Das TT von Assen 1965 war der sechste Grand Prix der Weltmeisterschaft im Straßenrennen-Saison 1965. Die Rennen fanden am Samstag, 25. Juni, im Rennstrecke von Drenthe in der Nähe Wellen. Alle Klassen haben begonnen.
500cc-Klasse
In Assen gewonnen Mike Hailwood seinen vierten 500ccm Grand Prix in Folge. Teamkollege Giacomo Agostini war weit hinten. Paddy-Fahrer, der mit seinem Unvergleichliches G50 hatte die beste Saison seiner Karriere, wurde Dritter.
500cc Klasse Ergebniscc | Nicht fertig | nicht teilgenommen |
Top-Ten-Wertung 500cc-Klasse
350cc-Klasse
In Assen gewonnen Jim Redman, mit Mike Hailwood am zweiten und Giacomo Agostini an dritter Stelle. Redman und Agostini führten nun gemeinsam die WM-Wertung an.
Ergebnis 350cc Klasse | Unbekannt[7] |
Top-Ten-Wertung 350cc-Klasse
250cc-Klasse
In Assen hat man schon auf das Erscheinen des Neuen gehofft Yamaha RD 05, ein Vierzylinder-Zweitakt, der seit einiger Zeit gemunkelt wurde. Sogar Teammanager Takehiko Hasegawa musste warten auf a Telegramm aus Japan, aber auch er war enttäuscht. Aber auch Yamaha hat mit dem Zweizylinder gewonnen RD 56: Phil Read wurde erster, Jim Redman mit dem Honda 3RC 164-Sechszylinder-Zweite und Mike Duff mit dem Yamaha-Dritten.
Ergebnis 250cc Klasse | nicht teilgenommen | Unbekannt[7] |
Top-Ten-Wertung 250cc-Klasse
125cc-Klasse
Der zweite Sieg für Yamaha nach Assen gekommen, aber jetzt waren sie es Mike Duff und Bill Efeu dass die Yamaha RA 97 durfte fahren. Ivy wurde Vierter. Die anderen Podestplätze waren für Suzuki, aber Yoshimi Katayama belegte den zweiten Platz und Hugh Anderson wurde nur Dritter mit 0,2 Sekunden Rückstand. Für Anderson war das kein Problem, sein Vorsprung auf die WM-Position blieb groß.
Ergebnis 125ccm Klasse | nicht teilgenommen | Unbekannt[7] |
Top-Ten-Wertung 125cc-Klasse
50cc-Klasse
Auch in Assen war der Sieg für Honda, aber diesmal für Ralph Bryans. In der Zwischenzeit war hier der Neue Honda RC 115 bei der Arbeit, die 1 PS mehr leistete (15 statt 14 PS) und die bis zu 23.500 leisteten Runden pro Minute verlängert werden könnte. Hugh Anderson wurde mit dem Suzuki RK 65 zweite und Luigi Taveric mit der zweiten Honda RC 115 Dritter. Bryans war nun mit Anderson in der Weltcup-Wertung gleichauf. Anderson hatte jedoch das Problem, dass er bereits begonnen hatte, Ergebnisse durchzustreichen. Bryans hatte in zwei GPs nicht gepunktet und konnte dadurch in den kommenden Rennen weitere Punkte sammeln.
Ergebnis 50cc Klasse | Unbekannt[7] |
Top-Ten-Wertung 50cc-Klasse
- Punkte in Klammern enthalten Streifenergebnisse.
Beiwagenklasse
Schon vor dem Rennen in Assen hatten zwei Fahrer etwas Glück: Fritz Scheidegger/John Robinson und Harris/Campbell wurden gefragt, ob sie einen Rundgang hinter dem Kamerawagen der NTS fahren wollte. Harris entdeckte einen platten Vorderreifen und Scheidegger hatte noch mehr Glück: seinen linken Kolben brach und das war ihm während des Spiels anders passiert. Jetzt konnte er das Match gewinnen und sich (wie alle dachten) sogar den WM-Titel sichern. Chris Vincent/Fred Roche wurde Zweiter in Assen und Colin Seeley/Wally Rawlings dritte. Florian Camathias und Franz Ducret wurden wieder vom Pech heimgesucht. Am Ruskenhoek brach eine Bremsankerstange und damit auch die Bremsleinen. Ohne Vorderbremse fuhren sie 200 Meter geradeaus, umgingen einen geparkten Lastwagen und schossen durch einen Stacheldrahtzaun. Camathias erlitt leichte Verletzungen. Scheidegger/Robinson dachten, sie seien nach Assen schon Weltmeister, aber die FIM die Regeln hatten sich geändert: Bei gleicher Punktzahl wurde zunächst ein Extrarennen gezählt, nun aber die Anzahl der ersten, zweiten und dritten Plätze. Infolgedessen könnte Max Deubel auch Weltmeister werden.
Ergebnisse der Sidecar-Klasse | Nicht fertigUnbekannt[7] |
Top-Ten-Wertung Beiwagenklasse
- Punkte in Klammern enthalten Streifenergebnisse.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise- Luigi & Gianna Rivola: Die Geschichte des Motorsports, Ursprung und Entwicklung, 1993 Uitgeverij Uniepers b.v., Abcoude ISBN 90 6825 131 7
- Wochenmagazin Motor 1965 Nr. 28
Fußnoten |