WikiDer > Waldbahn
Waldbahn | ||||
Zwei Regio-Shuttles am Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein/ Ruelezná Ruda-Alžbětín (2007) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Land | Deutschland | |||
| Hauptquartier | Viechtach | |||
| Gründer(n) | Regentalbahn | |||
| Aktiv | 29. September 1996 - heute - | |||
| Webseite | Webseite Waldbahn | |||
| Firmenstruktur | ||||
| Muttergesellschaft | Regental-Bahnbetriebs-GmbH | |||
| Verwaltung | ||||
| Flotte | 17 Regions-Shuttle RS1 | |||
| ||||
Waldbahn ist seit dem 29. September 1996[1] ist der Markenname für Züge der Regentalbahn (Die Landerbahn) auf den Bahnstrecken Plattling – Bayerisch Eisenstein, Zwiesel – Grafenau und Zwiesel – Bodenmais. Seit dem 12. September 2016 verkehrt die Waldbahn auch auf der Bahnstrecke Gotteszell – Viechtach.
Geschichte
Am 23. Mai 1993 übernahm die Regentalbahn im Auftrag von den Personenverkehr auf der Strecke Zwiesel – Bodenmais / Grafenau DB-Region. Nach Auslieferung der Triebzüge der Bauart Regions-Shuttle der Markenname Waldbahn wurde eingeführt. Ab 26. Mai 1997 übernahm die Regentalbahn unter dem Namen Waldbahn auch den Verkehr auf der Bahnstrecke Plattling – Bayerisch Eisenstein, die an den Fernverkehr Deutschlands und Tschechiens anschloss.
Die Bahnstrecken wurden 2011 gemeinsam mit den Bahnstrecken in Ostbayern ausgeschrieben. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat am 22. Juli 2011 mitgeteilt, dass die Regentalbahn vom 15. Dezember 2013 bis 10. Dezember 2023 auf diesen Strecken verkehren darf. Auf dem Streckenabschnitt Plattling - Deggendorf wurde die Frequenz auf halbstündlich erhöht.[2] Geplant war auch, auf der Strecke Grafenau – Zwiesel einen Stundentakt einzuführen. Pläne, die Züge von Bayerisch Eisenstein ins tschechische Klatovy zu verlängern, scheiterten. Seit dem 15. Dezember 2013 ist Die Länderbahn direkter Auftragnehmer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Dadurch wird die Bezeichnung der Züge der RB (Regionalbahn) zur WBA (Waldbahn).
Am 25. August 2016 gewann Die Länderbahn den Konzession für einen Probebetrieb auf der Bahnstrecke Gotteszell - Viechtach. Der Betrieb wurde am 12. September 2016 mit ehemaligen ODEG-Region-Shuttles im Stundentakt.[3]
Zeitplan
Nach dem Ausbau der drei Bahnlinien, a uhrfester Fahrplan auf den eisenbahnen der Zwieseler Spinne umgesetzt. Es Bahnhof Zwiesel ist es da Kreuzungsbahnhof dieser Bahnen. Die Züge nach Bayerisch Eisenstein, Plattling und Bodenmais verkehren im Stundentakt, die Strecke nach Grafenau im Zweistundentakt. Die Züge treffen sich in Zwiesel kurz vor der vollen Stunde und fahren nach einem kurzen Zwischenstopp kurz nach der vollen Stunde weiter. Dies führte zu kurzen Umsteigezeiten zwischen den Zügen.
Angepasst wurde auch der Fahrplan am Bahnhof Plattling, mit dem die Züge an den Knotenpunkt der Niederbayern Regionalzüge nach München, Passau und Regensburg und auf der internationalen EIS-Verkehr in Richtung Frankfurt am Main durch Nürnberg oder zu Wien. In Bayerisch Eisenstein besteht Anschluss an den tschechischen Regionalverkehr nach Klatovy/Pilsen sowie an die Express Zug von eske dráhy Richtung Prag. Die Transferzeit beträgt hier zwischen 15 und 30 Minuten.
