WikiDer > Beiwagen TT
Nick Crowe und Darren Hoffnung Biene Schnaps gut 2005 beim Rennen B, in dem sie Zweiter wurden. Rennen A haben sie gewonnen |
Allan Schofield und Pete gründet belegte 2007 zwei fünfte Plätze |
Matthew Dix wartet mit Julie Hanks-Elliott zum Ausbildungsbeginn 2010. Julie ist die Tochter des Beiwagenfahrers Roy Hanks und Bäcker Rose Arnold |
Simon Neary und Paul Knapton warten auf den Start des ersten Rennens 2010 hinter sich Klaus Klaffenböck/Daniel Saylea und Dave Molyneux/Patrick Farrance. Sie würden Vierter werden. Im zweiten Rennen hatten sie einen großen Vorsprung, als es soweit war Bungalow fiel aus. |
Klaffenböck/Sayle überspringen Ballaugh-Brücke während der Ausbildung im Jahr 2010 |
Dave Molyneux und Patrick Farrance auf dem Weg zu ihrem Sieg im Sidecar Race B 2012 |
Tim Reeves und Dan Saylea auf dem Weg zum Sieg im ersten Rennen 2013. Die Verfolger sind Molyneux und Farrance, die schon früher gestartet waren |
Das Beiwagen TT ist der Beiwagenrennen die während der Insel Man TT auf der Insel Man. Obwohl die erste Sidecar TT bereits 1923 veranstaltet wurde, war der Wettbewerb erst zwischen 1954 und 1976 Teil der Weltmeisterschaft im Straßenrennen.
Geschichte
Die Isle of Man TT wird seit 1907 organisiert und dauerte bis zum vierziger Jahre als wichtigstes aufgeführt Straßenrennen in der Welt. In dem zwanziger Jahre wollte etwas Fahrer und auch die Organisation Auto-Cycle-Vereinigung eine Beiwagenklasse einführen, aber die Motorradhersteller waren dagegen. Sie bezweifelten, dass ihre Motorräder Rennen mit einem standhalten würden Beiwagen.
Zwanziger Jahre
Sidecars waren damals als Fortbewegungsmittel beliebt, die Hersteller hielten sie jedoch für nicht renntauglich. Kam trotzdem rein 1923 18 Beiwagenkombinationen am Start für ein Drei-Runden-Rennen auf der 60 km langen Snaefell Bergkurs, dann schon sehr gefährlich Stadtkurs. Freddie Dixon war ein erfahrener Fahrer, der seit 1921 bei Man gefahren war, aber auch einige Erfolge auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Brooklands. Er gewann die erste Sidecar TT zusammen mit seinem Bäcker Walter Denny. Sie benutzten ein spezielles Douglas Beiwagenkombination, die kippen konnte, sodass sie sich wie ein normales Motorrad in Kurven neigen konnte. Sie erreichten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 85,5 km/h, während der Sieger der schnellsten Solo-Klasse (Tom Sheard, ebenfalls mit Douglas) fuhr im Schnitt 89,4 km/h, weniger als 4 km/h schneller. Im 1924 es erschienen jedoch nur 10 Vorspeisen. Dixon führte das Rennen erneut an, bis er in der letzten Runde ausschied. Der Sieg ging nun mit einem "normalen" Norton-Modell 18, die merklich langsamer war; sein Durchschnitt lag bei 82,6 km/h. Im 1925, als die 18 Kombinationen wieder an den Start gingen, stellte Dixon mit 92 km/h einen neuen Rundenrekord auf, doch das Rennen gewann Douglas-Fahrer Len Parker mit einem Renndurchschnitt von 88,9 km/h. Danach der Sidecar TT, gleichzeitig mit dem ebenfalls jungen Ultraleichter TT, abgeschafft. Die Teilnehmerzahlen waren in beiden Klassen gering, aber auch der Sidecar TT litt weiterhin unter dem Druck der Hersteller, die Seitenwagenrennen nicht zu bewerben.
Ergebnisse der zwanziger Jahre
| Jahr | Klasse | Schaltkreis | Inhalt | 1 | 2. | 3. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1923 | Beiwagen TT | Bergkurs | kostenlos | Freddie Dixon/Walter Denny, Douglas | Graham Walker/Tony Mahon, Norton | George Tucker/Walter Moore, Norton |
| 1924 | Beiwagen TT | Bergkurs | kostenlos | George Tucker/Walter Moore, Norton | Harry Reed/?, PUNKT | A. Tinkler/?, Matador |
| 1925 | Beiwagen TT | Bergkurs | kostenlos | Len Parker/K. Horstmann, Douglas | A. Taylor/?, Norton | G. Grinton, Tony Mahon, Norton |
Die fünfziger
Im 1949 es wurde Weltmeisterschaft im Straßenrennen eingestellt und schon drin 1950 die Beiwagenklasse gehörte dazu, aber in den Anfangsjahren waren die Beiwagen noch lange nicht auf allen Strecken im Einsatz. Im 1953 war das Ulster Grand Prix bereits in der Weltmeisterschaft hinzugekommen und die britischen Beiwagenkombinationen waren damals noch führend Eric Oliver die mit seinem Norton/Watsonian Kombination war bereits viermal Weltmeister geworden. Die Isle of Man TT war von Anfang an Teil der Weltmeisterschaft und es war nur logisch, dass auch Seitenwagen dabei waren. Im 1954 Es wurde auch beschlossen, den Sidecar TT wieder einzuführen, aber da er nur eine begrenzte Anzahl von Runden absolvierte, war der Mountain Course dafür zu lang. Obwohl das Rennen 180 km lang war, sahen die Zuschauer die Seitenwagen nur dreimal vorbeifahren. Daher für die Ultraleichter TT und der Sidecar TT entschied sich für eine andere, kürzere Strecke, die Clypse-Kurs, auf Teilen des Mountain Course, aber nur 17,6 km lang. Hier wurden zunächst 10 Runden gefahren. Das dauerte bis 1959, danach zogen alle Klassen zurück in den Bergkurs. 1954 gelang es Eric Oliver mit seinem Beifahrer Les Nutt zu gewinnen, aber es folgten bereits die BMWs von Fritz Hillebrand/Manfred Grünwald und Wilhelm Noll/Fritz Cron. Im 1955 die Sidecar TT wurde auf neun Runden verkürzt und BMW begann eine lange Siegesserie. Walter Schneider gewonnen, aber die anderen BMW-Kombinationen schieden aus und gingen Bill Boddice/Wally Storr wurde Zweite mit einem Norton und Pip Harris/Ray Campbell jetzt sofort Unvergleichlich dritte. In der Eröffnungsphase des Sidecar TT von 1956 es lag noch zwischen den BMW-Kombinationen Noll/Cron, Hillebrand/Grunwald und Schneider/Strauss, doch am Ende übernahm Hillebrand drei Runden vor Schluss die Führung, um sie nicht abzugeben. Die anderen schieden aus und ließen Harris/Campbell und Boddice/Storr mit ihren Nortons auf den Plätzen zwei und drei zurück. Im 1957 die deutschen und schweizer Fahrer kannten die Strecke mittlerweile und auch die Zuverlässigkeit der BMWs hatte sich verbessert. Die drei gestarteten BMWs belegten alle Podiumsplätze. Im 1958 gewann Schneider/Strauß vor dem Camathias/Cecco, aber der dritte Platz ging an Jackie Beeton/Bulgin mit einem Norton. Das lag auch daran fatha/Rudolf mit dem BMW war ausgefallen. Veteran Eric Oliver wurde Zehnter mit einem Standard-Norton Dominator, der mit einem regulären Watsonian-Touren-Beiwagen ausgestattet war, in dem Pat Wise war recht komfortabel. Im 1959, im letzten Jahr auf dem Clypse-Kurs, die ersten fünf Plätze von BMW waren: 1. Schneider/Strauss, 2. Camathias/Cecco und 3. Scheidegger/Burkhardt
Ergebnisse fünfziger Jahre
| Jahr | Klasse | Schaltkreis | Inhalt | 1 | 2. | 3. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1954 | Beiwagen TT | Clypse-Kurs | 500cc | Eric Oliver/Les Nutt, Norton | Fritz Hillebrand/Manfred Grünwald, BMW | Willi Noll/Fritz Cron, BMW |
| 1955 | Beiwagen TT | Clypse-Kurs | 500cc | Walter Schneider/Hans Strauß, BMW | Bill Boddice/Wally Storr, Norton | Pip Harris/Ray Campbell, Unvergleichlich |
| 1956 | Beiwagen TT | Clypse-Kurs | 500cc | Fritz Hillebrand/Manfred Grunwald, BMW | Pip Harris/Ray Campbell, Norton | Bill Boddice/Wally Storr, Norton |
| 1957 | Beiwagen TT | Clypse-Kurs | 500cc | Fritz Hillebrand/Manfred Grunwald, BMW | Walter Schneider/Hans Strauß, BMW | Florian Camathias/ Jules Galliker, BMW |
| 1958 | Beiwagen TT | Clypse-Kurs | 500cc | Walter Schneider/Hans Strauß, BMW | Florian Camathias/Hilmar Cecco, BMW | Jackie Beeton, E. Bulgin, Norton |
| 1959 | Beiwagen TT | Clypse-Kurs | 500cc | Walter Schneider/Hans Strauß, BMW | Florian Camathias/Hilmar Cecco, BMW | Fritz Scheidegger/Horst Burkhardt, BMW |
Sechziger Jahre
