC) durch die Nichtwiederwahl des CVP/PDC-Bundesrats Ruth Metzler-Arnold und die Wahl des SVP/UDC-Offiziers Christoph Blocher. Leuthard gehörte dem Mitte-Rechts-Flügel ihrer Partei an. Sie sprach sich für eine Reform des Asylrechts aus, lehnte jedoch die Privatisierung von Swisscom.
Mitglied des Bundesrates
Nach dem Rücktritt eines CVP/PDC-Bundesrats Joseph Deiss aus dem Bundesrat war Leuthard Favorit auf seine Nachfolge im Bundesrat. Am 14. Juni 2006 war sie nicht überrascht von der Bundesversammlung gewählt in der Bundesrat mit 133 von insgesamt 234 gültigen Stimmen. Sie trat am 1. August 2006 in den Bundesrat ein. Sie war befugt, Wirtschaftsministerium. Nach der Wahl der sozialistischen Simonetta Sommaruga und die Liberalen Johann Schneider-Ammann im Bundesrat am 27. September 2010 wurden die Befugnisse neu verteilt und Leuthard wurde zuständig für die voor Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation.

Am 10. Dezember 2008 wurde sie zur Vizepräsidentin für das Jahr 2009 gewählt. Am 2. Dezember desselben Jahres wurde sie ernannt Bundespräsident der Schweiz für das Jahr 2010 gewählt. Sie war die dritte Frau, die dieses Amt innehatte, nach Ruth Dreifuss im Jahr 1999 und Micheline Calmy-Rey im Jahr 2007. Nach der Bundestagswahl 2011 Leuthard wurde mit 216 Stimmen in einem Wahlgang als Bundesrätin wiedergewählt. Vier Jahre später, bei der Bundesratswahl nach dem Bundestagswahl 2015, erhielt sie am 9. Dezember 2015 215 der 234 gültigen Stimmen. Am selben Tag wurde sie zum zweiten Mal zur Vize-Bundespräsidentin gewählt, die sie 2016 unter Bundespräsident Johann Schneider-Ammann innehatte. Ein Jahr später, am 7. Dezember 2016, wurde sie mit 188 von 207 Stimmen zur Bundespräsidentin für 2017 gewählt.
Als Ministerin für Energie und Umwelt wurde Leuthard nach der Atomkatastrophe von Fukushima vom 11. März 2011 zu einer Vorreiterin des Atomausstiegs. Nur zwei Monate nach der Katastrophe beschloss der Bundesrat auf Anregung von Leuthard den Ausstieg aus der Kernenergie. Später stellte sich heraus, dass dieser Entscheid im Bundesrat von einem sog Frauenmehrheit, wobei es den damals vier weiblichen Bundesratsabgeordneten gelang, den Atomausstieg gegen die drei männlichen Bundesratsabgeordneten durchzusetzen.[1]
Am 27. September 2018 gab Leuthard ihren Austritt aus dem Bundesrat nach zwölf Jahren bekannt. Ihr Nachfolger im Bundesrat wurde am 1. Januar 2019 von ihrem Parteikollegen Viola Amherd.
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| Vorgänger: Joseph Deiss | Mitglied des Schweizerischen Bundesrates 2006-2018 | Nachfolger: Viola Amherd |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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