Auch die am 12. September 2016 reaktivierte Strecke Gotteszell – Viechtach wurde an den Knotenfahrplan angeschlossen. Hier gibt es kurz vor einer halben Stunde eine Verbindung in Richtung Plattling aus Richtung Zwiesel und kurz nach der halben Stunde umgekehrt.
| Linie | Route | Länge | Stationen | Inbetriebnahme |
|---|---|---|---|---|
| WBA 1 | Bayerische Eisenstein - Zwiesel (Bucht) - Gotteszell - Plattling | 72 km | 11 | 15. Dezember 2013 |
| WBA 2 | Bodenmais - Zwiesel (Bucht) | 15 km | 5 | 15. Dezember 2013 |
| WBA 3 | Zwiesel (Bucht) - Grafenau | 32 km | 9 | 15. Dezember 2013 |
| WBA 4 | Viechtach - Gotteszell | 25 km | 8 | 12. Dezember 2016 |
Ausrüstung
Insgesamt gibt es 12 Züge des Typs Regions-Shuttle aus dem Jahr 1996-1997.[4] Ein Großteil der Züge trägt den Namen von Gemeinden, durch die der Zug fährt, oder Einrichtungen in der Region. Die Züge haben klassisch Schraubverbindungen und werden gebaut von Adtranz. Die zwölf Triebzüge verfügen im Langstockbereich über eine 3-2 Bestuhlung mit insgesamt 77 Sitzplätzen. Bis 2014 gab es noch zwei Triebzüge von ., die im Jahr 2004 ausgeliefert wurden Stadler-Schiene beschäftigt. Diese Triebzüge ersetzten die älteren Triebzüge des Typs Baureihe 515. Sie unterscheiden sich in Details vom Vorgänger. Sie haben ein Klimasystem, einen leichten starken Motor und eine 2 2 Sitzanordnung im Niederflurbereich. Zu Beginn des Oberpfalznetzes wurden sie mit einer Mittelpufferkupplung ausgestattet und an die Oberpfalzbahn ergibt sich. Die Wartungsfirma befindet sich in Viechtach. Auch am Bahnhof Zwiesel wurde 2013 eine Werkstatt eröffnet, um unnötige Umsteigefahrten auf der Bahnstrecke Gotteszell – Viechtach zu vermeiden.
Die Triebzüge sind seit August 2006 grün-gelb lackiert. Dies ist die Rückseite der Bemalung der angrenzenden Oberpfalzbahn, die auch von der Regentalbahn betrieben wird. Zuvor waren die Triebzüge weiß-grün-rot lackiert, die Neulackierung begann 2002.
Für die Reaktivierung der Bahnstrecke Gotteszell – Viechtach kamen 2016 fünf Regio Shuttles aus dem Jahr 2004 von Stadler Rail zum Einsatz. netinera-Tochtergesellschaft ODEG gekauft. Diese wurden an den Seiten mit dem Waldbahn-Hausstil versehen, haben aber noch einen ODEG-Hausstil an der Front und an den Türen. Diese sind im Gegensatz zu den anderen Waldbahn-Zügen klimatisiert, verfügen über eine rollstuhlgerechte Toilette, bieten Platz für 10 statt 6 Fahrräder, die Sitze sind in Wagenkonfiguration, haben kein Fahrgastinformationssystem, eine 2 2er Sitzanordnung, 72 statt 72 77 Sitzplätze und verfügen über zwei Viersitzer mit Steckdosen.
Stationen
Die Stationen der Waldbahn werden abwechselnd modernisiert. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Barrierefreiheit. Wesentliche Baumaßnahmen waren bisher der Neubau des Mittelbahnsteigs am Bahnhof Zwiesel, der Neubau der Haltestelle Ludwigsthal in der Nähe von Hause zur Wildnis sowie der Umbau des Bahnhofs Grafenau und des dazugehörigen Busbahnhofs. Von insgesamt 23 Bahnhöfen und Haltestellen in Deutschland werden im Dezember 2016 bis auf 2 alle Bahnhöfe ganz oder teilweise zugänglich sein.[5] In Tschechien befinden sich in Zelezna Rudac drei weitere Stationen. Im Dezember 2014 wurden mit der Verlängerung nach Klatovy zwölf zusätzliche Bahnhöfe zum Kopfbahnhof Klatovy (Klattau) hinzugefügt. Diese wurden noch nicht zugänglich gemacht.
Am 15. Dezember 2013 wurde nach 30 Jahren Zuglosigkeit im Graflinger Tal eine neue Haltestelle Grafling-Arzting zwischen Deggendorf und Gotteszell eröffnet.