Im 1960 der Clypse-Kurs wurde aufgegeben. Die Beiwagen sind jetzt wie alle anderen Klassen den weiten Weg gefahren Snaefell Bergkurs und ihr Match dauerte drei weitere Runden. In diesem Jahr hatten Camathias und Scheidegger technische Probleme, die Helmut Fath seinen ersten TT-Sieg ermöglichten. Pip Harris, mittlerweile ebenfalls auf BMW, wurde Zweiter. Der dritte Platz war für einen Norton, der von Charlie Freeman. Im 1961 die späteren Weltmeister haben gewonnen Max Deubel und Emil Horner. Scheidegger/Burkhardt wurden Zweite und Harris/Campbell Dritte. Auch der vierte Platz ging an einen BMW, den von August Rohsiepe und Lothar Böttcher. Im 1962 Der Sieg schien BMW wieder knapp zu sein, doch in der zweiten Runde stürzten Florian Camathias und Horst Burkhardt bei Kerrowmoar. Burkhardt stürzte aus dem Beiwagen und wurde schwer verletzt. Chris Vincent fuhr seinen BSA auf den zweiten Platz, vier Minuten hinter dem neuen Führenden Max Deubel, der einen neuen Rundenrekord aufstellte. Doch auch Deubel schied aus und der Sieg ging erstmals seit langem an eine britische Gespannkombination. Otto Kölle und Dieter Hess wurden mit einem BMW Zweiter Colin Seeley und Wally Rawlings wurde mit einem Matchless Dritter. Im 1963 BMW dominierte erneut: Camathias gewann, nachdem er in der zweiten Runde die Führung von Scheidegger übernommen hatte und schließlich 38 Sekunden Vorsprung hatte. Allan Birch wurde Dritter. Die Sensation in 1964 kam von Florian Camathias, der aus Gilera einer der alten old 500ccm Vierzylinder erhalten hatte. Er war auf dem zweiten Platz, als er Probleme hatte und fiel schließlich auf den 15. Platz zurück. Deubel/Hörner lagen derweil von Anfang bis Ende in Führung. Seeley und Rawlings wurden Zweite mit einem "FCS". Das stand für "Fath Camathias Special", den BMW, den Camathias von Helmut Fath betreut und den Camathias - mit Blick auf die Gilera - an Seeley verkauft hatte. Das hätte er besser nicht tun sollen: Die Gilera fiel hoffnungslos an und am Ende wurde Camathias mit 8 Punkten nur Siebter im Weltcup, während Seeley 17 Punkte erzielte und Dritter wurde. Georg Auerbacher und Beno Heim mit ihrem BMW-Dritten. Während des Rennens wurde Laurence Essery, der Bäcker von Norman Huntingford, getötet Ballaugh-Brücke. Im 1965 Fritz Scheidegger führte zunächst, doch in der zweiten Runde stellte Deubel einen neuen Rundenrekord auf und übernahm die Führung. Er gewann mit 14 Sekunden Vorsprung vor Scheidegger und Georg Auerbacher wurde Dritter. Alle drei fuhren BMW. Im 1966 die Isle of Man TT wurde aufgrund eines Seemannsstreiks im Frühjahr auf Ende August verschoben. Außerdem hatte die Organisation organization Monza die Beiwagenklasse wurde abgeschafft und die TT zum letzten und entscheidenden Weltcuprennen. Max Deubel hatte 1966 keinen einzigen Sieg errungen, wurde aber zu seinem allerletzten Grand Prix gefahren. Die Sidecar TT hatte er bereits dreimal gewonnen, Scheidegger nie. Scheidegger brach im Training seinen Motor und musste einen Ersatzblock einbauen, was die Chancen von Deubel erhöhte. Außerdem hatte Deubel die schnellste Trainingszeit gefahren. Scheidegger startete fünf Minuten nach Deubel wie gewohnt Intervallstart beim TT. Deubel/Hörner fuhren die schnellste Runde und vor der dritten und letzten Runde lagen Scheidegger/Robinson 15 Sekunden dahinter. Der Kampf um Platz zwei ging sogar zwischen Auerbacher/kalauch und Seeley/Rawlings. Auf Anraten seiner Boxencrew wurde Deubel in der letzten Runde etwas langsamer. Scheidegger schien jedoch Flügel zu gewinnen und gewann das Rennen mit dem geringsten Vorsprung aller Zeiten: 0,8 Sekunden. Auerbacher, der einen Boxenstopp von über einer Minute einlegen musste, wurde noch Dritter. Der Intervallstart war hier eindeutig ein Nachteil: Im direkten Kampf mit Scheidegger hatte Deubel die Gefahr erkannt und sicher gewonnen, aber jetzt wusste er nichts Besseres, als dass sein Vorsprung mehr als ausreichend war und entdeckte nur fünf Minuten nach seinem eigenen Zieleinlauf dass er nicht gewonnen hatte. Deubel wurde jedoch von der Organisation unterstützt, die vier Stunden nach dem Spiel beschloss, Scheidegger wegen Tankens zu einem normalen Spiel zu disqualifizieren Esso Tankstelle und nicht mit dem von der Organisation bereitgestellten Benzin zu fahren. Scheidegger protestierte, aber sein Protest wurde von der größtenteils britischen Jury sofort zurückgewiesen. Während des FIM-Kongresses im Oktober 1966 wurde Scheidegger wieder eingesetzt und zum Sieger der Sidecar TT erklärt. Im 1967 gewonnen Siegfried Schauzu und Horst Schneider, nachdem die ersten Leiter Georg Auerbacher und Eduard Dein dazugekommen waren Ballacraine hat aufgehört. Klaus Enders und Ralf Engelhardt wurden Zweite und Colin Seeley/Ray Lindsay wurden Dritte. Die britischen Motorräder konnten inzwischen in keiner Klasse mehr gewinnen und BMW war in der Beiwagenklasse unschlagbar geworden. 1967 wurden daher "Produktionsklassen" eingeführt, in denen Briten private Fahrer und britische Maschinen konnten noch gewinnen. Im 1968 der Sidecar 750 cc TT wurde ebenfalls hinzugefügt. Es wurde speziell auf britische 750cc-Maschinen von BSA und Triumph. In der 500ccm Klasse sah Klaus Enders aus, um zu gewinnen, doch gegen Ende verlor er an Geschwindigkeit und Siegfried Schauzu gewann trotzdem. Johann Attenberger/Josef Schillinger wurden Zweite und Heinz Luthringshauser/Geoff Hughes Dritter. In der 750cc-Klasse schien Chris Vincent mit einem BSA zu gewinnen, hatte aber auch Pech. Deshalb haben sie gewonnen Terry Vinicombe/J. Flachsmann vorher Norman Hanks/Rose Arnold und Peter Braun/D. Bohne. Sie fuhren auch alle auf einem BSA. Rose Arnold war die Schwägerin von Norman Hanks und würde später einen Beiwagenfahrer heiraten Roy Hanks. 1968 waren die 500er-Seitenwagen-Kombinationen bereits viel schneller als die britischen 750er Schubstangenmotoren und deshalb haben sich einige angemeldet 1969 auch für diese Klasse. Damit gewann Siegfried Schauzu als erster Fahrer dreimal eine Sidecar TT. Er wurde Dritter in der 750cc-Klasse. Das Rennen war am Samstagabend, aber er wurde erst am Sonntagnachmittag zum Sieger erklärt. Er hatte bei laufendem Motor getankt und das war verboten. Schauzu gab jedoch an, dass sein Motor so heiß geworden war, dass ein Kurzschluss nutzlos war, der Motor lief weiter. Damit hatte der Trick, den britischen 750-ccm-Maschinen eine eigene Beiwagenklasse zu geben, nur ein Jahr lang funktioniert. Wenige Tage später wurde Schauzu Zweiter in der 500er Klasse hinter Klaus Enders. Hier Helmut Fath mit seinem Eigenbau URS Vierzylinder dritter.
Ergebnisse sechziger Jahre
| Jahr | Klasse | Schaltkreis | Inhalt | 1 | 2. | 3. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1960 | Beiwagen TT | Bergkurs | 500cc | Helmut Fatha/Alfred Wohlgemut, BMW | Pip Harris/Ray Campbell, BMW | Charlie Freeman/Billie Nelson, Norton |
| 1961 | Beiwagen TT | Bergkurs | 500cc | Max Deubel/Emil Horner, BMW | Fritz Scheidegger/Horst Burkhardt, BMW | Pip Harris/Ray Campbell, BMW |
| 1962 | Beiwagen TT | Bergkurs | 500cc | Chris Vincent/Eric Bliss, BSA | Otto Kollea/Dieter Hess, BMW | Colin Seeley/Wally Rawlings, Unvergleichlich |
| 1963 | Beiwagen TT | Bergkurs | 500cc | Florian Camathias/Alfred Herzig, BMW | Fritz Scheidegger/John Robinson, BMW | Alan Birke/Peter Birke, BMW |
| 1964 | Beiwagen TT | Bergkurs | 500cc | Max Deubel/Emil Hörner, BMW | Colin Seeley/Wally Rawlings, FCS-B | Georg Auerbacher/Beno Heim/BMW |
| 1965 | Beiwagen TT | Bergkurs | 500cc | Max Deubel/Emil Hörner, BMW | Fritz Scheidegger/John Robinson, BMW | Georg Auerbacher/Peter Rykers |
| 1966 | Beiwagen TT | Bergkurs | 500cc | Fritz Scheidegger/John Robinson, BMW | Max Deubel/Emil Hörner, BMW | Georg Auerbacher/Wolfgang Kalauch, BMW |
| 1967 | Beiwagen TT | Bergkurs | 500cc | Siegfried Schauzu/Horst Schneider, BMW | Klaus Enders/Ralf Engelhardt, BMW | Colin Seeley/Ray Lindsay, BMW |
| 750cc-Klasse hinzugefügt | ||||||
| 1968 | Beiwagen 500cc TT | Bergkurs | 500cc | Siegfried Schauzu/Horst Schneider, BMW | Johann Attenberger/Josef Schillinger, BMW | Heinz Luthringshauser/Geoff Hughes, BMW |
| Beiwagen 750cc TT | Bergkurs | 750cc | Terry Vinicombe/J. Flachsmann, BSA | Norman Hanks/Rose Arnold, BSA | Peter Braun/D. Bohne, BSA | |
| 1969 | Beiwagen 500cc TT | Bergkurs | 500cc | Klaus Enders/Ralf Engelhardt, BMW | Siegfried Schauzu/Horst Schneider, BMW | Helmut Fath/Wolfgang Kalauch, URS |
| Beiwagen 750cc TT | Bergkurs | 750cc | Siegfried Schauzu/Horst Schneider, BMW | Peter Braun/Mick Casey, BSA | Bill Currie/F. Kay, LWC | |
siebziger Jahre
