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Barbiersbrug
Friseurbrücke
Friseurbrücke mit im Hintergrund Apollo-Haus
Allgemeine Daten
OrtAmsterdam Süd
Koordinaten52° 21′ N, 4° 53′ O
überspanntAmstel-Kanal
Breite30 m
Durchgangsbreite10 m
Monumentaler StatusNationaldenkmal
Denkmalnummer527855
BrückennummerBrücke 404
Bauen
Bauzeit1927-1928
Benutzen
Aktuelle NutzungStraßenbrücke
Die Architektur
Architekt(e)Piet Kramer
BesonderheitenBrückenhäuser
Barbiersbrug (Großraum Amsterdam)
Friseurbrücke
Portal  Portalsymbol  Verkehr & Transport

Das Friseurbrücke (Brücke 404) ist ein fester Brücke im Amsterdam Süd.

Ort

Die dreißig Meter breite Straßenbrücke bildet die Verbindung zwischen den Ferdinand Bolstraat und der Scheldestraat. Das Trägerbrücke mit einer Durchgangsbreite von 10 Metern überspannt es Amstel-Kanal mit seinem Jozef Israelskade und Amstelkade. Nordöstlich der Brücke befand sich der Komplex der Alte RAI und seit 1971 es Hotel Okura Amsterdam. Ein paar hundert Meter weiter östlich liegt der Gerard Revebrugauch von Kramer. Die Brücke ist Teil von Süd planen.

Brücke

Die Brücke wurde hier 1927/1928 nach einem Entwurf von Cornelis Biemond (technischer Teil) und Piet Kramer (ästhetischer Teil) mit Gesamtverantwortung Architekt/Direktor Wichert Arend de Graaf von Öffentliche Bauarbeiten. Kramer entwarf eine Brücke im Stil der Amsterdamer Schule mit dekorativen schmiedeeisernen (ca. 6000 kg) Balustraden. Auch die Skulpturen (die vier Statuen bestehen aus einem Faunkopf bis zum Kinn im wogenden Wasser, einer gewundenen Schlange umgeben von wogendem Wasser, einem Kopf in den Wellen und einem Fisch im Wasser) von Hildo Krop fehlen nicht. Kramer war lange mit seinem Design beschäftigt. Zeichnungen gehen bis ins Jahr 1916 zurück, aber die Erster Weltkrieg einen Schraubenschlüssel ins Werk geworfen. Kredit kam erst 1925 und dann konnte die Stadt mit dem Ersatz der bereits gebauten hölzernen Notbrücke beginnen. Kramer lieferte mit der Brücke 404 eine der bemerkenswertesten Brücken der Stadt. Dies gilt weniger für die Brücke selbst, sondern eher für die projektierten vier Brückenhäuser, die ab der Fertigstellung 1928 als (kleine) Einzelhandelsflächen (jeweils 16 m² Nutzfläche) dienten.[1] Diese Häuser sind ebenfalls im Stil der Amsterdamer Schule (geradlinig und eckig) mit vier ähnlichen Schornsteinen, Zeltdächern und hohlen Dachziegeln gebaut. Der andere Entwurf für das Gebiet war jedoch spektakulärer mit zusätzlichen Etagen an den Häusern und einer Spannweite zwischen den Häusern, die als Raummiete dienen könnte.[2] Dem damaligen Schönheitskomitee gefiel dieser zusätzliche Raum nicht, weil es schwierig war, ihn zu vermieten. Die vier Häuser standen der Sichtbarkeit nicht im Wege. Der Entwurf für diese Brücke würde Kramer zu einem der vier Entwürfe für eine Brücke in der Nähe von Minervalaan inspirieren, aber diese Entwürfe würden nie verwendet werden.

Auf den Plänen waren bereits vor der Auslieferung Straßenbahngleise sichtbar. Ab 4. Juli 1929 fuhr Straßenbahnlinie 20 über die Brücke, wurde aber am 3. April 1930 ersetzt durch Straßenbahnlinie 25. Am 16. Oktober 1977, Straßenbahn 12 damit. Im Dezember 2013 verschwand die Straßenbahn 25 im Vorfeld der Reformen des Straßenbahnnetzes durch den Bau der Nord-Süd-Linie.

Die Brücke wurde als 2004 bezeichnet Nationaldenkmal.

Name

Die Brücke ging jahrelang anonym durchs Leben, im Volksmund erhielt sie den Namen Ferdinand Bolbrug, genau wie die nach dem Maler benannte Straße. Ferdinand Bol und auch Scheldebrug, genau wie die nach dem Schelde. 2011 legte die Anwohnerpartei Vereniging Ons Zuid einen Initiativvorschlag vor, die damals noch namenlose Brücke nach dem Baustil „Amsterdamer Schulbrücke“ zu nennen.[3] Im Jahr 2016 wollte die Gemeinde die inoffiziellen Zuschreibungen loswerden und die Bevölkerung von Amsterdam konnte zwischen einer anonymen Brücke (also nur mit einer Brückennummer gekennzeichnet), die inoffizielle Zuschreibung offiziell machen oder ihr einen neuen Namen geben. Für die Brücke wurde ein Vorschlag unterbreitet, sie nach der Familie zu benennen Friseure, die mehrere Maler hervorgebracht hat. Dieser Vorschlag wurde am 6. Dezember 2016 angenommen.[4] Nördlich des Amstel-Kanals befinden sich weitere nach Malern benannte Straßen.

Bilder

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