Seit dem 12. September 2016 verkehren Waldbahn-Züge zwischen Gotteszell und Viechtach im Rahmen eines zweijährigen Probebetriebs. Die Haltestellen der Strecke wurden von der Länderbahn umgebaut und komplett saniert. Auf dem Waldbahnnetz sind die Stationen Ruhmannsfelden, Patersdorf, teisnachRohde & Schwarz, teisnach, Gumpenried-Asbach, Schnitzmühle und VIechtach. Die Linie läuft unter der Nummer WBA 4. Nach 25 Jahren löste sie die sonntägliche Freizeit- und Wanderlinie im Regental ab. Die ehemaligen Haltestellen Gstadt, Schönau-Neunußberg und Böbrachtunnel wurden aufgrund ihrer abgelegenen Lage nicht mehr wieder geöffnet.
Referenzbahn der Bayerischen Eisenbahngesellschaft
Die Waldbahn ist eine der vier Referenzbahnstrecken der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Diese Bahnstrecken stehen unter besonderer Aufmerksamkeit der BEG, um verschiedene innovative Konzepte zur Qualitätsverbesserung zu evaluieren.
In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität getestet. So wurden beispielsweise alle Haltestellen mit Infovitrinen sowie Beschilderungen zu den Haltestellen ausgestattet und auf den Bahnsteigen platziert.
Die Waldbahn ist auch im Nationalpark-Verkehrskonzept Bayerischer Wald integriert. Mit diesem Verkehrskonzept soll der öffentliche Nahverkehr in der Stadt verbessert und ausgebaut werden Nationalpark Bayerischer Wald.
Sponsoring
Einige Waldbahn-Triebzüge werden von Gemeinden und Organisationen gefördert:
- VT 15 - Viechtach
- VT 16 - Naturpark Bayerischer Wald
- VT 17 - Grafenau
- VT 18 - Zwiesel
- VT 19 - Frauenau
- VT 20 - Deggendorf
- VT 21 - Regen
- VT 22 - Kinderbärchenland Bayerischer Wald
- VT 23 - Gotteszell
- VT 24 - Nationalpark Kinderbärchenland Bayerischer Wald
- VT 25 - Eisenstein
- VT 26 - Grenzenlose Waldwildnis Nationalpark Bayerischer Wald/Národní Park Šumava
- VT 28 - Zelezna Rudac
Wissenswertes
- Züge der Waldbahn waren in Episoden des Forsthaus Falkenau und im Kinofilm Die Hummel zu sehen.
- Der Waldbahn Regio-Shuttle verkehrt neben anderen Zügen auf der Bahnstrecke Freilassing - Berchtesgaden von Dezember 2009 bis Februar 2010 als Ersatzverkehr bis zu den regulären Zügen der Bauart FLIRT der Berchtesgadener Land Bahn standen bereit.
- Die Ilztalbahn GmbH mietete für ihren Dienst auf der Bahnstrecke Passau - Freyung regelmäßig Waldbahnzüge an. Diese übernehmen seit Inbetriebnahme im September 2010 überwiegend den Personenverkehr. Für diesen Einsatz wurde der Name Waldbahn mit dem Namen Ilztalbahn beklebt und mit Streckenschildern versehen.
- Am 8. Februar 2015 wurde die Wahlberechtigte in dem Kreis Regen gerufen, zu Referendum zur Reaktivierung der Bahnstrecke Gotteszell - Viechtach für den Personenverkehr mit einem zweijährigen Pilotbetrieb. Es musste entschieden werden, ob der Landkreis bei enttäuschenden Fahrgastzahlen 10 % der Kosten trägt und parallel dazu eine kostenlose Schülerbeförderung garantiert. Sowohl die Reaktivierung der Bahn als auch die vom Kreisrat beschlossene Volksabstimmung wurden im Internet und in den Lokalzeitungen heiß diskutiert. Bei der Abstimmung entschieden sich die Stimmberechtigten mit einer Mehrheit von 63,9% der Stimmen (bei einer Wahlbeteiligung von 20,9%) für den Probebetrieb.[6][7][8]
| Siehe die Kategorie Bayerische Waldbahn von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Albanien: | Hekurudhe und Shqiperise (HSH) |
| Armenien: | Harawkowkasjan Jerkatughic (HJ) |
| Aserbaidschan: | Azirbaycan Dəmir Yolları (ADY) |