Auch in 1970 BMW gewann beide Beiwagenklassen. Klaus Enders gewann erneut in der 500er Weltcupklasse vor Schauzu und Luthringshauser und Schauzu gewann die 750er Klasse, nachdem Enders im zweiten Lauf wegen Batterieproblemen ausschied. Während des Trainings stürzte Denis Blower mit einem BSA-Beiwagen am "Bergbox". Im 1971 Georg Auerbacher gewann seine erste TT, allerdings in der 750er Klasse. Schauzu/Kalauch hatten hier die schnellste Runde gefahren, schieden aber in der zweiten Runde aus. In der 500ccm-Klasse gewann Schauzu seine fünfte TT nach einem harten Kampf mit Auerbacher, der Hermann Hahn wurde Zweiter. Arsenius Butscher und Josef Huber wurde Dritter mit einem BMW. Siegfried Schauzu ist auch dabei geblieben 1972 gewinnen, sogar in beiden Klassen. Im 500ccm-Rennen wurde er Dritter hinter Klaus Enders und Chris Vincent mit dem Vierzylinder München-URS, aber Vincent schied in der zweiten Runde aus. Das gleiche passierte Enders in der dritten Runde, die Schauzu/Kalauch den Sieg bescherten. Im 750cc-Rennen hätte Schauzu noch einfacher gewonnen, als Enders und Luthringshauser in der ersten Runde ausfielen. Von 1973 die Isle of Man TT konfrontiert a Boykott aller Top-Fahrer in den Solo-Klassen. Jahrelang galt der Bergkurs als zu gefährlich und der Tod von Gilberto Parlottic 1972 war der Strohhalm, der dem Kamel den Rücken brach. Die Beiwagenfahrer kamen trotzdem zu Man. Klaus Enders und Ralf Engelhardt führten beide Seitenwagenrennen vom Start bis ins Ziel, Siegfried Schauzu und Wolfgang Kalauch wurden in beiden Rennen Zweite. Beim 500ccm-Rennen Rolf Steinhausen und Karl Scheurer Dritter mit ihrem König. Das war der erste Podestplatz für a Zweitaktmotor in einem Sidecar TT. Es sollte nicht lange dauern, bis die Zweitakter der Führungsrolle von BMW ein Ende bereiten. Während der Ausbildung von 1974 Peter Hardy stürzte mit einem 750cc HTS-Wichtel Biene Lorbeerbank. Die Zweitakter beeindruckten weiterhin, waren aber noch nicht zuverlässig genug, um zu gewinnen. Es wurden noch wenige Motorradmotoren verwendet, aber kleine Schiffsmotoren von Halbmond und König oder der Dreizylinder aus dem Suzuki GT 750. Im 750ccm-Rennen verbesserte Rolf Steinhausen mit seinem König sogar den Rundenrekord im Stehen, schied aber in der letzten Runde um Guthries Denkmal. Schauzu übernahm mit seiner BMW die Führung und gewann vor Luthringshauser. Im 500ccm Rennen ging Jeff Gawley mit einem König in Führung, schied aber im zweiten Durchgang aus. Siegfried Schauzu übernahm mit seinem BMW die Führung, schied aber in der dritten Runde aus. Als Ergebnis gewann Luthringshauser, aber George O'Dell/Bill Boldison wurde mit ihrem König Zweiter. Im 1975 Die Hegemonie von BMW in der 500er-Klasse war vorbei. Unter den Zweitaktmotoren sind die schnellen Vierzylinder aus der Yamaha TZ 500 und der Yamaha TZ 750echte Rennräder. Von den "großen" Namen bei BMW startete nur Heinz Luthringshauser in der 500ccm TT, schied aber aus. Schnellster BMW war Heinz Schilling, der mit mehr als sechs Minuten Rückstand auf den Siegerkönig Steinhausen/Huber Vierter wurde. Sie wussten es an der Ziellinie Malcolm Hobson/Gordon Russell (Yamaha) richtig liegen. Dick Greasley/Klippe Holland wurde Dritter mit einer Yamaha. Die 750cc-Klasse wurde nun auf 1.000ccm erhöht. Dies war zunächst noch zwischen den BMW-Kombinationen von Steinhausen und Schauzu nach Steinhausen der Fall Veranda verstummte in der letzten Runde. Dick Greasley und Cliff Holland wurden mit ihrer Yamaha Zweite und die Brüder Gerry und Nick Boret mit einem König Dritter. Im 1976 Die ersten drei Plätze im 500ccm-WM-Rennen waren erneut für die Zweitakter: Steinhausen/Huber führten ihren König vom Start bis ins Ziel und gewannen vor den Yamahas von Dick Greasley und Malcolm Hobson. Greasley sah aus, als würde er das 1.000-ccm-Rennen gewinnen, hatte aber in der letzten Runde Probleme und wurde schließlich Dritter. Malcolm Hobson gewann, Schauzu wurde mit dem BMW Zweiter. Walter Wörner, Bäcker von Yamaha-Fahrer Siegfried Maier, gestorben um Greeba-Schloss.
WM-Status verlieren
Ende 1976 wurde die FIM den meisten Fahrern widerhallend, dass der Snaefell Mountain Course zu gefährlich sei. Der Isle of Man TT wurde der Weltcup-Status entzogen und die Großer Preis von Großbritannien in die umgezogen Kreis von Silberstein im Northamptonshire.
Aufgrund des Verlusts des Weltcup-Status musste die Organisation der Isle of Man TT 1977 auch nicht mehr an der Klasseneinteilung der FIM festhalten. Für die Beiwagen bedeutete dies, dass die 500er-Klasse eingestellt wurde und die 1.000er-Klasse nun zweigeteilt wurde motos gelaufen wurde. Dick Greasley und Mick Skeels knackten mit ihrem Yamaha Stehstart die 100 Meilen pro StundeBarriere, aber George O'Dell und Kenny Arthur (ebenfalls Yamaha) brach in der letzten Runde des ersten Rennens ihren Rekord auf 102,8 mph und endete 50 Sekunden vor Greasley. Rolf Steinhausen und Wolfgang Kalauch wurden mit ihrem König Dritte. Im zweiten Lauf führten Hobson/Collins (Yamaha) vom Start bis ins Ziel. O'Dell schied in der ersten Runde aus. Rolf Biland/Kenny Williams wurde mit ihrer Yamaha Zweiter, aber der dritte Platz von Rolf Steinhausen reichte für den Gesamtsieger. Die erste Runde der Sidecar TT von 1978 war katastrophal. Innerhalb einer Minute nach dem Start, Malcolm Hobson und Kenny Birke mit ihrer 750cc Yamaha oben drauf Bray Hill und wenige Minuten später starb der Schweizer Fahrer Ernst Trachsel Bray Hill runter rauf Quarterbridge-Straße. Biland und Williams (Yamaha) stellten mit 103,81 Meilen pro Stunde den Rundenrekord auf, fielen aber in der letzten Runde aus. Als Ergebnis gewannen Greasley/Russell (Yamaha). Im zweiten Lauf gewannen Steinhausen/Kalauch (Yamaha). Jock Taylor und Kenny Arthur wurden Dritte, aber da sie im ersten Lauf Zweite wurden, waren sie Gesamtsieger. Trevor Ireson fuhr die Isle of Man zehn Jahre lang, hatte aber nicht die Angewohnheit, es bis ins Ziel zu schaffen. Im 1979 wenn er es tat, gewann er zusammen mit Clive Pollington mit einer 750cc Yamaha beide Motoren des Sidecar TT. Im ersten Moto gab es einen großen Kampf mit Dick Greasley und Mick Boddice, aber in der letzten Runde musste Greasley wegen Kraftstoffmangels verlangsamen und Boddice stoppte bei Creg-ny-Baa sein Kette zu reparieren. Bakkenist Clive Pollington brach sich an einem Bordstein den Arm, hielt sich aber bis ins Ziel. Im zweiten Lauf hatten Ireson und Pollington keine Gegner. Sie gewannen vor Nigel Rollason/Dave Horner und Dave Saville/Hugh Sanderson. Rollason benutzte einen neuen Zweitakter, einen 750cc Quadrat vier von Barton Engineering, der "Barton Phoenix", der eigentlich für den Film entwickelt wurde Silberner Traumrennfahrer mit David Essex und Beau-Brücken. Im ersten Lauf starb Steve Verne, der Bäcker von Phil Williams um Barregarrow.
Ergebnisse siebziger Jahre
| Jahr | Klasse | Schaltkreis | Inhalt | 1 | 2. | 3. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1970 | Beiwagen 500cc TT | Bergkurs | 500cc | Klaus Enders/Wolfgang Kalauch, BMW | Siegfried Schauzu/Horst Schneider, BMW | Heinz Luthringshauser/Hans-Jürgen Cusnik, BMW |
| Beiwagen 750cc TT | Bergkurs | 750cc | Siegfried Schauzu/Horst Schneider, BMW | Peter Braun/Mick Casey, BSA | Ernie Leece/John Molyneux, LMS | |
| 1971 | Beiwagen 500cc TT | Bergkurs | 500cc | Siegfried Schauzu/Wolfgang Kalauch, BMW | Georg Auerbacher/Hermann Hahn, BMW | Arsenius Butscher/Josef Huber, BMW |
| Beiwagen 750cc TT | Bergkurs | 750cc | Georg Auerbacher/Hermann Hahn, BMW | A. Samsum/D. Josef, Triumph | Robin Williamson/Jack McPherson, Wessee | |
| 1972 | Beiwagen 500cc TT | Bergkurs | 500cc | Siegfried Schauzu/Wolfgang Kalauch, BMW | Heinz Luthringshauser/Hans-Jürgen Cusnik, BMW | Gerry Boret/Nick Boret, König |
| Beiwagen 750cc TT | Bergkurs | 750cc | Siegfried Schauzu/Wolfgang Kalauch, BMW | A. Samsum/Chris Mennins, Triumph | John Barker/Alex MacFadzean, BSA | |
| 1973 | Beiwagen 500cc TT | Bergkurs | 500cc | Klaus Enders/Ralf Engelhardt, Busch-BMW | Siegfried Schauzu/Wolfgang Kalauch, BMW | Rolf Steinhausen/Karl Scheurer, König |
| Beiwagen 750cc TT | Bergkurs | 750cc | Klaus Enders/Ralf Engelhardt, Busch-BMW | Siegfried Schauzu/Wolfgang Kalauch, BMW | John Brandon/Klippe Holland, Honda | |
