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Hugo de Vriesbrug
Hugo de Vriesbrug
Hugo de Vriesbrug (April 2018)
Allgemeine Daten
OrtAmsterdam Ost
überspanntHugo de Vrieslaan
Brückennummer457
Bauen
Bauzeit1958-1960
Öffnung2. Mai 1960
Benutzen
Aktuelle NutzungStraßenbrücke
Weggooiseweg
Die Architektur
ArtViadukt/Tunnel
Architekt(e)Abteilung für öffentliche Arbeiten
MaterialBeton
Portal  Portalsymbol  Verkehr & Transport

Das Hugo de Vriesbrug (Brücke 457) ist a Kunstwerk im Amsterdam Ost. Obwohl nummeriert als Brücke, ist es ein Überführung oder Tunnel je nach Standpunkt. Das Gebäude überspannt den Hugo de Vrieslaan und befindet sich im gooiseweg.

Der Wunsch nach einem Weg dazwischen Amsterdam und Der Wurf stammt aus den Jahren dreißig des 20. Jahrhundert, eine endgültige Entscheidung folgte am 30. März 1938.[1] Bis zum Zweiter Weltkrieg alles wurde verschoben. Erst in den Jahren fünfzig Folgemaßnahmen ergriffen wurden. Dazu musste die ursprüngliche Konstruktion aufgrund der zunehmenden Pkw-Nutzung komplett überarbeitet werden. 1956/1957 wurde mit dem Bau eines Deichkörpers zur Stützung dieser (zukünftigen) Autobahn begonnen. Im April 1957 war bis Hugo de Vrieslaan bereits so viel Sand abgelagert, dass dort mit den Arbeiten an der Brücke begonnen werden konnte. Allerdings hatte die Regierung einen Ausgabenstopp angekündigt, damit zwar noch Sand deponiert, aber keine Bauarbeiten durchgeführt werden können. Für die Brücke Hugo de Vries wurden eine Million Gulden benötigt, aber die Gemeinde Amsterdam konnte die Finanzierung aufgrund des Ausgabenstopps nicht abschließen. Ein Gesamtpaket von rund 40 Millionen Euro für Bauleistungen war zu viel des Guten. Im September 1958 wurde die vond Abteilung für öffentliche Arbeiten die Möglichkeit, elf Brücken für 10 Millionen Gulden zu bauen/zu reparieren, davon vier im Gooiseweg (Kamerlingh Onnesbrug, Hugo de Vriesbrug, Brücke 460 und Alleebrücke überqueren), aber auch das riesige Viadukt (damals größte Brücke der Stadt) Brücke 705.[2] Vermutlich waren die Kosten inzwischen gestiegen (siehe die anderen drei Spannen). Im Dezember 1959 war der Bau weitgehend abgeschlossen, so dass der Abschnitt Gooiseweg voraussichtlich im Sommer 1960 eröffnet werden konnte. Am 2. Mai 1960 wurde die nördliche Fahrbahn dieser Straße für den Verkehr freigegeben (sie diente mehrere Monate lang als Zweibahnstraße). Es gab eine drei Kilometer lange neue Straße zwischen den Prinz Bernhard Platz (damals noch Herr Treubplein) und die Hartveldsebrug.[3] Die Eröffnung wurde von Alderman Public Works Goos van 't Tull durchgeführt. Der Entwurf soll von den Amsterdam Public Works stammen, der konkrete Designer ist noch unbekannt. Hinsichtlich dieses Kunstwerks gibt es jedoch Ähnlichkeiten mit dem Brücke 386 (Cornelis Lelylaan/Westlandgracht), deren Designer Dirk Sterenberg ist. Diese Ähnlichkeiten bestehen beispielsweise in den Wänden des Brückendecks und der grafischen Gestaltung der Balustraden. Der Viadukt bestand aus mehr als 8.500 vorgefertigten Teilen, die vor Ort montiert werden.[4] Diese Bauweise war schneller (der Bau dieses großen Viadukts dauerte zehn Monate so lange wie der Bau des viel kleineren Fuß-/Radtunnels 460). Außerdem konnte der Hugo de Vrieslaan während der Bauzeit vom Verkehr genutzt werden. Die Gesamtspannweite über die Allee und das zugehörige Wasser betrug etwa 100 Meter.

Die Straße war Teil einer geplanten Durchgangsstrecke (die Amsterdamer Ringstraße war noch nicht da) zwischen Het Gooi und Nordholland über IJ durch das noch zu bauende Eistunnel. Die Eröffnung des gesamten Gooisewegs verursachte in den folgenden Jahren sofort Verkehrsprobleme. Aufgrund von Arbeiten an der Wibautstraat und Weesperstraat fast der gesamte Verkehr vom und zum Gooiseweg musste über den Berlage-Brücke, die dafür nicht berechnet wurde.

Das Kunstwerk ging von Anfang an namenlos durchs Leben. Am 8. Dezember 2017 veröffentlichte die Stadt Amsterdam eine Liste mit Gebäudenamen für die Aufnahme in die Schlüsselregister Adressen und Gebäude. Es handelte sich dann um Objekte in und über Autobahnen in und um Amsterdam. Die Brücke wurde dann direkt nach Hugo de Vrieslaan und damit indirekt nach dem Biologen benannt Hugo de Vries.

Brücke Hugo de Vries im Bau (1959)
Links in der Mitte die Amstel Station
Siehe die Kategorie Brücke 457, Hugo de Vriesbrug von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.