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Jakob Stämpfli
Jakob Stampflic
Jakob Stampflic
Geboren23. Februar1820
schwanden, SEIN
Verstorben15. Mai1879
Bern, SEIN
LandFlagge der Schweiz Schweiz
Politische ParteiRadikale Partei
PartnerSusanne Rosine Elise Snell
BerufPolitiker, Anwalt
ReligionReformiert
Mitglied des Bundesrates
Ernennung1. Januar1855
Schlussendlich31. Dezember1863
VorgängerUlrich Ochsenbein (SEIN)
NachfolgerKarl Schenk (SEIN)
8. Bundespräsident der Schweiz
Ernennung1. Januar1856
Schlussendlich31. Dezember1856
Vizepräsident)Konstanter Fornerod
VorgängerJonas Furrer (ZH)
NachfolgerKonstanter Fornerod (VD)
11. Bundespräsident der Schweiz
Ernennung1. Januar1859
Schlussendlich31. Dezember1859
Vizepräsident)Friedrich Frey-Herose
VorgängerJonas Furrer (ZH)
NachfolgerFriedrich Frey-Herose (ZH)
14. Bundespräsident der Schweiz
Ernennung1. Januar1862
Schlussendlich31. Dezember1862
Vizepräsident)Konstanter Fornerod
VorgängerMelchior Josef Martin Knusel (LU)
NachfolgerFriedrich Frey-Herose (ZH)
Portal  Portalsymbol  Politik

Jakob Stampflic (schwanden, 23. Februar1820 - Bern, 15. Mai1879) war ein schweizerisch Politiker. Er war 1856, 1859 und 1862 der 8., 11. und 14. Bundespräsident aus der Schweiz.

Persönliches Leben

Stämpfli studiert Rechte zum Universität Bern. Nach seiner Beförderung wurde er 1843 Anwalt. 1845 wurde er Herausgeber der Berner Zeitung, eine radikal gesinnte Zeitung.

Im Kanton Bern

Stämpfli trat der Radikalen Partei bei, der Vorläuferin der aktuellen Liberaldemokratische Partei.Die Liberalen. Er schloss sich der Opposition der Gemäßigten an Liberale wer dann in der KantonBern an der Macht waren. Im Juli 1846 wurde er in den Regierungsrat von Bern gewählt. Er war Verwalter des Finanzministeriums. Er führte ein neues Steuersystem ein und schaffte die letzten feudalen Praktiken ab. Vom 1. Juni 1849 bis 31. Mai 1850 war Stämpfli Präsident des EZB-Rates.

Mitglied des Bundesrates und Bundespräsident

Mandate

1849 wurde Stämpfli in die gewählt Kantonsrat und 1850 im Nationalrat. Das sind die beiden Räume des Bundesversammlung. Von 1851 bis 1854 war er Präsident des Nationalrates.

Am 6. Dezember 1854 wurde Jakob Stämpfli zum Bundesrat gewählt, in Folge Ulrich Ochsenbein, der zu den ersten sieben Mitgliedern des Bundesrates gehörte. Während seiner Mitgliedschaft im Bundesrat leitete er nacheinander folgende Departemente:

Stämpfli war 1855, 1858 und 1861 Vizepräsident sowie 1856, 1859 und 1862 Bundespräsident. Nachdem er sich 1863 nicht mehr zur Wahl gestellt hatte, lief seine Amtszeit als Mitglied des Bundesrates bis zum 31. Dezember desselben Jahres. Ihm folgte Karl Schenk.

Politik

Während der Krise in Neuenburg Jakob Stämpli erfreute sich wegen seiner starken Haltung gegen . großer Beliebtheit Preußen, nach dem royalistischen Putsch im KantonNeuchâtel wurde niedergeschlagen (1856) und 1857 wurde die Übereinkommen von Paris kam zustande. Auch während der Wirsing-Krise (1860) Stämpfli spielte eine wichtige Rolle.

1862 führte Stämpfli die Verhandlungen im Namen der Schweiz an der Vertrag von Dappes, wo dies die letzte Grenze im . ist Dappes-Tal wurde aufgenommen zwischen Schweiz und Frankreich. Frankreich strebte aus militärischen Gründen die Übernahme eines Stücks Schweizer Territoriums an. Dem stimmte die Schweiz im Austausch für ein Stück französisches Territorium zu. Diese Grenzkorrektur hatte zur Folge, dass das Grenzdorf La Cure in einen französischen und einen schweizerischen Teil geteilt.

In dem 1860er Jahre er war eine treibende Kraft hinter dem Kauf der Bahnen durch den Bund und der Gründung der Staatsbahnen.

Spätere Karriere

1865 war er Mitbegründer und bis 1878 erster Vorsitzender der Bundesbank, dem Vorgänger der Schweizerische Nationalbank. Stämpfli wurde auch zum zweiten Mal ausgezeichnet Bundespräsident 1875. 1877 gründete er eine weitere Anwaltskanzlei.

Der Bundesrat ernannte ihn 1872 zum Mediator in der Frage der Ansprüche in Alabama, ein diplomatischer Konflikt zwischen den Vereinigte Staaten und der Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland am Ende von Amerikanischer Bürgerkrieg.

Jakob Stämpfli war der Schwiegersohn von Wilhelm Snell. Stämpfli wurde auf dem Bremgartenfriedhof in Bern beigesetzt.

Siehe auch

Externer Link

Vorgänger:
Ulrich Ochsenbein
Mitglied des Schweizerischen Bundesrates
1855-1863
Nachfolger:
Karl Schenk