| 1974 | Beiwagen 500cc TT | Bergkurs | 500cc | Heinz Luthringshauser/Hermann Hahn, BMW | George O'Dell/Bill Boldison, König | Dick Hawes/Eddie Kiff, Weslake |
| Beiwagen 750cc TT | Bergkurs | 750cc | Siegfried Schauzu/Wolfgang Kalauch, BMW | Heinz Luthringshauser/Hermann Hahn, BMW | Mick Horspole/Gary Horspole, Weslake | |
| Aus 750cc-Klasse wird 1000cc-Klasse | ||||||
| 1975 | Beiwagen 500cc TT | Bergkurs | 500cc | Rolf Steinhausen/Josef Huber, König | Malcolm Hobson/Gordon Russell, Yamaha | Dick Greasley/Cliff Holland, Yamaha |
| Beiwagen 1000ccm TT | Bergkurs | 1.000cc | Siegfried Schauzu/Wolfgang Kalauch, BMW | Dick Greasley/Cliff Holland, Yamaha | Gerry Boret/Nick Boret, König | |
| 1976 | Beiwagen 500cc TT | Bergkurs | 500cc | Rolf Steinhausen/Josef Huber, König | Dick Greasley/Cliff Holland, Yamaha | Malcolm Hobson/Mick Burns, Yamaha |
| Beiwagen 1000ccm TT | Bergkurs | 1.000cc | Malcolm Hobson/Mick Burns, Yamaha | Siegfried Schauzu/Wolfgang Kalauch, BMW | Dick Greasley/Cliff Holland, Yamaha | |
| Verlust des Weltcup-Status, 500cc-Klasse abgeschafft | ||||||
| 1977 | Beiwagen 1. Etappe | Bergkurs | 1.000cc | George O'Dell/Kenny Arthur, windle-Yamaha | Dick Greasley/Michael Skeels, Yamaha | Rolf Steinhausen/Wolfgang Kalauch, Busch-König |
| Beiwagen 2. Etappe | Bergkurs | 1.000cc | Malcolm Hobson/Stuart Collins, Yamaha | Rolf Biland/Kenneth Williams, Schmid-Yamaha | Rolf Steinhausen/Wolfgang Kalauch, Busch-König | |
| 1978 | Beiwagen 1. Etappe | Bergkurs | 1.000cc | Dick Greasley/Gordon Russell, Busch-Yamaha | Jock Taylor/Kenny Arthur, Windle-Yamaha | Graham Milton/John Reisig, Magnum |
| Beiwagen 2. Etappe | Bergkurs | 1.000cc | Rolf Steinhausen/Wolfgang Kalauch, Seymaz-Yamaha | Mick Boddice/Chas Birks, Yamaha | Jock Taylor/Kenny Arthur, Windle-Yamaha | |
| 1979 | Beiwagen 1. Etappe | Bergkurs | 1.000cc | Trevor Ireson/Clive Pollington, Yamaha | Dick Greasley/John Parkins, Yamaha | Mick Boddice/Chas Birks, Yamaha |
| Beiwagen 2. Etappe | Bergkurs | 1.000cc | Trevor Ireson/Clive Pollington, Yamaha | Nigel Rollason/Dave Horner, Barton Phoenix | Dave Saville/Hugh Sanderson, Yamaha | |
Achtziger Jahre
Im 1980 Trevor Ireson gewann seine dritte Sidecar TT auf feuchter Strecke. Jock Taylor wurde Zweiter und Dick Graesley wurde Dritter. Im zweiten Moto nahm Taylor mit seinem neuen Bäcker Benga Johansson der Profit. Obwohl Ireson Zweiter wurde, war sein Rückstand auf Taylor größer als der Rückstand im ersten Rennen und so holte Taylor den Gesamtsieger. In diesem Jahr gab es zwei Tote: Martin "Marty" Ames starb bei einem Unfall am Quarterbridge-Straße und Andrew Holme starb um Glentramman. Taylor und Johansson gewannen beide Motos mit ihrer 750er Yamaha 1981. Im ersten Lauf brachen sie den Rundenrekord und brachten ihn auf 108,12 mph. Mick Boddice wurde Zweiter in diesem Rennen und Derek Bayley wurde Dritter. Im zweiten Lauf auf nasser Strecke ging der zweite Platz an Dick Greasley und der dritte an Roy Hanks. Im 1982 Jock Taylor hatte in der ersten Runde Pech und wurde nur 18.. Mick Boddice führte zwei Runden, schied aber in der dritten mit Motorproblemen aus. Trevor Ireson und Donnie Williams gewannen damit das erste Rennen. Boddice fiel im zweiten Rennen erneut aus und lag einen Bruchteil einer Sekunde vor Taylor. Er verbesserte erneut den Rundenrekord und gewann vor dem Paar Dennis und Julia Bingham und Steve Abbott/Shaun Smith. Dennoch, Roy Hanks und Vince Biggs Gesamtsieger, um den dritten und fünften Platz. Für Jock Taylor wäre es sein letzter TT. Er starb einige Monate später während der Finnischer GP im imatra. Im 1983 Dick Greasley gewann das erste Rennen vor den Binghams. Keith Cousins wurde Dritter. Mick Boddice schied in Ballaugh in der letzten Runde aus. Trevor Ireson startete nicht, weil seine neue Bäckerin Ashley Wooler während des Trainings nicht glücklich war. Im zweiten Lauf gewann Mick Boddice sein erstes TT-Rennen nach 14 Jahren. Er führte sogar von Anfang bis Ende. Nick Edwards wurde Zweiter und Roy Hanks Dritter. Edwards war der Gesamtsieger, da er im ersten Rennen Vierter geworden war. Im 1984 Mick Boddice und Chas Birks gewannen das erste Rennen, als sie es von Anfang bis Ende anführten. Ireson schied in der ersten Runde aus. Dennis und Julia Bingham wurden erneut Zweite, Steve Abbott/Shaun Smith Dritte. Im zweiten Lauf gab es haufenweise Aussteiger, darunter Boddice, Ireson, Bingham und Greasley. Steve Abbott gewann vor Lowry Burton/Pat Cushnahan und Dave Hallam/Barry Dunn. Roger Cox starb während des Trainings bei tijdens Sarahs Cottage. Mick Boddice hatte im ersten Lauf der TT of viel Pech 1985. Kurz vor dem Ziel, at Gouverneursbrücke, seine Kette lief von den Kettenrädern und er drehte sich frei ins Ziel. Dadurch fehlten ihm weniger als 9 Sekunden zum Sieg. Es ging an Dave Hallam/John Gibbard. Im zweiten Lauf hatte Boddice mehr Glück. Er gewann es vor Lowry Burton und den Binghams. Bei den Trainingseinheiten waren die schwedischen Brüder Sven Tomas und Mats Urban Eriksson mit Almhütte tödlich verletzt. Im 1986 Lowry Burton und Pat Cushnahan waren das erste irische Duo, das ein Sidecar TT-Rennen gewann. Das haben sie im ersten Rennen geschafft. Auch in diesem Jahr gab es wieder viele Aussteiger. In Rennen 1 u.a. Mick Boddice, das Ehepaar Bingham und Dick Greasley. Nigel Rollason hatte die Barton-Phoenix im ersten Rennen ebenfalls ausgemustert, das zweite Rennen jedoch gewonnen, nachdem er nach einer Runde nur Sechster wurde. Er konnte sich auch nach vorne arbeiten, weil Chas Birks dazu kam Greeba-Schloss fiel aus dem Beiwagen von Mick Boddice und Dave Hallam schied mit mechanischen Problemen aus. In der letzten Runde überholten Rollason/Williams die Ireson-Yamaha von Derek Plummer/Brian Marris. Damit gab es zwei Beiwagen-Kombinationen, die erstmals ein TT-Rennen gewannen. Chas Birks kehrte aufgrund seines Sturzes erst 1988 zurück. Mick Boddice und sein neuer Fahrer Don Williams gewannen das erste Rennen in 1987, obwohl es für Williams kein komfortables Rennen war. Er hinkte immer noch, nachdem er sich in einem Rennen beide Beine gebrochen hatte Oulton Park im August 1986. Darüber hinaus ist die Verknüpfung ihrer Ireson-Yamaha hatte in der ersten Runde den Geist aufgegeben. Dadurch können kurze Kurven wie Ramsey-Haarnadel und Gouverneursbrücke knifflig, aber sie hatten noch fast eine halbe Minute Zeit für Dennis und Julia Bingham. Es wurde eine "Formel-2-Klasse" eingeführt, die gewonnen wurde von Dave Saville und Dave Hall mit einer 350cc Yamaha, aber in Rennen 1 insgesamt waren sie nur 14.. Im zweiten Lauf gewann Lowry Burton, der mit 49 Jahren der älteste TT-Sieger wurde. Er hätte gegen Mick Boddice hart kämpfen sollen, schied aber wie 1984 kurz vor dem Ziel aus. Kenny Howles und Steve Pointer waren die Gesamtsieger, als sie in Moto 1 Fünfte und in Moto 2 Zweite wurden. Saville gewann erneut die "Formula Two Class", wurde aber 15. im Moto. Im 1988 Chas Birks kehrte als Beifahrer zu Mick Boddice zurück und gewannen gemeinsam beide Beiwagenrennen. Sie hatten einen 73-Liter-Tank montiert, wodurch ein Tankstopp überflüssig wurde. So konnten sie das erste Rennen mit Leichtigkeit gewinnen. Tony Barker war in der letzten Runde Zweiter, kam aber zu Creg-ny-Baa ohne Benzin. Kenny Howles und Steve Pointer wurden jetzt Zweiter, vor Lowry Burton und Pat Cushnahan. Alle Podiumsplätze waren für Ireson-Yamaha. Im zweiten Rennen hatten es Boddice/Birks erneut mit einer gebrochenen Kupplung schwer. In der letzten Runde führten Howles/Pointer sogar mit zwei Sekunden Vorsprung. Sie fielen jedoch zurück, als die Antriebskette über das Kettenrad zu springen begann. Lowry Burton war jetzt Zweiter. Im 1989 Boddice und Birks fielen aufgrund einer geplatzten Gasleitung aus. Howles und Pointer sahen aus, als würden sie gewinnen, bekamen aber falsche Boxensignale, die sie verlangsamten. Bis zum Intervallstart Konnten sie nicht sehen, dass das lokale Team von Dave Molyneux und Colin Hardman nutzte das aus und gewann mit 1,2 Sekunden Vorsprung. Im zweiten Rennen brachen Boddice und Birks Jock Taylors achtjährigen Rundenrekord im Stehen. Sie gewannen leicht vor Dennis Brown und Billie Nelson. Für Mick Boddice war es sein siebter Sieg.
