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Georges-Andre Chevallaz (Lausanne, 7. Februar1915 - Dort, 8. September2002) war ein schweizerisch Politiker für die Liberaldemokratische Partei (FDP/PRD). Von 1974 bis 1983 war er Teil der Bundesrat. 1980 war er Bundespräsident der Schweiz.
Biografie
Bildung

Er studierte Literatur und Geschichte im Paris und Lausanne. Von 1942 bis 1955 war er Lehrer an der Handelsschule in Lausanne. Von 1955 bis 1958 war er Chefbibliothekar des Kantons Bibliothek von Waadt. Gleichzeitig war er Professor für Diplomatiegeschichte an der Universität Lausanne.
Politiker
1949 wurde Chevallaz in den Stadtrat von Lausanne gewählt. Von 1957 bis 1973 war er Stadtpräsident von Lausanne. 1958 wurde Chevallaz in die Nationalrat (Bundesparlament) gewählt. Er blieb bis 1973 im Nationalrat. Von 1970 bis 1973 war er Vorsitzender der FDP.
Am 5. Dezember 1973 wurde Georges-André Chevallaz in die FDP/PRD berufen Bundesrat gewählt, obwohl er nicht der offizielle Kandidat seiner Partei war. Er hat es geschafft Abteilung für Finanzen (1974-1979) und die Abteilung für Militärische Angelegenheiten (1980-1983). Als Finanzminister versuchte er 1977 ein neues Steuermodell einzuführen, was jedoch von der Bevölkerung abgelehnt wurde. 1979 war er Vizepräsident und 1980 Bundespräsident.
Chevallaz war als Gegner eines möglichen Schweizer Eintritts in die Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Von 1988 bis 1992 war er Vorsitzender der Stiftung, die Historisches Wörterbuch der Schweiz gibt frei.
Familie
Georges-André Chevallaz war der Sohn des bekannten Schweizer Bildungsreformers Georges Chevallaz. Olivier Chevallaz, ein Sohn von Georges-André, ist im Auftrag der FDP Mitglied des Stadtrats von Lausanne. Sein Sohn Martin Chevallaz war ein Kandidat für die Christlich-Demokratische Volkspartei für den Nationalrat. Georges-Andrés Bruder war Bürgermeister von Pully.
Veröffentlichungen
- Aspects de l'agriculture vaudoise à la fin de l'Ancien Régime : la terre, le blé, les charge; F. Rouge, Lausanne; (1949) -- Dissertation
- Die Herausforderung der Neutralität: Diplomatie und Verteidigung der Schweiz; Lexington-Bücher, Lanham (Le défi de la neutralite, 2001) ISBN 0-7391-0274-5
- Histoire générale, de 1789 à nos jours; Payot, Lausanne (1. Aufl., 1957)
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Vorgänger: Nello Celio | Mitglied des Schweizerischen Bundesrates 1974-1983 | Nachfolger: Jean-Pascal Delamuraz |