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Max Petitpierre
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Max Petitpierre (Neuchâtel, 26. Februar1899 - 25.März1994), war ein schweizerisch Politiker.

Biografie

Petitpierre studierte Rechtswissenschaften (Schwerpunkt: Privatrecht) an der Universität Neuchâtel. Später war er dort Professor für Internationales Privatrecht. 1937 wurde er Mitglied der Liberaldemokratische Partei (FDP) in der Grosser Rat von Neuenburg gewählt.

1942 wurde Petitpierre in die Nationalrat gewählt. Am 14. Dezember 1944 wurde er als Nachfolger von Marcel Pilet-Golaz in dem Bundesrat gewählt. Bis zum 30. Juni 1961 gehörte er dem Bundesrat an. Während seiner Amtszeit leitete er die Abteilung für Politische Angelegenheiten (= Auswärtige Angelegenheiten).

Während der Amtszeit von Petitpierre als Präsident des Departements für politische Angelegenheiten nahm die Schweiz diplomatische Beziehungen zu den Sovietunion (1945) und spielte eine wichtige Rolle in der Waffenstillstandskommission zur Überwachung der Waffenstillstand zwischen Norden- und Südkorea. 1950 wurde die werd Volksrepublik China anerkannt. Petitpierre aus Genf eine international bedeutende Stadt. 1954 gab es die Indo-China-Konferenz Platz. Vom 18. bis 23. Juli 1955 fand in Genf die Konferenz der "Big Four" (Staatsoberhäupter der UdSSR, USA, Großbritanniens und Frankreichs) statt, vom 27. Oktober bis 16. November die der Außenminister der "große Vier" Edgar Faure (Frankreich), Anthony Eden (Vereinigtes Königreich), Nikolai Bulganin (UdSSR), Dwight D. Eisenhower (USA) in Genf. Vom 8. bis 20. August 1955 fand in Genf die Große Internationale Atomkonferenz statt.

Petitpierre war 1949 und 1950, 1955, 1960 Vizepräsident Bundespräsident.

Nach seinem Rücktritt war er Mitglied des Komitees der Weisen, das nach einer Lösung für die Jura-Materie (Sprachschlacht im Kanton Jura).

Petitpierre war zweifellos einer der bedeutendsten Schweizer Politiker des 20. Jahrhunderts.

Seine Aussenpolitik zielte darauf ab, die schweizerische Neutralität zu garantieren, aber es darf hinzugefügt werden, dass sie etwas westlich orientiert war.

Petitpierre war mit der Tochter von . verheiratet PhilosophDenis de Rougemont. Sein Sohn ist Gilles, Jurist und Mitglied der Nationalrat (1979-1991), Mitglied der Kantonsrat (1991-1995).

Siehe auch

Externer Link

Vorgänger:
Marcel Pilet-Golaz
Mitglied des Schweizerischen Bundesrates
1944-1961
Nachfolger:
Hans Schaffner