Ergebnisse der 80er Jahre
| Jahr | Klasse | Schaltkreis | Inhalt | 1 | 2e | 3e |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1980 | Sidecar 1st leg | Mountain Course | 1.000cc | Trevor Ireson/Clive Pollington, Yamaha | Jock Taylor/Benga Johansson, Windle-Yamaha | Dick Greasley/John Parkins, Yamaha |
| Sidecar 2nd leg | Mountain Course | 1.000cc | Jock Taylor/Benga Johansson, Windle-Yamaha | Trevor Ireson/Clive Pollington, Yamaha | Nigel Rollason/Dave Horner, Barton Phoenix | |
| 1981 | Sidecar 1st leg | Mountain Course | 1.000cc | Jock Taylor/Benga Johansson, Fowler-Yamaha | Mick Boddice/Chas Birks, Yamaha | Derek Bayley/Bob Bryson, Yamaha |
| Sidecar 2nd leg | Mountain Course | 1.000cc | Jock Taylor/Benga Johansson, Fowler-Yamaha | Dick Greasley/Stewart Atkinson, Yamaha | Roy Hanks/Vince Biggs, Yamaha | |
| 1982 | Sidecar 1st leg | Mountain Course | 1.000cc | Trevor Ireson/Don Williams, Ireson-Yamaha | Dick Greasley/Stewart Atkinson, Yamaha | Roy Hanks/Vince Biggs, Yamaha |
| Sidecar 2nd leg | Mountain Course | 1.000cc | Jock Taylor/Benga Johansson, Windle-Yamaha | Dennis Bingham/Julia Bingham, Yamaha | Steve Abbott/Shaun Smith, Yamaha | |
| 1983 | Sidecar 1st leg | Mountain Course | 1.000cc | Dick Greasley/Stewart Atkinson, Yamaha | Dennis Bingham/Julia Bingham, Padgett-Yamaha | Keith Cousins/Philip Hookham, Yamaha |
| Sidecar 2nd leg | Mountain Course | 1.000cc | Mick Boddice/Chas Birks, Yamaha | Nick Andrews/Brian Marris, Yamaha | Roy Hanks/Don Williams, Yamaha | |
| 1984 | Sidecar 1st leg | Mountain Course | 1.000cc | Mick Boddice/Chas Birks, Ireson Yamaha | Dennis Bingham/Julia Bingham, Padgett Yamaha | Steve Abbott/Shaun Smith, Ham-Yam (Hamilton Yamaha) |
| Sidecar 2nd leg | Mountain Course | 1.000cc | Steve Abbott/Shaun Smit, Ham-Yam | Lowry Burton/Pat Cushnahan, Yamaha | Dave Hallam/Barry Dunn, Yamaha | |
| 1985 | Sidecar Race A | Mountain Course | 1.000cc | Dave Hallam/John Gibbard, Yamaha | Mick Boddice/Chas Birks, Ireson Yamaha | Nigel Rollason/Don Williams, Barton Phoenix |
| Sidecar Race B | Mountain Course | 1.000cc | Mick Boddice/Chas Birks, Ireson Yamaha | Lowry Burton/Alan Langton, Yamaha | Dennis Bingham/Julia Bingham, Padgett Yamaha | |
| 1986 | Sidecar Race A | Mountain Course | 1.000cc | Lowry Burton/Pat Cushnahan, Ireson Yamaha | Warwick Newman/Eddie Yarker, Ireson Yamaha | Michael Burcombe/Steve Parker, Ireson Yamaha |
| Sidecar Race B | Mountain Course | 1.000cc | Nigel Rollason/Don Williams, Barton Phoenix | Derek Plummer/Brian Marris, Ireson Yamaha | Warwick Newman/Eddie Yarker, Ireson Yamaha | |
| 1987 | Sidecar Race A | Mountain Course | 1.000cc | Mick Boddice/Don Williams, Ireson Yamaha | Dennis Bingham/Julia Bingham, Padgett Yamaha | Geoff Rushbrook/Geoff Leitch, Ireson Yamaha |
| Sidecar Race B | Mountain Course | 1.000cc | Lowry Burton/Pat Cushnahan, Yamaha | Kenny Howles/Steve Pointer, Ireson Yamaha | Warwick Newman/Eddie Yarker, Ireson Yamaha | |
| 1988 | Sidecar Race A | Mountain Course | 1.000cc | Mick Boddice/Chas Birks, Ireson Yamaha | Kenny Howles/Steve Pointer, Ireson Yamaha | Lowry Burton/Pat Cushnahan, Ireson Yamaha |
| Sidecar Race B | Mountain Course | 1.000cc | Mick Boddice/Chas Birks, Ireson Yamaha | Lowry Burton/Pat Cushnahan, Ireson Yamaha | Kenny Howles/Steve Pointer, Ireson Yamaha | |
| 1989 | Sidecar Race A | Mountain Course | 1.000cc | Dave Molyneux/Colin Hardman, Bregazzi Yamaha | Kenny Howles/Steve Pointer, Ireson Yamaha | Neil Smith/D. Wood, Yamaha |
| Sidecar Race B | Mountain Course | 1.000cc | Mick Boddice/Chas Birks, Ireson Yamaha | Dennis Brown/Billie Nelson, Yamaha | Dave Molyneux/Colin Hardman, Bregazzi Yamaha |
Jaren negentig
Vanaf 1990 paste de TT-organisatie de FIM Formule 2 reglementen toe. Dat betekende dat de Sidecar TT open stond voor tweetaktmotoren tot 350cc en viertaktmotoren tot 600cc. 350cc Tweetakten werden al zeldzaam omdat de 350cc-klasse al in 1983 was opgeheven. Wel waren er nog recente tweecilinderblokken van de Yamaha RD 350 LC. De beperking van de viertaktmotoren tot 600cc gaf Dave Saville en Nick Roche de kans om met hun 350cc Yamaha te winnen, beide races zelfs. Ze reden ook voor het eerst een ronde boven 100 mph met een Formula Two combinatie. In de eerste manche slaagden ze er zelfs in alle drie de ronden boven 100 mph gemiddeld te blijven. Saville finishte bijna twee minuten vóór Mick Boddice en in de tweede race was hij meer dan twee minuten sneller dan Geoff Bell. Wie er in 1991 nog met tweetakten reed is moeilijk na te gaan, maar met de komst van de Yamaha FZR 600, de Honda CBR 600 F, de Kawasaki GPX 600 R Ninja en de Suzuki GSX 600 F waren er in de viertaktklasse aanmerkelijk sterkere motorblokken voorhanden. In elk geval werden de 350cc Yamaha-tweetakten nog veel gebruikt. Mick Boddice gaf Honda haar eerste Sidecar TT-overwinningen door beide races te winnen. Voor Boddice zelf was race 2 zijn negende overwinning, waardoor hij gelijk kwam met Siegfried Schauzu en Dave Saville. In 1992 waren alle podiumplaatsen voor 600cc viertakten. Geoff Bell en Keith Cornbill trainden met hun Yamaha een ronde boven 100 mph en in race A zetten ze een nieuw record van 102,54 mph (de oude, snellere rondetijden waren nog volgens het oude reglement gereden, meestal met 750cc-motoren). Bell en Cornbill wonnen met 35,2 seconden voorsprong op Eddy Wright en Pete Hill nadat Saville en Roche waren uitgevallen met hun Yamaha-tweetakt. Bell en Cornbill wonnen ook race B en ze reden erg constant, want nu waren ze 0,6 seconde langzamer dan in race 1. Een minimaal verschil over een afstand van ruim 180 km. Ze hadden nu 33 seconden voorsprong op Mick Boddice en het Manx-team van Dave Molyneux en Karl Ellison. In 1993 waren Dave Molyneux en Karl Ellison met hun Yamaha 600 de snelsten in de training en de eilandbewoners hoopten op een lokale overwinning. Zowel Dave als Karl woonden in Kirk Michael en reden dus een thuisrace. In race A blies Mick Boddice al in de eerste ronde zijn motor op in de afdaling van Kate's Cottage naar Creg-ny-Baa. Na die ronde leidde Molyneux met slechts 0,4 seconden vóór Dave Saville met de Yamaha 350. Molyneux reed een nieuw ronderecord en had na twee ronden al 42,2 seconden voorsprong. Na drie ronden was de afstand nog steeds 25,4 seconden. Molyneux en Ellison wonnen ook race B. Dit keer werden Eddy Wright en Peter Hill (Honda 600) tweede. Rob Fisher en Michael Wynn braken al in de eerste ronde van race A in 1994 het ronderecord nadat ze dat - onofficieel - in de training ook al hadden gedaan. Na de eerste ronde leidden zij vóór Dave Molyneux en diens nieuwe bakkenist Pete Hill en Mick Boddice. In de tweede ronde zette Fisher het record op 106,49 mph en zijn racegemiddelde was 105,71 mph. Daardoor finishte hij met 24,6 seconden voorsprong op Molyneux en Mick Boddice. De snelste 350cc tweetaktmachine (Vince en Jamie Biggs met een 350 DEC Shelbourne) werd slechts 9e. Op de 17e plaats eindigde de debutant Mick Boddice jr. Het podium van race B was identiek, maar de snelste tweetakt werd nu slechts 28e (Eric McInthosh/James Campbell, Baker Yamaha). Mick Boddice Jr./Chris Hollis werden 13e. In 1995 had Bob Fisher een andere bakkenist, Boyd Hutchinson. Fisher was pas in 1993 gedebuteerd maar won nu al voor het tweede jaar op rij beide races. Tijdens de trainingen was zijn machine stuk gegaan, maar met hulp van Dave Molyneux werd ze opgelapt. In de tweede ronde van race A reed Fisher weer een ronderecord. Hij won met 4,7 seconden voorsprong op Mick Boddice sr. en Geoff Bell werd derde. Dave Molyneux zélf startte niet in de eerste race. In race B startte Molyneux wel, op zijn nieuwe machine die hij "DMR" (Dave Molyneux Racing) noemde. Later zou hij onder die naam nog veel meer zijspancombinaties voor andere rijders gaan bouwen. In Race 2 bleef Fisher records breken. Dit keer werden Molyneux/Hill tweede en Boddice sr./Dave Wells derde. In de training verongelukte Manxman Paul Fargher (bakkenist) met een Yamaha bij Sulby Bridge. In 1996 was de "dubbel" voor Dave Molyneux/Hill met de DMR. Opnieuw werden ronde- en racerecords gebroken en Molyneux, die in 1995 in de training al over de 110 mph gemiddeld was gegaan, deed dat nu in de race ook met een ronderecord van 111,02 mph. Fisher/Hutchinson werden tweede en Howles/Pointer werden derde. In race B was de einduitslag identiek. Bakkenist Aaron Kennedy verongelukte in 1996 bij Crosby Cross-Roads. In race A van 1997 wisselde de koppositie per ronde. Aanvankelijk leidden Rob Fisher en Rick Long, maar zij vielen in de tweede ronde uit bij de Gooseneck, waardoor Greg Lambert en Tony Darby de leiding overnamen. Zij vielen in de derde ronde uit bij Barregarrow, waardoor de leiding in handen kwam van Vince en Graham Biggs. Roy Hanks dacht er echter anders over. Deze veteraan, die al in 1966 op Man racete, was samen met zijn bakkenist Phillip Biggs slecht gestart. Na de eerste ronde lagen ze op de zesde plaats, maar in de derde ronde namen ze de leiding over. Hanks won na dertig jaar zijn eerste Sidecar TT race. Vince Biggs werd tweede en Tom Hanks, een neef van Roy, werd derde. In race B bleef de Express Baker Yamaha van Fisher heel en hij leidde van start tot finish. Tom Hanks werd tweede, Ian Bell derde en Roy Hanks vierde. 1998 Was een van de natste TT-meetings uit de geschiedenis en twee weken lang moesten trainingen en wedstrijden worden uitgesteld of ingekort. De Sidecar Race A werd zelfs helemaal geschrapt en het prijzengeld werd opgeteld bij dat van race B. Die race ging gelukkig wel door en het was zelfs de eerste race van die week die niet ingekort werd. De zijspannen reden dan ook slechts drie ronden. Dave Molyneux kon goed op de natte baan uit de voeten en leidde van start tot finish met zijn bakkenist Doug Jewell, die eerder met Kenny Howles gereden had. Ze deden dat met een Bullock Honda-DMR en dat was een opsteker voor Honda, dat haar veertigste TT-jaar vierde en hiermee waren alle races op een na (de Singles TT) door een Honda gewonnen. Molyneux/Jewell hadden na drie ronden 79,3 seconden voorsprong op Kenny Howles/Nick Crowe en Gary Horspole/Kevin Leigh. In 1999 werden in veel klassen nieuwe ronderecords gezet, ook in de Sidecar TT. Er stond geen maat op Dave Molyneux, met weer een nieuwe bakkenist, Craig Hallam. Race A leidden ze van start tot finish en ze finishten met bijna twee minuten voorsprong op Rob Fisher/Rick Long en Tom Hanks/Steve Wilson. In race B opende Molyneux al met een staande start boven de 111 mph en na de eerste ronde had hij al 35,1 seconde voorsprong op Fisher. Na twee ronden waren dat al 71,8 seconden geworden. In de derde ronde viel Molyneux echter met elektrische problemen stil bij Handley's Corner. Fisher won vóór Ian Bell/Neil Carpenter en Greg Lambert/Leigh Aubrey. Tijdens de training op 31 mei verongelukte een 40-jarige onderwijzeres uit Lelystad, Bernadette Bosman, die bakkeniste was van de Duitser Helmut Lunemann. Ze viel in Kirk Michael uit het zijspan tijdens de allereerste ronde die ze als bakkeniste op de Mountain Course reed. Lunemann miste haar pas 8 kilometer verder, bij Sulby Bridge, toen hij door marshals werd tegengehouden. Opmerkelijk genoeg startte Lunemann met een vervangende bakkenist, Chris McGahan, gewoon in de Sidecar races. Tijdens race B verongelukte bakkenist Terry Fenton bij Hillberry Corner. Samen met zijn broer Mark nam hij pas voor de tweede keer deel en in race A waren ze 21e geworden.
Resultaten jaren negentig
| Jaar | Klasse | Circuit | inhoud | 1e | 2e | 3e |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Toepassing FIM F2 reglement: tweetaktmotoren tot 350cc, viertaktmotoren tot 600cc | ||||||
| 1990 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Dave Saville/Nick Roche, Sabre Yamaha | Mick Boddice/Dave Wells, Ireson Honda | Neil Smith/Steven Mace, Windle-Yamaha |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Dave Saville/Nick Roche, Sabre Yamaha | Geoff Bell/J. Cochrane, Baker Yamaha | Peter Krukowski/Chris McGahan, Windle-Yamaha | |
| 1991 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Mick Boddice/Dave Wells, Honda | Neil Smith/Steven Mace, Yamaha | Artie Oates/Stuart Pitts, Kawasaki |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Mick Boddice/Dave Wells, Honda | Geoff Bell/Keith Cornbill, Jacobs Yamaha | Dave Molyneux/Karl Ellison, Kawasaki | |
| 1992 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Geoff Bell/Keith Cornbill, 600cc Honda | Eddie Wright/Pete Hill, 600cc Honda | Mick Boddice/Dave Wells, 600cc Honda |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Geoff Bell/Keith Cornbill, 600cc Honda | Mick Boddice/Dave Wells, 600cc Honda | Dave Molyneux/Karl Ellison, 600cc Kawasaki | |
| 1993 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Karl Ellison, 600cc Yamaha | Dave Saville/Nick Roche, 350cc Yamaha | Eddie Wright/Pete Hill, 600cc Honda |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Karl Ellison, 600cc Yamaha | Eddie Wright/Pete Hill, 600cc Honda | Richard Crossley/Colin Hardman, 600cc Honda | |
| 1994 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Michael Wynn 600cc Jacobs Yamaha | Dave Molyneux/Pete Hill, 600cc DMR | Mick Boddice/Dave Wells, 600cc Castrol Honda |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Michael Wynn, 600cc Jacobs Yamaha | Dave Molyneux/Pete Hill, 600cc DMR | Mick Boddice/Dave Wells, 600cc Castrol Honda | |
| 1995 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Boyd Hutchinson, Proton Yamaha | Mick Boddice/Dave Wells, Castrol Honda | Geoff Bell/Nick Roche, Windle Mitsui Yamaha |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Boyd Hutchinson, Proton Yamaha | Dave Molyneux/Pete Hill, DMR | Mick Boddice/Dave Wells, Castrol Honda | |
| 1996 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Pete Hill, DMR | Rob Fisher/Boyd Hutchinson, Baker Yamaha | Kenny Howles/Steve Pointer, Ireson Mist Yamaha |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Pete Hill, DMR | Rob Fisher/Boyd Hutchinson, Baker Yamaha | Kenny Howles/Steve Pointer, Ireson Mist Yamaha | |
| 1997 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Roy Hanks/Phillip Biggs, Beale Ireson NRH | Vince Biggs/Graham Biggs, Molyneux Yamaha | Tom Hanks/Steve Wilson, Tamzine Hanks Yamaha |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Rick Long, Express Baker | Tom Hanks/Steve Wilson, Tamzine Hanks Yamaha | Ian Bell/Neil Carpenter, Bell Yamaha | |
| 1998 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | afgelast wegens slecht weer | ||
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Doug Jewell, Bullock DMR-Honda | Kenny Howles/Nick Crowe, Ireson Yamaha | Gary Horspole/Kevin Leigh, Shelbourne Honda Britain | |
| 1999 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Craig Hallam, Bullock DMR-Honda | Rob Fisher/Rick Long, Baker Honda | Tom Hanks/Steve Wilson, Windle |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Rick Long, Baker Honda | Ian Bell/Neil Carpenter, Bell Yamaha | Greg Lambert/Lee Aubrey, Windle Yamaha | |
Jaren nul
Rob Fisher en Rick Long waren in 2000 de tweede combinatie die tijdens de race een ronde van meer dan 110 mph reden. Ze leidden de eerste race van begin tot eind en wonnen vóór Gary Horspole/Kevin Leigh en Stephen Norbury/Andy Smith. Dave Molyneux was er in 2000 niet bij, maar zijn zijspancombinaties waren al populair. In het startveld stonden drie Molyneux-Yamaha's en twee Molyneux-Honda's. Twee dagen na race A wonnen Fisher en Long ook race B. Aanvankelijk joegen ze achter Ian Bell/Neil Carpenter aan maar die vielen in de laatste ronde met 12 seconden voorsprong uit bij Barregarrow. Norbury werd nu tweede en Geoff Bell, broer van Ian, werd met Craig Hallam in het zijspan derde. Op 29 mei verongelukte bakkenist Stephen Wood bij Whitegates. In 2001 werd de hele Isle of Man TT afgelast in verband de mond-en-klauwzeer-crisis. Vanaf 2002 kreeg de Sidecar TT een sponsor. Ze heette nu "Hilton Hotel Sidecar TT". In race A behaalde Rob Fisher zijn negende overwinning, waardoor hij op gelijke hoogte kwam met Mick Boddice, Dave Saville en Siegfried Schauzu. Hoewel hij vanaf het begin leidde, vertelde hij later dat het zijn moeilijkste overwinning was geweest. Hij was bij Sulby Bridge bijna van de baan gereden omdat hij op Molyneux lette in plaats van op het zand op de weg, en op de "Mountain Mile" moest hij een noodstop maken voor een overstekende Fransman. Ian Bell werd op 21 seconden tweede en Gary Horspole werd derde. Dave Molyneux kon niet voluit gaan omdat zijn bakkenist Colin Hardman, met wie hij in 1989 al gereden had, zijn hand beschadigd had bij een val met een fiets. Zij werden vierde in race A. In race B werd Rob Fisher recordhouder waar het Sidecar TT-overwinningen betrof. Hij won zijn tiende zijspanrace op Man. Hij startte 10 seconden na Monyneux, maar kwam er wel bij. Daarna zorgden ze samen voor een vermakelijk gevecht voor het publiek, hoewel Fisher dus feitelijk 10 seconden voorsprong had. Uiteindelijk won hij met 14 seconden voorsprong op Molyneux. Ian Bell werd derde. De TT van Man van 2003 werd overschaduwd door de dood van de populaire David Jefferies tijdens de training. Tijdens de Sidecar Race A viel de DMR Honda van Dave Molyneux en Craig Hallam al in de openingsronde stil in Ramsey, waardoor Ian Bell en Neil Carpenter hun eerste overwinning konden vieren. Ze hadden meer dan 50 seconden voorsprong op het Manx team van Nick Crowe en Darren Hope, die pas voor de tweede keer deelnamen. Steve Norbury en Andy Smith werden derde. In race B stelde Molyneux orde op zaken. Hij won vóór Crowe en Hope. Greg Lambert en Daniel Sayle werden derde. In 2004 nam Daniel Sayle plaats in de bak van de DMR Honda van Dave Molyneux. Ze wonnen race A met 59 seconden voorsprong op Nick Crowe en Darren Hope. Daarachter finishten Steve Norbury en Scott Parnell als derde. Molyneux/Sayle wonnen ook race B, waardoor Dave Molyneux qua overwinningen (10) op gelijke hoogte kwam met Rob Fisher. Crowe en Hope werden weer tweede en Norbury/Parnell derde. Het feest voor de bevolking van Man voor hun eilandgenoten Molyneux/Sayle en Crowe/Hope werd verstoord door de dood van een andere Manxman, de bakkenist Paul Cowley, die bij Black Dub verongelukte. In 2005 werd de winst in de Sidecar races verdeeld onder inwoners van Man: Race A was voor Crowe en Hope met en DMR Honda, maar Molyneux won in race B zijn 11e TT en werd ook de eerste zijspancoureur die de Mountain Course in minder dan twintig minuten rondde. In race A veronglukte Les Harah met een Yamaha op Parliament Square in Ramsey. In 2006 hadden Nick Crowe en Darren Hope vrij spel omdat Dave Molyneux tijdens de training bij de sprong bij Rhencullen zijn machine total loss reed en bovendien een schouderblessure opliep die hem 9 maanden aan de kant zou houden. Crowe en Hope wonnen beide races. Norbury en Parnell werden in beide races tweede. De overwinning van race A van 2007 was de twaalfde voor Dave Molyneux. Voor het eerst fungeerde Rick Long als bakkenist. Hij won voor de zevende keer en evenaarde daarmee het record Wolfgang Kalauch. Ze hadden in de training al de nodige problemen gehad en wisten in de race ook pas in de laatste ronde John Holden en Andrew Winkle te passeren. Steve Norbury en Scott Parnell werden derde. In race B ging het voor Molyneux ook niet van een leien dakje. Nick Crowe en Daniel Sayle reden een nieuw ronderecord en hadden na de tweede ronde 3,8 seconden voorsprong. Net na Union Mills, in de klim van Ballahutchin Hill viel hun Honda echter stil. Molyneux/Long wonnen deze race daardoor ook met 25 seconden voorsprong op Holden/Winkle. Norbury en Parnell werden opnieuw derde. In 2008 viel Molyneux, nu weer bijgestaan door Daniel Sayle, uit. Nick Crowe zorgde dat de replica op Man bleef door samen met zijn nieuwe bakkenist Mark Cox "Sure Mobile Sidecar Race 1" te winnen, maar pas nadat ze John Holden en Andrew Winkle hadden ingehaald. Tim Reeves en Patrick Farrance hadden uitstekend getraind en toonden hun kwaliteit door derde te worden. Dit was de eerste podiumplaats voor een debutant (Reeves) sinds Jock Taylor in 1978 tweede was geworden. Race 2 ging wel tussen twee Manxmen: Nick Crowe en Dave Molyneux. Crowe pakte zijn vijfde overwinning en Molyneux/Sayle werden tweede. Nadat Crowe/Cox (tien seconden later gestart) Molyneux hadden ingehaald zorgden beide combinaties voor een geweldige tweestrijd en ze passeerden de finish zij aan zij. John Holden en Andrew Winkle werden derde. Honda vierde in 2009 zijn vijftigjarig race-jubileum met overwinningen van John McGuinness in de Superbike TT, Ian Hutchinson in de Superstock TT en de Supersport TT, Steve Plater in de Senior TT en Chris Palmer in de Ultra-Lightweight TT, maar Dave Molyneux, die jarenlang Honda-blokken had gebruikt, reed nu voor het tweede jaar met een Suzuki GSX-R 600 motor en hij bezorgde Suzuki de eerste overwinning in de Sidecar TT. Het feest voor Honda was bijna compleet omdat Nick Crowe en Mark Cox aanvankelijk de leiding hadden, maar zij vielen in de tweede ronde bij Greeba Bridge stil. Molyneux pakte zijn veertiende overwinning. Phil Dongworth en Gary Partridge werden tweede en Simon Neary en Stuart Bond werden derde. Race 2 werd afgevlagd na een ernstig ongeluk van Nick Crowe en Mark Cox bij Ballaugh. Waarschijnlijk hadden ze een haas aangereden en waren ze daarna op het talud waren geklapt. Hun LCR-Honda vloog in brand en Crowe en Cox werden met verschillende botbreuken naar Nobles Hospital in Douglas gebracht. Uiteindelijk besloot de organisatie de race, die door de weersomstandigheden al te laat gestart was, af te gelasten.
Resultaten jaren nul
| Jaar | Klasse | Circuit | inhoud | 1e | 2e | 3e |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2000 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Rick Long, Baker Honda | Gary Horspole/Kevin Leigh, Honda | Steve Norbury/Andrew Smith, Shelbourne Lockyam |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Rick Long, Baker Honda | Steve Norbury/Andrew Smith, Shelbourne Lockyam | Geoff Bell/Craig Hallam, Windle Yamaha | |
| 2001 | Niet verreden wegens mond-en-klauwzeer-crisis | |||||
| 2002 | Hilton Hotel Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Nick Long, LMS | Ian Bell/Neil Carpenter, DMR-Yamaha | Gary Horspole/Kevin Leigh, Shelbourne Honda |
| Hilton Hotel Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Rob Fisher/Nick Long, LMS | Dave Molyneux/Colin Hardman, Bullock DMR-Honda | Ian Bell/Neil Carpenter, DMR-Yamaha | |
| 2003 | Hilton Hotel Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Ian Bell/Neil Carpenter, DMR-Bell Yamaha | Nick Crowe/Darren Hope, Ireson | Steve Norbury/Andrew Smith, Shelbourne Yamaha |
| Hilton Hotel Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Craig Hallam, DMR-Honda | Nick Crowe/Darren Hope, Ireson | Greg Lambert/Daniel Sayle, Molyneux | |
| 2004 | Hilton Hotel Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Daniel Sayle, DMR-Honda | Nick Crowe/Darren Hope, DMR-Honda | Steve Norbury/Scott Parnell, Shelbourne Yamaha |
| Hilton Hotel Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Daniel Sayle, DMR-Honda | Nick Crowe/Darren Hope, DMR-Honda | Steve Norbury/Scott Parnell, Shelbourne Yamaha | |
| 2005 | Hilton Hotel Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Nick Crowe/Darren Hope, DMR-Honda | Steve Norbury/Andrew Smith, Shelbourne | John Holden/Jamie Winn, Honda |
| Hilton Hotel Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Daniel Sayle, DMR-Honda | Nick Crowe/Darren Hope, DMR-Honda | Steve Norbury/Andrew Smith, Shelbourne | |
| 2006 | Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Nick Crowe/Darren Hope, DMR-Honda | Steve Norbury/Scott Parnell, Shelbourne Yamaha | John Holden/Andrew Winkle, Honda |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Nick Crowe/Darren Hope, DMR-Honda | Steve Norbury/Scott Parnell, Shelbourne Yamaha | Roy Hanks/Dave Wells, DMR-Yamaha | |
| 2007 | Bavaria Sidecar Race A | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Rick Long, Honda | John Holden/Andrew Winkle, Suzuki | Steve Norbury/Scott Parnell, Yamaha |
| Sidecar Race B | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Rick Long, Honda | John Holden/Andrew Winkle, Suzuki | Steve Norbury/Scott Parnell, Yamaha | |
| 2008 | Sure Mobile Sidecar Race 1 | Mountain Course | FIM F2 | Nick Crowe/Mark Cox, LCR-Honda | John Holden/Andrew Winkle, LCR-Suzuki | Tim Reeves/Patrick Farrance, LCR-Suzuki |
| Sure Mobile Sidecar Race 2 | Mountain Course | FIM F2 | Nick Crowe/Mark Cox, LCR-Honda | Dave Molyneux/Daniel Sayle, DMR-Suzuki | John Holden/Andrew Winkle, LCR-Suzuki | |
| 2009 | Sure Sidecar Race 1 | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Daniel Sayle, DMR-Suzuki | Philip Dongworth/Gary Partridge, Ireson Honda | Simon Neary/Stuart Bond, Dynobike Suzuki |
| Sidecar Race 2 | Mountain Course | FIM F2 | afgelast | |||
Jaren tien
Klaus Klaffenböck was in 2004 gedebuteerd met Christian Parzer, die tot 2008 zijn bakkenist bleef. Samen waren ze in 2001 al wereldkampioen geweest, maar in de Sidecar TT kwamen ze niet verder dan een vijfde plaats in 2008. In 2010 was zijn samenwerking met Daniel Sayle meteen succesvol: ze wonnen beide zijspanraces. In de eerste race vertrokken ze als snelste maar toen werden ze in de eerste ronde nog achtervolgd door John Holden en Andrew Winkle. Molyneux/Farrance (voor het eerst met een Kawasaki-blok) waren derde, maar hadden slechts 2,2 seconden achterstand. Tim Reeves en Dipash Chauhan, die een lastige trainingsweek hadden gehad, waren toen nog vijfde, maar bij Ramsey Hairpin hadden zij Simon Neary en Paul Knapton ingehaald waardoor ze een plaats opschoven. In de tweede ronde reden Klaffenböck/Sayle een nieuw persoonlijk ronderecord van 114,73 mph en ze leidden met 10 seconden vóór Molyneux/Farrance. In de derde ronde maakte Molyneux het toch nog spannend: bij Ramsey had hij zijn achterstand teruggebracht tot 8,7 seconden en toen begon hij aan een zeer snelle rit over de Mountain Section. Bij de tramrails bij Bungalow was het verschil nog maar 5 seconden. Molyneux was als eerste gestart en moest na de finish nog even wachten op de tijd van Klaffenböck. Die had 2,63 seconden over gehouden. Reeves en Chauhan werden derde. In de tweede race namen Neary en Knapton verrassend de leiding en die bouwden ze bij de doorkomst in Ramsey zelfs uit naar 10 seconden. Ze hadden Holden/Winkle al op de weg ingehaald. Reeves en Chauhan waren toen al stilgevallen bij de Highlander en Molyneux/Farrance stonden stil bij Cronk-y-Voddy. Klaffenböck was toen nog derde. Bij Bungalow kwam Neary echter niet meer door en Holden nam de leiding over. Reeves was weer gaan rijden maar viel bij Glen Helen definitief uit met een defecte koppakking. Aan het einde van de eerste rondde leidde Holden met 8,89 seconden voorsprong op Klaffenböck. Na de tweede ronde was de voorsprong van Holden zelfs nog iets groter: 10,15 seconden. In de laatste ronde begon Klaffenböck zijn achterstand in te lopen: 8,75 seconden bij Glen Helen, minder dan 5 seconden bij Ramsey en minder dan 3 seconden bij Bungalow. Bij Cronk-y-Mona had hij de leiding al te pakken met slechts 0,25 seconde voorsprong op Holden. Holden finishte eerder dan Klaffenböck, maar was ook eerder gestart. Klaffenböck was uiteindelijk slechts 1,12 seconden sneller. Conrad Harrison en Kerry Williams werden derde. Dave Molyneux reed in 2011 met zijn voormalige bakkenist Karl Ellison in de "Classic Parade" met de Seymaz-Yamaha die eigendom was geweest van Rolf Biland en daarvoor van George O'Dell. In de Sidecar TT kwam "Moly" echter niet aan de start. Tijdens de training verongelukten Bill Curry (67) en zijn passagier Kevin Morgan (61) bij Ballacrye Corner. Currie bereikte zijn beste resultaat bij zijn TT-debuut in de Sidecar 750 cc TT van 1969: derde, maar in 2010 was hij nog achtste geworden. Kevin Morgan reed voor het eerst samen met Currie, hij was tot 2007 bakkenist van Steve Pullan geweest en had tussendoor niet meer deelgenomen. In de eerste race namen Klaffenböck en Sayle meteen de leiding en ze haalden de eerder gestarte combinatie John Holden/Andy Winkle al in de eerste ronde op de weg in. Bij de eerste finishpassage lag Klaffenböck 1 seconde voor, maar in werkelijkheid waren dat er dus 11. Achter hen waren Conrad Harrison/Mike Aylott voorbij gegaan aan Tim Reeves/Gregory Cluze maar bij de TT Grandstand had Reeves dat hersteld. Klaffenböck kon tamelijk op zijn gemak bij Holden blijven en samen maakten ze er in de tweede ronde - op de weg althans - een leuke onderlinge wedstrijd van. Bij de tweede passage kwamen ze samen over de streep. Reeves had toen al een achterstand van 44 seconden en werd opnieuw bedreigd door Harrison. In de derde ronde was het verschil tussen beiden bij Ballaugh nog maar 1,6 seconden en bij Ramsey lag Harrison 3 seconden vóór. Bij de finish passeerden Klaffenböck en Holden weer vrijwel tegelijk en werden eerste en tweede. Harrison werd derde. In de tweede race bouwde Klaffenböck zijn leiding nog veel verder uit. Hij passeerde Holden opnieuw op de baan en na de tweede ronde leidde hij zelfs met bijna 17 seconden vóór Holden. In de derde ronde bedroeg de voorsprong bij Glen Helen nog 15,9 seconden maar bij Ramsey had Holden plotseling bijna 10 seconden goed gemaakt. Holden/Winkle passeerden Klaffenböck die rustig aan moest doen door een gebroken klem van een koelvloeistofslang. Bij Bungalow lag hij al 22 seconden achter Holden en uiteindelijk werd hij slechts zesde. Holden/Winkle wonnen, Harrison/Aylott werden tweede en Tony Elmer/Darren Marshall werden derde. Klaus Klaffenböck had in 2011 zijn carrière beëindigd en zijn bakkenist Dan Sayle stapte in 2012 in bij Tim Reeves. "Klaffi" bleef zich met zijspanracen bezighouden: hij startte met geld van de Australische frisdrankfabrikant Cofain het team "Cofain Racing by Klaffi" met de gebroeders Ben en Tom Birchall als rijders. Dave Molyneux en Patrick Farrance kwamen juist terug in de TT. Molyneux/Farrance leidden de eerste race van start tot finish, aanvankelijk voor Reeves/Sayle en Holden/Winkle, maar die twee combinaties vielen al in de eerste ronde uit. Molyneux pakte zijn 15e TT-overwinning, Farrance zijn eerste. De tweede plaats werd overgenomen door de broers Birchall die tijdens de training nog gecrasht waren en Conrad Harrison/Mike Aylott werden derde. De tweede race ging door het slechte weer laat van start en de wegen waren nog op veel plaatsen nat. Er werd gewaarschuwd voor regen op de "Mountain Section" (Ramsey - Douglas). De gebroeders Birchall waren het snelste weg maar bij Glen Helen leidde Molyneux met 1,1 seconde. Op de derde plaats, slechts 0,6 seconde langzamer, lagen Reeves en Sayle. Bij de topsnelheidsmeting op de Sulby Straight was Molyneux zelfs 26 km/h langzamer dan de Birchalls en bij Ballaugh hadden die de leiding dan ook overgenomen. Bij Ramsey had Molyneux al 3 seconden achterstand maar bij de TT Grandstand hadden Reeves/Sayle ineens de leiding overgenomen. Molyneux/Farrance lagen tweede en de gebroeders Birchall derde. In de tweede ronde waren Molyneux/Farrance nog maar 11 km/h langzamer bij Sulby en ze wisten langzaam wat van de afstand tot Reeves af te knabbelen. Bij Ramsey was het verschil nog slechts 3,5 seconden. De Birchalls hadden al een achterstand van 13,5 seconden. Bij de Bungalow zaten er nog maar 1,45 seconden tussen Reeves en Molyneux en bij start/finish nog maar 0,85 seconde. In de derde ronde leidde Molyneux bij Glen Helen met 1,75 seconden en bij Ramsey Hairpin met 11 seconden. Ze wonnen met 17,1 seconden voorsprong op Reeves/Sayle en de gebroeders Birchall. Voor Molyneux was het zijn 16e TT-overwinning en zijn derde "dubbel". In 2013 namen de broers Ben en Tom Birchall het initiatief in de eerste race. Bij Glen Helen hadden ze 1,3 seconden voorsprong op viervoudig wereldkampioen Tim Reeves en Dan Sayle. Molyneux/Farrance hadden 5 seconden achterstand. In Ramsey leidden de broers al met 5,5 seconden maar bij Kate's Cottage raakten ze het talud waardoor ze een lekke band kregen en bij het Creg-ny-Baa Hotel moesten opgeven. Daardoor passeerde Reeves de finish als snelste, 10 seconden vóór Molyneux die slechts 2 seconden voor lag op Harrison/Aylott. In de tweede ronde liep Reeves, later gestart dan Molyneux, op de weg op hem in. Op de flanken van de Snaefell haalde hij hem in en dit werd zijn persoonlijk snelste ronde ooit. Bij de TT Grandstand had Reeves al een voorsprong van 20 seconden. In de derde ronde ging het daardoor alleen nog om de strijd om de tweede plaats. Molyneux had bij Glen Helen minder dan 5 seconden voorsprong op Harrison. Uiteindelijk finishte Molyneux op de weg vlak achter winnaar Reeves, maar in tijd gemeten ging de tweede plaats toch naar Harrison/Aylott met het minimale verschil van slechts 0,538 seconden. De Franse Estelle Leblond werd de eerste vrouw die als zijspancoureur boven de 100 mph gemiddeld reed. Haar bakkenist was Sebastien Lavorel. Ze werden 29e. Voor de tweede race hadden de broers Birchall een flinke taak voor zich liggen. Ze hadden nog niet sneller gereden dan 113 mph gemiddeld en dat was niet snel genoeg. In die tweede race reden ze echter alleen maar ronden boven 114 mph. In de eerste ronde waren ze bij Glen Helen al de snelsten en bij Ramsey hadden ze 9 seconden voorsprong op de tweede combinatie van Reeves en Sayle. Bij de TT Grandstand was het al 10 seconden en ze kregen het nog gemakkelijker toen Reeves in de tweede ronde uitviel bij Ballaugh. Molyneux had al voor de races verklaard dat hij ten opzichte van zijn rivalen vermogen tekortkwam maar was nu wel tweede, Conrad Harrison derde. Uiteindelijk finishten de broers Birchall 17,352 seconden eerder dan Molyneux/Farrance en Harrison/Aylott werden derde. In 2014 won Conrad Harrison samen met Mike Aylott na 21 jaar deelname zijn eerste Sidecar TT race. In race 1 lagen ze bij Glen Helen nog op de vierde plaats, ongeveer 5 seconden achter de leiders Ben en Tom Birchall. Aan het einde van de eerste ronde lagen ze al bijna 7 seconden achter de Birchalls. In de tweede ronde lagen Dave Molyneux/Patrick Farrance bij Glen Helen op kop en Harrison/Aylott waren derde. Ben en Tom Birchall crashten bij Black Dub en werden met lichte verwondingen naar Nobles Hospital in Douglas gebracht. Molyneux had bij de tweede doorkomst meer dan 21 seconden voorsprong op het gevecht tussen Holden en Harrison, die minder dan een seconde uit elkaar lagen. In de tweede ronde vielen Molyneux/Farrance uit bij de Hawthorn bar/bistro tussen Greeba Bridge en Gorse Lea. Bij Glen Helen lagen Harrison/Aylott en Holden/Winkle nog slechts 0,9 seconden uit elkaar, maar Harrison wist tijdens de ronde zijn voorsprong uit te bouwen tot 17 seconden op Holden. Tim Reeves/Gregory Cluze werden derde. De tweede race werd met twee uur vertraging gestart door het slechte weer en de rijders werden gewaarschuwd voor natte plekken op verschillende plaatsen. Holden en Winkle namen de leiding vóór Harrison/Aylott en Molyneux/Farrance. Bij Ramsey hadden ze al een flinke voorsprong en bij de TT Grandstand kwamen ze met bijna 14 seconden voorsprong op Molyneux door. Na de tweede ronde had Molyneux zijn achterstand teruggebracht tot 11 seconden. Bij de tweede passage bij Glen Helen was duidelijk dat de LCR Honda van Holden niet goed liep, want hij had plotseling nog maar 2,6 seconden voorsprong. Bij Ballaugh lag Molyneux al op kop met 17 seconden voorsprong. Bij de Ramsey Hairpin was dat al 38 seconden en nu waren ook Harrison/Aylott voorbij Holden gegaan. Dave Molyneux won zijn 17e Sidecar TT race en de 3e samen met Patrick Farrance. 43,9 Seconden later kwamen Harrison/Aylott pas over de streep, waardoor ze overall winnaars werden. Holden en Winkle werden nog net derde, 6 seconden voor Reeves/Cluze.
Resultaten jaren tien
| Jaar | Klasse | Circuit | inhoud | 1e | 2e | 3e |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010 | Sure Sidecar Race 1 | Mountain Course | FIM F2 | Klaus Klaffenböck/Daniel Sayle, LCR-Honda | Dave Molyneux/Patrick Farrance, DMR-Kawasaki | Tim Reeves/Dipash Chauhan, Honda |
| Sure Sidecar Race 2 | Mountain Course | FIM F2 | Klaus Klaffenböck/Daniel Sayle, LCR-Honda | John Holden/Andrew Winkle, LCR-Suzuki | Conrad Harrison/Kerry Williams, Shelbourne Honda | |
| 2011 | Sure Sidecar Race 1 | Mountain Course | FIM F2 | Klaus Klaffenböck/Daniel Sayle, Honda | John Holden/Andrew Winkle, LCR | Conrad Harrison/Mike Aylott, Shelbourne |
| Sure Sidecar Race 2 | Mountain Course | FIM F2 | John Holden/Andrew Winkle, LCR | Conrad Harrison/Mike Aylott, Shelbourne | Tony Elmer/Darren Marshall, Yamaha | |
| 2012 | Sure Sidecar Race 1 | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Patrick Farrance, DMR | Ben Birchall/Tom Birchall, LCR-Honda | Conrad Harrison/Mike Aylott, Shelbourne Honda |
| Sure Sidecar Race 2 | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Patrick Farrance, DMR | Tim Reeves/Daniel Sayle, LCR-Honda | Ben Birchall/Tom Birchall, LCR-Honda | |
| 2013 | Sure Sidecar Race 1 | Mountain Course | FIM F2 | Tim Reeves, DanielSayle, LCR-Honda | Conrad Harrison/Mike Aylott, Shelbourne Honda | Dave Molyneux/Patrick Farrance, DMR-Kawasaki |
| Sure Sidecar Race 2 | Mountain Course | FIM F2 | Ben Birchall/Tom Birchall, LCR-Honda | Dave Molyneux/Patrick Farrance, DMR-Kawasaki | Conrad Harrison/Mike Aylott, Shelbourne Honda | |
| 2014 | Sure Sidecar Race 1 | Mountain Course | FIM F2 | Conrad Harrison/Mike Aylott, Shelbourne Honda | John Holden/Andrew Winkle, Silicone Engineering/Barnes Racing LCR | Tim Reeves/Gregory Cluze, DMR/SMT |
| Sure Sidecar Race 2 | Mountain Course | FIM F2 | Dave Molyneux/Patrick Farrance, DMR/DMR | Conrad Harrison/Mike Aylott, Shelbourne Honda | John Holden/Andrew Winkle, Silicone Engineering/Barnes Racing LCR |
Zie ook
| Bronnen, noten en/of referenties |